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ï"¿ Dr. Charles B. Blankart ist Professor em. für öffentliche Finanzen an der Humboldt-Universität zu Berlin und Ständiger Gastprofessor an der Universität Luzern. Er ist Au-tor zahlreicher Publikationen auf den Gebieten der Politischen Ökonomie und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft.
Dieses Buch umfasst in systematischer Darstellung die gesamte Finanzwissenschaft: Theo-rie des Staates, Staatsausgaben, Steuern, Staatsverschuldung, Finanzpolitik, Nutzen-Kosten-Analyse, Bürokratie, Gesundheitswesen, öffentliche Aufträge, Umwelt und Klima,
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Produktbeschreibung
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Dr. Charles B. Blankart ist Professor em. für öffentliche Finanzen an der Humboldt-Universität zu Berlin und Ständiger Gastprofessor an der Universität Luzern. Er ist Au-tor zahlreicher Publikationen auf den Gebieten der Politischen Ökonomie und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft.

Dieses Buch umfasst in systematischer Darstellung die gesamte Finanzwissenschaft: Theo-rie des Staates, Staatsausgaben, Steuern, Staatsverschuldung, Finanzpolitik, Nutzen-Kosten-Analyse, Bürokratie, Gesundheitswesen, öffentliche Aufträge, Umwelt und Klima, fiskalischer Föderalismus in Theorie und Praxis in Europa, Deutschland, der Schweiz und den USA.

Stimmen zur 8. Auflage:

"Ein großartiges Lehrbuch der Finanzwissenschaft. Es umfasst nicht nur alle wichtigen Themen des Faches, sondern ist auch mitreißend geschrieben, hochaktuell und unglaublich detailreich."

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn, Ludwig-Maximilians-Universität München

"Auch die 8.Auflage dieses etablierten Lehrbuchs bringt Neues und Wichtiges. Besonders spannend für die heutige Zeit sind die Kapitel über die Staatsverschuldung und den Staatsbankrott sowie über Föderalismus und Staatengemeinschaften. Sehr empfehlenswert."

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Bruno S. Frey, Universität Zürich

"Zur 8. Auflage seiner Finanzwissenschaft kann man Charles Blankart nur gratulieren. Das Buch bringt nicht nur die traditionelle Finanzwissenschaft, sondern es führt weiter in die politische Ökonomie ein. Ein Buch, das man Studierenden und Fachleuten dringend zur Lektüre empfehlen kann."

Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Bernholz, Universität Basel

"Warum der Staat nicht nur Probleme löst, sondern auch Probleme schafft, wird in Blankarts Lehrbuch sehr anschaulich und überzeugend dargestellt. Eine Pflichtlektüre für kritisch denkende Menschen."

Prof. Dr. Dr. h.c. Carl Christian von Weizsäcker, Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern, Bonn
  • Produktdetails
  • Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
  • Verlag: Vahlen
  • 9., überarb. Aufl.
  • Erscheinungstermin: 13. April 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 247mm x 176mm x 39mm
  • Gewicht: 1079g
  • ISBN-13: 9783800653478
  • ISBN-10: 3800653478
  • Artikelnr.: 47171750
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 13.10.2001

Politische Ökonomie und Wirtschaftsliberalismus, Arbeitsmarktchancen und europäische Integration
Lesenswerte wirtschaftswissenschaftliche Literatur / Von Lehrbüchern bis zu speziellen Ausarbeitungen / Professoren geben Empfehlungen / Eine Umfrage

orn. FRANKFURT, 12. Oktober. Die Zahl der jährlichen Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt ist kaum noch überschaubar. Auch die Kreativität der wissenschaftlichen Autoren nimmt kräftig weiter zu. Ob man leicht lesbare Synthesen, Grundlagenwerke oder gänzlich neue Denkentwürfe sucht, der Markt hält alles in großer Menge und oft auch beachtlicher Qualität bereit. Bekannte Ökonomen helfen im folgenden dabei, den Überblick zu bewahren - und geben persönliche Hinweise, welche Bücher aus jüngster Vergangenheit besondere Beachtung verdienen.

Juergen Donges/Andreas Freytag: Allgemeine Wirtschaftspolitik. (Lucius & Lucius, Stuttgart 2001).

"Ein modernes Lehrbuch, informativ, praxisnah, mit einer geglückten Mischung von Theorie und Empirie. Besonders hervorzuheben ist eine Verbindung zwischen überkommener Ordnungstheorie (Walter Eucken) und sehr viel stärker differenzierenden Analysemethoden wie zum Beispiel der Prinzipal-Agent-Theorie oder Public-Choice-Ansätzen." (Wernhard Möschel, Universität Tübingen).

