Manifest der Vielen - Kermani, Navid; Trojanow, Ilija; Zaimoglu, Feridun
Marktplatzangebote
7 Angebote ab € 1,50 €

    Broschiertes Buch

Das "Manifest der Vielen" ist Gegengift und Pflichtlektüre: Um sich nicht abzuschaffen, muss Deutschland sich neu erfinden. Dreißig profilierte Autorinnen und Autoren schreiben über ihr Leben in Deutschland, über Heimat und Identität, über ihr Muslim- oder Nicht-Muslim-Sein anlässlich der Sarrazin-Debatte. Begriffe wie Migrant, Moslem, Deutscher, Fremder lösen sich dabei immer mehr auf, in den Vordergrund treten kritische Analysen und persönliche Geschichten. Ergebnis ist eine Vielfalt der Stimmen für "das Eigenrecht gelebten Lebens" (Hilal Sezgin).…mehr

Produktbeschreibung
Das "Manifest der Vielen" ist Gegengift und Pflichtlektüre: Um sich nicht abzuschaffen, muss Deutschland sich neu erfinden. Dreißig profilierte Autorinnen und Autoren schreiben über ihr Leben in Deutschland, über Heimat und Identität, über ihr Muslim- oder Nicht-Muslim-Sein anlässlich der Sarrazin-Debatte. Begriffe wie Migrant, Moslem, Deutscher, Fremder lösen sich dabei immer mehr auf, in den Vordergrund treten kritische Analysen und persönliche Geschichten. Ergebnis ist eine Vielfalt der Stimmen für "das Eigenrecht gelebten Lebens" (Hilal Sezgin).
  • Produktdetails
  • Verlag: Blumenbar
  • Seitenzahl: 229
  • Erscheinungstermin: 22. Februar 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 195mm
  • Gewicht: 222g
  • ISBN-13: 9783936738742
  • ISBN-10: 3936738742
  • Artikelnr.: 32625491
Autorenporträt
Navid Kermani, geboren 1967, promovierter Islamwissenschaftler und Publizist, gilt als führender Iran-Experte in Deutschland und hat zwischen 1995 und 2000 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung die Entwicklung in Iran verfolgt. Für das Studienjahr 2000/2001 ist er an das Wissenschaftskolleg in Berlin berufen worden. 2010 wurde Navid Kermani mit der "Buber-Rosenzweig-Medaille 2011" ausgezeichnet und 2011 erhielt er den "Hannah-Arendt-Preis" für seine "lagerüberwindenden, religionswissenschaftlichen und politischen Analysen". Im Jahr 2012 wurde er für seine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Religionen sowie den von ihm betriebenen Dialog der Kulturen mit dem "Kölner Kulturpreis" ausgezeichnet, im Oktober erhielt er den "Cicero Rednerpreis" für "herausragende rhetorische Leistungen". Im November desselben Jahres wurde ihm der "Kleist-Preis" verliehen. 2014 erhielt er den "Joseph-Breitbach-Preis" für sein Gesamtwerk, 2015 wurde ihm der "Friedenspreis des Deutschen Buchhandels" verliehen.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Mit großer Betroffenheit nimmt Rezensent Andreas Zielcke zur Kenntnis, dass die Islamkritik deutsche Muslime zu einem solchen Manifest treibt. Dass die knapp 30 Autorinnen und Autoren dann nicht eine Verteidigung der deutschen Muslime, sondern eine "Verteidigung Deutschlands gegen seine populären Verächter" vorlegen, beeindruckt den Rezensenten sehr. Zielcke stellt ein Bemühen in den Texten fest, die "innere Spaltung" im Land überhaupt zu verstehen und sieht die Autoren in einem positiven Gegensatz zur ihren Gegnern, die doch immer nur "belehren" wollten, wie der Rezensent meint.

© Perlentaucher Medien GmbH