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Er sieht, was andere übersehen würden. Er zaubert mit dem Nichts. Er schafft es, auch aus banalsten Alltagsszenen Bilder von besonderer Magie zu machen. Der russische Fotograf Emil Gataullin, im Westen noch weithin unbekannt, ist ein Meister der poetischen Schwarz-Weiß-Fotografie, einer Fotografie, die an Henri Cartier-Bresson denken lässt. Sein Thema: das russische Dorf, das Leben fernab der großen Entscheidungen und Sensationen. Gataullins Werk ist zugleich Dokumentation wie fotografisches Gedicht, es tanzt auf dem Grat zwischen bewusster Kargheit und Zurückhaltung und zärtlicher…mehr

Produktbeschreibung
Er sieht, was andere übersehen würden. Er zaubert mit dem Nichts. Er schafft es, auch aus banalsten Alltagsszenen Bilder von besonderer Magie zu machen. Der russische Fotograf Emil Gataullin, im Westen noch weithin unbekannt, ist ein Meister der poetischen Schwarz-Weiß-Fotografie, einer Fotografie, die an Henri Cartier-Bresson denken lässt. Sein Thema: das russische Dorf, das Leben fernab der großen Entscheidungen und Sensationen. Gataullins Werk ist zugleich Dokumentation wie fotografisches Gedicht, es tanzt auf dem Grat zwischen bewusster Kargheit und Zurückhaltung und zärtlicher Komposition. Gataullins Bilder sind weder verklärend noch zynisch. Sie sind eine Liebeserklärung an ein Russland, das jenseits von Moskau beginnt. Sie schreiben dem Betrachter nichts vor - und sind gerade deshalb so geheimnisvoll.
Autorenporträt
Emil Gataullin ist ein russischer Monumental- und Freskomaler. Er studierte am V. Surikov Moscow State Academy Art Institue. Kurz nach der Jahrtausendwende begann er, sich für Fotografie zu interessieren, und fand im Fotografietheoretiker Alexander Lapin seinen Lehrer und Mentor. Seine Liebe gehört der Schwarz- Weiß-Fotografie mit zunehmend häufigeren Ausflügen zur Farbe. Emil Gataullin ist 44 Jahre alt und lebt in Korolyov bei Moskau.Peter-Matthias Gaede war zehn Jahre Reporter des Magazins GEO, danach von 1994 bis 2014 dessen Chefredakteur. In der Edition Lammerhuber hat er zuletzt den Text zu Volker Hinz' In Love with Photography geschrieben. Gaede hat Russland bis in die Gulag-Region des sibirischen Magadan bereist und kennt Gataullins Werk auch als Juror des Alfred Fried Photography Awards 2014.