Allan Drazen: Political Economy in Macroeconomics. (Princeton University Press, Princeton 2000).

"Die Politökonomik ist bei Makroökonomen seit zwanzig Jahren in stürmischem Aufschwung. Untersucht wird, wie heterogene Interessen bewirken, daß in der Realität politische Institutionen, Entscheidungsverfahren und Maßnahmen dominieren, die gesamtwirtschaftlich ineffizient sind. Ein Beispiel sind Zentralbanken, die für Geldentwertung sorgen, ein anderes sind Budgetverfahren, die Verschwendung begünstigen. Jetzt gibt es erstmals einen umfassenden Überblick über die theoretische und empirische Literatur aller politökonomischen Teilgebiete. Nicht nur für Ökonomen ist das Buch ein Gewinn, auch der interessierte Laie findet leichtverdauliche Passagen, die den politökonomischen Horizont erweitern. (Manfred J.M. Neumann, Universität Bonn).

Charles Blankart: Öffentliche Finanzen in der Demokratie. 4. Auflage. (Verlag Vahlen, München 2001).

"Was man immer schon über das wirtschaftliche Verhalten des Staates, seine Ursachen und Verbesserungsmöglichkeiten wissen wollte, aber (aus Furcht vor Jargon und Theorie?) nicht zu fragen wagte: in diesem Buch ist es klar, verständlich und auf dem neuesten Stand nachzulesen." (Manfred Tietzel, Universität Duisburg).

Klaus Gourgé: Ökonomie und Psychoanalyse. (Campus-Verlag, Frankfurt 2001).

"Ein intelligentes Buch zu einem unwahrscheinlichen Thema. Gourgé zeigt die komplexen Spielräume, die zwischen Ökonomie und Psychologie einerseits und der Psychoanalyse andererseits bereits ausgefaltet worden sind. Sein Buch ist mehrfach interessant: erstens wegen des Themas, zweitens wegen der ausgezeichneten, gelassenen Erörterungen der verschiedenen Rational-Choice-Konzeptionen innerhalb der Ökonomie, und drittens wegen der Einführung in die Komplexität menschlichen Handelns. Es wird deutlich, welchen Anforderungen sich die ökonomische Wissenschaft künftig wird stellen müssen. (Birger Priddat, Universität Witten/Herdecke).

Svetozar Pejovich: The Economics of Property Rights. (Edward Elgar Publishers, Cheltenham 2001).

"In der Property-Rights-Analyse liegt die Zukunft der Wirtschaftstheorie. Sie hilft zu verstehen, warum Globalisierung ohne staatliche Eingriffe, ohne gleichmacherische Standards und weitere internationale Regulierungseinrichtungen notwendig ist. Svetozar Pejovich hat eine Vielzahl wichtiger theoretischer Beiträge zusammengetragen. Zu den Autoren gehören James Buchanan, Ronald Coase, Douglass North, Richard Posner. Ihre Beiträge legen die analytischen Fundierungen der Disziplin. Sie zeigen, daß eine angemessene Zuweisung und Durchsetzung von Verfügungsrechten "Externalitäten" mindern kann - so daß die Menschen für ihr Tun auch die Verantwortung tragen. Daneben erklären sie, wie das wirtschaftliche Verhalten der Menschen von Rahmenbedingungen und Institutionen geprägt ist." (Enrico Colombatto, Universität Turin).

Alexander Rüstow: Das Versagen des Wirtschaftsliberalismus. Dritte, überarbeitete Auflage mit Übersetzungen. (Metropolis-Verlag, Marburg 2001):.

"Gerade jener, dem es um die Liberalität zu tun ist, wird mit Gewinn das dogmenhistorisch fundierte und und geradezu enragiert liberale Plädoyer, das Rüstow vor nunmehr rund einem halben Jahrhundert gegen die ökonomistische Verkürzung des Liberalismus  geschrieben hat, zur Kenntnis nehmen. Er wird nicht mit allem, was Rüstow zur Diskussion stellt,  einverstanden sein; doch wird er, weil das Buch auch heute noch zu provozieren vermag, weniger gedankenlos ein Liberaler sein." (Guy Kirsch, Universität Fribourg/Schweiz).

Timothy J. Bartik: Jobs for the Poor. Can Labor Demand Policies Help? (Russell Sage Foundation, New York 2001).

