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"Warum schreibe ich dir immer noch? Vielleicht nur für mich selbst, um Worte für das Schreckliche zu finden. Manchmal träume ich davon, dass es auch mich holen wird. Ich spüre seine Gegenwart und weiß, es lauert auf mich, es wartet nur auf seine Stunde…"
In der französischen Provinz trauen sich die Leute im Dunkeln nicht mehr aus dem Haus. Denn draußen lauert die Bestie. Aber die schöne Isabelle hat ihren Angriff überlebt. Thomas, Gesandter des Königs, will mit ihrer Hilfe das Untier finden. Doch er verliebt sich in Isabelle und muss bald um ihr Leben fürchten.…mehr

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  • mit Kopierschutz
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  • Größe: 2.69MB
Produktbeschreibung
"Warum schreibe ich dir immer noch? Vielleicht nur für mich selbst, um Worte für das Schreckliche zu finden. Manchmal träume ich davon, dass es auch mich holen wird. Ich spüre seine Gegenwart und weiß, es lauert auf mich, es wartet nur auf seine Stunde…"

In der französischen Provinz trauen sich die Leute im Dunkeln nicht mehr aus dem Haus. Denn draußen lauert die Bestie. Aber die schöne Isabelle hat ihren Angriff überlebt. Thomas, Gesandter des Königs, will mit ihrer Hilfe das Untier finden. Doch er verliebt sich in Isabelle und muss bald um ihr Leben fürchten.
  • Produktdetails
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
  • Seitenzahl: 576
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahre
  • Erscheinungstermin: 23.02.2012
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783473384525
  • Artikelnr.: 37141776
Autorenporträt
Nina Blazon, geboren 1969 in Koper, wuchs in Neu-Ulm auf und studierte in Würzburg Slavistik und Germanistik. Schon als Jugendliche las sie mit Begeisterung, vor allem Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben begann sie während des Studiums - Theaterstücke und Kurzgeschichten, bevor sie den Fantasy-Jugendroman "Im Bann des Fluchträgers" schrieb, der 2003 mit dem Wolfgang-Hohlbein-Preis ausgezeichnet wurde. Sie lebt in Stuttgart, wo sie als Journalistin, Übersetzerin und Werbetexterin arbeitet.
Rezensionen
- Erfolgsautorin Nina Blazon; - Romantic Thriller; - Historisch fundiert
Besprechung von 05.04.2012
Auf der Spur der Bestie
Historischer Thriller über eine Mordserie im 18. Jahrhundert
So wie die Briten ihre Legenden um Jack the Ripper pflegen, tut man es in Frankreich mit der Bestie von Gévaudan. Zwischen 1764 und 1767 tötete sie in dieser einsamen Gegend der Auvergne etwa hundert Menschen, vorwiegend Kinder und junge Frauen. Die Opfer wurden brutal ermordet, in Stücke gerissen, einige von ihnen enthauptet. Handelte es sich bei der Bestie um einen übergroßen Wolf, eine aus einer Menagerie entlaufene Hyäne, gar um ein Geisterwesen? Oder stand hinter den Taten vielleicht ein Mensch, der eine Kreuzung aus Wolf und Hund gezüchtet und zum Töten abgerichtet hatte? Die Mordserie blieb unaufgeklärt. Noch heute sind Forscher dabei, weitere Fakten ans Tageslicht zu bringen. Manch einer von ihnen bekam als Kind noch den Spruch zu hören: „Wenn du nicht brav bist, kommt die Bestie und frisst dich!“ In der Region gibt es ein Bestienmuseum und einen Wolfspark. 2001 wurde der spektakuläre Fall von Christophe Gans als „Pakt der Wölfe“ verfilmt. Nina Blazon war von dem Thema so fasziniert, dass sie für ihren fast 600 Seiten starken historischen Krimi Wolfszeit eine Recherchereise nach Versailles und in die Auvergne unternahm.
Sie lässt ihre weit verzweigte Geschichte am Hofe Ludwigs XV. beginnen. Der König ist nicht erfreut über die Mordserie in der Auvergne. Vergiftete Köder, Treibjagden mit dänischen Doggen, Fangeisen und geweihte Gewehrkugeln haben zu keiner Aufklärung geführt. Auch nicht die ungewöhnlich hohe Belohnung, die dem Wert von mehr als neunzig Pferden entspricht. Er entsendet also eine besondere Delegation, an der Nina Blazon den 17-jährigen Naturkunde-Studenten Thomas teilnehmen lässt. Seine Aufgabe besteht darin, die Geschehnisse in Zeichnungen festzuhalten. Als er sich in die Grafentochter Isabelle verliebt, die einen Angriff der Bestie überlebt hat und die er insgeheim „Rabenmädchen“ nennt, beißt Thomas sich an diesem Fall regelrecht fest. Er wird seine persönliche Mission.
Detailreich schildert Nina Blazon die Verhältnisse im vorrevolutionären Frankreich – das Leben des Adels und der arbeitenden Bevölkerung. In Versailles dreht sich alles um Tratsch, Eitelkeiten und persönliche Vorteile. Ohne Puder und Perücke lässt sich hier niemand sehen. Die Menschen in den Dörfern dagegen pflegen keltische Bräuche, sprechen Okzitanisch und schwören bei Fieber auf Medizin aus gesalzenem Wolfsauge. Wichtige Rollen für den Fortgang der Geschichte spielen ein unheilvolles Kinderlied, Familiengeheimnisse, eine weiße Katze und die Nachwehen des Siebenjährigen Kriegs. Jeden ihrer Protagonisten hat die Autorin mit individuellem Charakter und Vorleben ausgestattet. Die Erzählzeit beträgt ungefähr ein Jahr. Am Schluss macht sie eine raffinierte Volte, in dem sie Historisches und fiktives Geschehen miteinander verbindet. Dass die Wahrheit über die Bestie schließlich vertuscht wird, hat mit Politik zu tun und damit, dass ein adeliger Ruf in Gefahr ist, verloren zu gehen.  
Das faszinierende Sujet,– in dem zwei Hauptfiguren im Mittelpunkt stehen, die sich nichts vorschreiben lassen –, garantiert mit seiner bildhaften Sprache Romantik und Spannung. (ab 13 Jahre) VERENA HOENIG
NINA BLAZON: Wolfszeit. Ravensburger 2012. 568 Seiten, 17,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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