Lanzarote - Houellebecq, Michel

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"Eine Woche auf dieser Insel dürfte ganz erträglich sein." So die Einschätzung des Ich-Erzählers, der eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Autor Michel Houellebecq hat. Doch der Urlaub wird aufregender als erwartet: Auf Lanzarote begegnet er einem phlegmatischen Belgier und einem lesbischen deutschen Paar. Daneben lockt eine mysteriöse Sekte, die die Zukunft der Menschheit im All und in der Biotechnologie sucht ... Houellebecqs Sprache bleibt stets so trocken wie die Vulkaninsel, während er in seiner unnachahmlichen Mischung aus Lakonik, Provokation und Melancholie eine Geschichte der kleinen und…mehr

Produktbeschreibung
"Eine Woche auf dieser Insel dürfte ganz erträglich sein." So die Einschätzung des Ich-Erzählers, der eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Autor Michel Houellebecq hat. Doch der Urlaub wird aufregender als erwartet: Auf Lanzarote begegnet er einem phlegmatischen Belgier und einem lesbischen deutschen Paar. Daneben lockt eine mysteriöse Sekte, die die Zukunft der Menschheit im All und in der Biotechnologie sucht ... Houellebecqs Sprache bleibt stets so trocken wie die Vulkaninsel, während er in seiner unnachahmlichen Mischung aus Lakonik, Provokation und Melancholie eine Geschichte der kleinen und großen Verführungen erzählt und dabei kein pikantes Detail verschweigt.
  • Produktdetails
  • DuMont Taschenbücher Nr.6354
  • Verlag: Dumont Buchverlag
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 80
  • Erscheinungstermin: 16. März 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 123mm x 15mm
  • Gewicht: 108g
  • ISBN-13: 9783832163549
  • ISBN-10: 3832163549
  • Artikelnr.: 42752789
Autorenporträt
Michel Houellebecq, geb. 1958 in La Réunion, lebt in Irland. Er ist Preisträger des angesehenen Grand Prix des Lettres, des Prix Novembre, des Impac-Preises und des Prix de Flore.

Hinrich Schmidt-Henkel, geboren 1959, lebt in Berlin, übersetzt Prosa und Theaterstücke aus dem Französischen, Norwegischen und Italienischen, zuletzt vor allem Jean Echenoz, Yasmina Reza, Jon Fosse, Erlend Loe und Louis-Ferdinand Céline.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

"So richtig begeistert klingt das nicht, wenn Eberhard Rathgeb über diese Erzählung schreibt, sie weise alle Stichworte auf, an denen das öffentliche Interesse sich flackernd entzünde. Im Gegenteil, da schwingt eine ziemliche Portion Häme mit. Besonders als er diese Stichworte dann auch noch aufzählt: Samenspende, Biotechnologie, Klonen, Skandal in Belgien, Kindesmissbrauch. Hätte Houellebecqs Erzählung ein Register, spottet Rathgeb, könnte man auf einen Blick sehen, dass dies eine kleine "chronique scandaleuse" sein möchte. Aber natürlich will auch dieser Kritiker dem "traurigen Chronisten" Houellebecq mit den "trüben Dinosaurieraugen" seinen Tribut zollen: der französische Erfolgsschriftsteller habe von der fernen Insel auch Fotografien gemacht, der Erzählung beigefügt und das Ganze dadurch zu einem "besonderen Bändchen" gemacht.

© Perlentaucher Medien GmbH"