Ohne Flugzeug um die Welt - Fontana, Giulia;Keyßer, Lorenz
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1 Kundenbewertung

Klimafreundliche Weltreise - geht das?"Giulia, ich heirate! Willst du meine Trauzeugin sein?" Natürlich will sie - doch wie soll sie zur Hochzeit ihrer besten Freundin nach Sydney kommen, wo sie sich doch entschieden hat, nie mehr zu fliegen? Anstatt Umweltideale und Freundschaft gegeneinander auszuspielen, machen Giulia und ihr Freund Lorenz aus dem Weg einen Versuch in klimafreundlichem Reisen: Per Bus, Bahn, zu Fuß und mit dem Schiff überwinden sie nicht nur riesige Strecken, sondern auch so manches Vorurteil. Ein ganz besonderes Reiseabenteuer, das zum Nachmachen einlädt!…mehr

Produktbeschreibung
Klimafreundliche Weltreise - geht das?"Giulia, ich heirate! Willst du meine Trauzeugin sein?" Natürlich will sie - doch wie soll sie zur Hochzeit ihrer besten Freundin nach Sydney kommen, wo sie sich doch entschieden hat, nie mehr zu fliegen? Anstatt Umweltideale und Freundschaft gegeneinander auszuspielen, machen Giulia und ihr Freund Lorenz aus dem Weg einen Versuch in klimafreundlichem Reisen: Per Bus, Bahn, zu Fuß und mit dem Schiff überwinden sie nicht nur riesige Strecken, sondern auch so manches Vorurteil. Ein ganz besonderes Reiseabenteuer, das zum Nachmachen einlädt!
  • Produktdetails
  • Verlag: Bastei Lübbe / Lübbe Life
  • Artikelnr. des Verlages: 07003
  • 1. Aufl.
  • Seitenzahl: 191
  • Erscheinungstermin: 28. Februar 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 136mm x 20mm
  • Gewicht: 244g
  • ISBN-13: 9783431070033
  • ISBN-10: 3431070035
  • Artikelnr.: 57973819
Autorenporträt
Giulia Fontana ist in Zürich aufgewachsen und studiert dort Umweltnaturwissenschaften. Sie interessiert sich für sozialen Wandel und welche Rolle dabei Graswurzelbewegungen spielen. Neben dem Studium engagiert sie sich in vielen Umweltprojekten und betreut nebenbei Kinder mit Beeinträchtigungen. Im Jahr 2016 hat sie entschieden, nie wieder zu fliegen, und bereut diesen Schritt nicht. Lorenz Keyßer stammt aus Halle (Saale) und ist für sein Studium der Umweltnaturwissenschaften nach Zürich gezogen. In einem der vielen ehrenamtlichen Projekte, in denen er sich engagiert, hat er Giulia kennengelernt. Lorenz interessiert sich für den Degrowth/Postwachstumsdiskurs sowie für plurale Ökonomik. Seit 2015 ist er nicht mehr geflogen und hat dies auch in Zukunft nicht vor - am liebsten ist er sowieso mit seinem Fahrrad unterwegs.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 04.06.2020