"Der Autor macht unmißverständlich klar, wo das zentrale Problem der westlichen Arbeitsmärkte liegt: in den zu geringen Arbeitsmarktchancen der Geringqualifizierten. Bartik analysiert am Beispiel Amerika Erfolg und Mißerfolg staatlicher Beschäftigungsprogramme und kommt zu dem Schluß, daß es die Arbeitsnachfrage ist, die durch geeignete Instrumente stimuliert werden muß, um das Arbeitslosigkeitsproblem der Ungelernten auf Dauer nachhaltig zu bekämpfen. Das kann man gar nicht oft genug lesen und der Politik ins Stammbuch schreiben." (Klaus F. Zimmermann, Universität Bonn).

Bjorn Lomborg: The Skeptical Environmentalist. (Cambridge University Press, Cambridge 2001).

"Lomborg erneuert in eindrücklicher Weise die Botschaft von Julian Simon, daß der Zustand der Umwelt nicht immer kritischer, sondern im Gegenteil immer besser wird. Allerdings ist es müßig, dieses Werk zu empfehlen, da es nicht vorstellbar ist, daß es an der Umweltfrage interessierte Leser gibt, die noch nicht von diesem Buch gehört haben." (Reiner Eichenberger, Universität Fribourg/Schweiz).

Otmar Issing/Vítor Gaspar/Ignazio Angeloni/Oreste Tristani: Monetary Policy in the Euro Area. (Cambridge University Press, Cambridge 2001).

"In diesem Buch werden Rahmenwerk und Umsetzung der geldpolitischen Strategie der EZB dargestellt und die analytischen Zusammenhänge gezeigt, die Grundlage für diese Strategie bilden. Da die Studie aus der Feder von namhaften Ökonomen der Volkswirtschaftlichen Abteilung der EZB stammt und einer der Autoren Mitglied des Direktoriums ist, verspricht sie einen interessanten Einblick in die Besonderheiten einer neuen, durch die Währungsunion notwendig gewordenen Geldpolitik. Die Autoren nehmen die Zwei-Säulen-Strategie der EZB in den Fokus, zeigen aber zugleich, wo diese in der geldpolitischen Diskussion zu positionieren ist. Komplizierte Sachverhalte werden verbal und graphisch eingängig dargestellt. Der Leser erfährt institutionelle Fakten über die Entscheidungsfindung der EZB und lernt daneben einiges über den neuesten Stand der monetären Makroökonomie. (Juergen B. Donges, Universität Köln).

Giuseppe Bertola/Tito Boeri/Giuseppe Nioletti: Welfare and Unemployment in a United Europe. (MIT Press, Cambridge 2001).

"Das Buch enthält zwei Beiträge samt Kommentaren. Der erste betrifft die Sozialsysteme und Arbeitsmärkte in der EU, der zweite europäische Integration, Liberalisierung und Arbeitsmarkt-Performance. Die Autoren erörtern, wie der Aushöhlung des Sozialstaats entgegengewirkt werden könnte. Hierbei wird berücksichtigt, daß ein völlig unregulierter Systemwettbewerb letztlich schädlich für die europäische Integration selbst ist, da sich lokale Anspruchsgruppen immer erfolgreicher gegen weitere Integrationsschritte wehren können, wenn sie klar negative Verteilungskonsequenzen zu gewärtigen haben. Es ist nicht unvernünftig, wenn die Autoren behaupten, daß eine gewisse Koordination der Sozialpolitik zwischen EU-Mitgliedsländern erforderlich ist - obwohl in weiten Bereichen, besonders in der Arbeits- und Produktmarktregulierung, Wettbewerb geeigneter ist. (Lars Feld, Universität Sankt Gallen).

Claus Dieter Classen/Armin Dittmann/Frank Fechner/Ulrich Gassner/Michael Kilian (Herausgeber): "In einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen..." (Duncker & Humblot, Berlin 2001).

"Die Autoren können als führende Repräsentanten ihres Faches gelten; sie greifen rechts-, wirtschafts- und politikwissenschaftliche Fragestellungen des europäischen Integrationsprozesses und der Weltwirtschaftsordnung auf. Auch Politik und Diplomatie kommen zu Wort. Die Beiträge überschreiten in der Regel 15 Druckseiten nicht; daher muß sich der Leser nicht allzusehr überwinden. Er wird reich belohnt; nie legt er den Band aus der Hand, ohne über ein bisher unbekanntes Detail aufgeklärt zu werden, eine neue Perspektive wahrzunehmen oder sich einen Überblick verschaffen zu können. Das Buch - eine Festschrift - ist ein glänzender Beleg für die fruchtbare Verbindung von Politik-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaft." (Joachim Starbatty, Universität Tübingen)

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