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Verwoben in neue Narrative erlebt die Figur »Lili Elbe« gegenwärtig eine populärkulturelle Renaissance. Projektionsfläche für öffentliche Verhandlungen von Geschlecht und Identität wird sie jedoch schon zur Weimarer Zeit.Vermeintlich als Mann geboren und operativ transformiert avanciert Elbe 1931 zum Sinnbild moderner Medizin: perfekter Hermaphrodit und erste technologisch geschaffene Frau zugleich. Über ihre mediale Präsenz figuriert sie zudem als Prisma für subjektivitätsregulierende Diskurse. Sabine Meyers transdisziplinäre Studie nimmt sich der komplexen Zusammenhänge hinter der Projektion…mehr

Produktbeschreibung
Verwoben in neue Narrative erlebt die Figur »Lili Elbe« gegenwärtig eine populärkulturelle Renaissance. Projektionsfläche für öffentliche Verhandlungen von Geschlecht und Identität wird sie jedoch schon zur Weimarer Zeit.Vermeintlich als Mann geboren und operativ transformiert avanciert Elbe 1931 zum Sinnbild moderner Medizin: perfekter Hermaphrodit und erste technologisch geschaffene Frau zugleich. Über ihre mediale Präsenz figuriert sie zudem als Prisma für subjektivitätsregulierende Diskurse. Sabine Meyers transdisziplinäre Studie nimmt sich der komplexen Zusammenhänge hinter der Projektion erstmals umfassend an und eröffnet neue und kritische Perspektiven für eine Historiographie von Trans.
  • Produktdetails
  • Queer Studies Bd.9
  • Verlag: transcript
  • Aufl.
  • Seitenzahl: 362
  • Erscheinungstermin: 18. August 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 225mm x 150mm x 25mm
  • Gewicht: 558g
  • ISBN-13: 9783837631807
  • ISBN-10: 383763180X
  • Artikelnr.: 42729965
Autorenporträt
Sabine Meyer, geb. 1979, promovierte am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin. Schwerpunkte ihrer Forschungsarbeiten liegen in Fragen nach Identität und Körperlichkeit in ihrer medialen sowie ästhetischen Verhandlung und Wahrnehmung. Neben akademischen und kulturellen Projekten ist sie als wissenschaftliche Beraterin in der Filmbranche tätig.
Rezensionen
»Meyer [legt] Macht- und Herrschaftsmechanismen des Zweigeschlechtersystems (zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Dänemark und Deutschland) [offen], die in Teilen bis heute ihre Gültigkeit haben.« Joris A. Gregor, IASLonline, 26.02.2018 »Ein tiefgründiges, anspruchsvolles und wissenschaftlich breit aufgestelltes spannendes Buch.« Elisabeth Vanderheiden, www.socialnet.de, 01.03.2016 »Sabine Meyer ist es gelungen, vielfältige Interpretationsansätze zu verbinden, neue Zugänge und Analysen vor allem in Bezug auf die Konstruktion von Identität und Geschlecht vorzulegen und transdisziplinär zu arbeiten.« Maria Borowski, sehepunkte, 16/2 (2016) Besprochen in: Neue Politische Literatur, 62/1 (2017), Stefan Micheler www.amazon.de, 31.08.2017, Heidi Zengerling