Max Weber-Gesamtausgabe / Gesamtausgabe Abt.2 Briefe, Bd.2/4 - Weber, Max
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Die Briefe 1903-1905 zeigen Max Weber in seiner neuen Rolle als Heidelberger Privatgelehrter. Im Spannungsfeld von Nationalökonomie und Kulturwissenschaft positioniert er sich durch seine methodologischen Aufsätze. Mit "Die protestantische Ethik und der 'Geist des Kapitalismus" findet er sein großes Thema, und durch den Kauf des "Archivs für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik" erhält er ein wichtiges Kommunikations- und Publikationsorgan. Dazu liefern die sorgfältig bearbeiteten und kommentierten Briefe im Zusammenspiel mit der Bandeinleitung die Hintergrundinformationen. Bedeutsame…mehr

Produktbeschreibung
Die Briefe 1903-1905 zeigen Max Weber in seiner neuen Rolle als Heidelberger Privatgelehrter. Im Spannungsfeld von Nationalökonomie und Kulturwissenschaft positioniert er sich durch seine methodologischen Aufsätze. Mit "Die protestantische Ethik und der 'Geist des Kapitalismus" findet er sein großes Thema, und durch den Kauf des "Archivs für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik" erhält er ein wichtiges Kommunikations- und Publikationsorgan. Dazu liefern die sorgfältig bearbeiteten und kommentierten Briefe im Zusammenspiel mit der Bandeinleitung die Hintergrundinformationen. Bedeutsame Zeugnisse sind in dieser Zeitspanne die Reisebriefe, in deren Mittelpunkt die dreimonatige Amerikareise steht. Hier begegnet uns Weber als neugieriger und intellektueller Beobachter der Neuen Welt.
  • Produktdetails
  • Verlag: Mohr Siebeck
  • Seitenzahl: 751
  • Erscheinungstermin: 30. März 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 233mm x 169mm x 48mm
  • Gewicht: 1420g
  • ISBN-13: 9783161534287
  • ISBN-10: 316153428X
  • Artikelnr.: 40931856
Autorenporträt
Gangolf Hübinger, geboren 1950 in Düsseldorf, ist Professor für Vergleichende Kulturgeschichte der Neuzeit an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Veröffentlichungen zur Wissenschafts-, Intellektuellen- und Religionsgeschichte sowie zum politischen Liberalismus.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Mit Spekulationen über die diversen nervösen Zustände Max Webers möchte Rezensent Stefan Breuer sich nicht aufhalten, zu lückenhaft scheinen ihm die Aussagen des Briefeschreibers hierzu. Fruchtbarer findet er die Hinwendung zu Weber als akademischem Lehrer. Dazu erfährt er etwa aus den hier enthaltenen Korrespondenzen mit einigen von Webers Schülern sowie mit seinem Verleger Paul Siebeck einiges. Darüber hinaus tritt ihm Weber in den Reisebriefen aus Schottland, Irland und Südfrankreich als feiner Beobachter mit schriftstellerischem Talent entgegen.

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