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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum (Sektion für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften), Veranstaltung: Europäische Öffentlichkeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Je weiter die EU-Erweiterung voranschreitet, desto brisanter wird die Frage, wie diesen „Vereinigten Staaten von Europa“ mit all ihren nationalstaatlichen Besonderheiten zu einem gemeinsamen Bewusstsein verholfen werden kann. Die Schaffung einer ‚Europäischen Öffentlichkeit’ scheint dabei von zentraler Relevanz zu sein. Bei der…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum (Sektion für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften), Veranstaltung: Europäische Öffentlichkeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Je weiter die EU-Erweiterung voranschreitet, desto brisanter wird die Frage, wie diesen „Vereinigten Staaten von Europa“ mit all ihren nationalstaatlichen Besonderheiten zu einem gemeinsamen Bewusstsein verholfen werden kann. Die Schaffung einer ‚Europäischen Öffentlichkeit’ scheint dabei von zentraler Relevanz zu sein. Bei der schwierigen Annäherung sowohl an den Begriff Europas als auch an den der Öffentlichkeit lassen sich zunächst die von Kleinsteuber entwickelte Raumtheorie und die darin dargestellten Faktoren zur Bildung von Kommunikationsräumen heranziehen. Das Projekt ‚Europäische Union’ ist zwar grundsätzlich ein politisches; dennoch ist nicht nur der Faktor Politik für den Kommunikationsraum Europa maßgeblich. Neben technischen, politisch-rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kann auch die Kultur als raumbildende Größe herangezogen werden. Wie lässt sich dieser unscharfe Begriff als Raumfaktor definieren, welche kulturellen Phänomene können über nationale Grenzen hinweg Kommunikationsräume schaffen? Zur Schaffung eines europäischen Kommunikationsraumes wird immer wieder die Forderung nach europäischen Medien laut. Das einzigartige Projekt ARTE stellt sich seit 1992 der Aufgabe, mit qualitativ anspruchsvollem Fernsehprogramm deutschfranzösischer Provenienz die Einigung Europas voranzutreiben. Ohne näher auf die konkrete Wirkung einzugehen soll im Rahmen dieser Arbeit beleuchtet werden, inwiefern die grundsätzliche Konzeption von ARTE als Europäischer Kulturkanal zur Konstituierung des Kommunikationsraumes Europa und einer europäischen Öffentlichkeit beiträgt. Doch zunächst sollen die ersten Versuche paneuropäischen Fernsehens und die Entstehungsgeschichte von ARTE sowie die binationale Organisation des Senders skizziert werden. Vor dem Hintergrund der vorangegangen Überlegungen zur Kultur als einigendem Kommunikationsfaktor werden darüber hinaus der spezifische Kulturbegriff bei ARTE und die Programmphilosophie des Senders dargestellt. Schließlich soll geprüft werden, wie sich die europäische Dimensionierung des Senders ausdrückt. Kann man von dem prinzipiell binationalem Kanal als europäischem Gemeinschaftsprojekt sprechen? Wie geht das Medium mit der der europäischen Kultur eigenen Multilingualität um? Inwiefern richtet sich der europäische Sender an ein europäisches Zielpublikum? ...