Fliegen umgangen

Das Buch ist ein Skandal. Es zeigt, dass für verrückt gehalten wird und sich rechtfertigen muss, wer bei einer Fernreise auf das Flugzeug verzichtet. Als normal gilt es hingegen, mal schnell von der Nord- auf die Südhalbkugel zu jetten. Da muss man froh sein, wenn sich zwei junge Menschen in ihrem Umweltbewusstsein auch dann nicht beirren lassen, wenn sie zur Hochzeit der besten Freundin nach Australien eingeladen sind. Statt sich zähneknirschend eine Ausnahme zu gestatten, entscheiden sie sich dafür, aus dem üblichen Kurztrip eine mehrmonatige Reise zu machen - eine Reise, die diesen Namen verdient: Mit dem Zug ins chinesische Qingdao und dann an Bord eines Frachtschiffs auf den fünften Kontinent. Das Buch beschreibt den Entscheidungsprozess und die Organisationsschwierigkeiten, vor allem aber die Reise selbst. Sie führt von Jugendherberge zu Jugendherberge und zielt mehr auf zwischenmenschliche Begegnungen als auf das Abklappern von Sehenswürdigkeiten. Touristische Tipps gibt es deshalb keine. Wenn sich die beiden Studenten der Umweltwissenschaft in Ratgeber verwandeln, dann in Bezug auf Initiativen wie die No-Fly-Bewegung und die Frage, welchen Beitrag der Einzelne zum Entstehen einer Postwachstumsgesellschaft leisten kann. Die eigentliche Geschichte indes bleibt zu brav - über ein tagebuchähnliches Nacherzählen der Ereignisse kommt sie nicht hinaus. Die Lektüre lohnt aber schon wegen der Theoriekapitel, in denen die Probleme des Fliegens und seiner Alternativen knapp und kompetent auf den Punkt gebracht werden, ohne dass ein moralischer Zeigefinger winkte. Für Zeitgenossen, die nichts dabei finden, auf Kosten des Klimas bei jeder Gelegenheit in den Flieger zu steigen, gehört ein solches Buch in den Giftschrank. Alle anderen können sich auf eine Horizonterweiterung freuen, vor allem auf die Einsicht, dass klimafreundliches Reisen nichts mit Entsagung zu tun hat.

fitz.

"Ohne Flugzeug um die Welt - Klimabewusst unterwegs und glücklich" von Giulia Fontana und Lorenz Keyßer. Bastei-Lübbe Verlag, Köln 2020. Broschiert, 16,90 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Fliegen umgangen

Das Buch ist ein Skandal. Es zeigt, dass für verrückt gehalten wird und sich rechtfertigen muss, wer bei einer Fernreise auf das Flugzeug verzichtet. Als normal gilt es hingegen, mal schnell von der Nord- auf die Südhalbkugel zu jetten. Da muss man froh sein, wenn sich zwei junge Menschen in ihrem Umweltbewusstsein auch dann nicht beirren lassen, wenn sie zur Hochzeit der besten Freundin nach Australien eingeladen sind. Statt sich zähneknirschend eine Ausnahme zu gestatten, entscheiden sie sich dafür, aus dem üblichen Kurztrip eine mehrmonatige Reise zu machen - eine Reise, die diesen Namen verdient: Mit dem Zug ins chinesische Qingdao und dann an Bord eines Frachtschiffs auf den fünften Kontinent. Das Buch beschreibt den Entscheidungsprozess und die Organisationsschwierigkeiten, vor allem aber die Reise selbst. Sie führt von Jugendherberge zu Jugendherberge und zielt mehr auf zwischenmenschliche Begegnungen als auf das Abklappern von Sehenswürdigkeiten. Touristische Tipps gibt es deshalb keine. Wenn sich die beiden Studenten der Umweltwissenschaft in Ratgeber verwandeln, dann in Bezug auf Initiativen wie die No-Fly-Bewegung und die Frage, welchen Beitrag der Einzelne zum Entstehen einer Postwachstumsgesellschaft leisten kann. Die eigentliche Geschichte indes bleibt zu brav - über ein tagebuchähnliches Nacherzählen der Ereignisse kommt sie nicht hinaus. Die Lektüre lohnt aber schon wegen der Theoriekapitel, in denen die Probleme des Fliegens und seiner Alternativen knapp und kompetent auf den Punkt gebracht werden, ohne dass ein moralischer Zeigefinger winkte. Für Zeitgenossen, die nichts dabei finden, auf Kosten des Klimas bei jeder Gelegenheit in den Flieger zu steigen, gehört ein solches Buch in den Giftschrank. Alle anderen können sich auf eine Horizonterweiterung freuen, vor allem auf die Einsicht, dass klimafreundliches Reisen nichts mit Entsagung zu tun hat.

fitz.

"Ohne Flugzeug um die Welt - Klimabewusst unterwegs und glücklich" von Giulia Fontana und Lorenz Keyßer. Bastei-Lübbe Verlag, Köln 2020. Broschiert, 16,90 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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