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In den letzten Jahrzehnten sind die Emotionen zu einem der zentralen Themen der Philosophie des Geistes geworden. Erstaunlich ist, dass dennoch die frühen phänomenologischen Beiträge der ersten Schüler Husserls zum Thema in Vergessenheit geraten sind. Dabei können die Gefühlskonzeptionen und Analysen emotionaler Phänomene von Pfänder, Voigtländer, Haas, Geiger, Scheler, Stein, Walther, Kolnai, Ortega y Gasset wegen ihrer einzigartigen Präzision und Erfahrungsnähe die heutige Debatte entscheidend bereichern. Im vorliegenden Band wird einerseits die Rekonstruktion einer Theorie der…mehr

Produktbeschreibung


In den letzten Jahrzehnten sind die Emotionen zu einem der zentralen Themen der Philosophie des Geistes geworden. Erstaunlich ist, dass dennoch die frühen phänomenologischen Beiträge der ersten Schüler Husserls zum Thema in Vergessenheit geraten sind. Dabei können die Gefühlskonzeptionen und Analysen emotionaler Phänomene von Pfänder, Voigtländer, Haas, Geiger, Scheler, Stein, Walther, Kolnai, Ortega y Gasset wegen ihrer einzigartigen Präzision und Erfahrungsnähe die heutige Debatte entscheidend bereichern. Im vorliegenden Band wird einerseits die Rekonstruktion einer Theorie der Emotionen unternommen, die implizit in den Texten der ersten Phänomenologen liegt. Andererseits werden systematische Antworten auf Fragen und Problemstellungen gegeben, die die aktuelle Diskussion bestimmen. Was sind Emotionen? Inwiefern kann man von emotionaler Realität und Irrealität, Echtheit und Unechtheit sprechen? Kann es Emotionen über Fiktionen geben? Gibt es unterbewusste Emotionen? Welche Rolle spielen leibliche Aspekte? Was bedeutet es, dass Emotionen intentional sind? In welcher Beziehung stehen sie zu Werten? Das sind die Leitfragen des Buchs.

Inhaltsangabe
1;Inhalt;8
2;Vorwort;12
3;1. Einleitung;14
4;2. Kontextualisierung der realistischen Phänomenologie der Emotionen;23
4.1;2.1. Die aktuelle Debatte: Theorien des Fühlens und kognitivistische Theorien;23
4.2;2.2. Theorien der Emotionen um die Wende des XIX. zum XX. Jahrhundert;29
4.3;2.3. Die realistische Phänomenologie und die Emotionen;70
4.4;2.4. Philosophie der Emotionen: Methodologische Aspekte;86
5;3. Die Gegebenheit der Emotionen: Realität und Schein;91
5.1;3.1. Reale Emotionen und Scheinemotionen;91
5.2;3.2. Echte und unechte Emotionen;104
5.3;3.3. Fiktionale Emotionen;111
5.4;3.4. Aktuelle und inaktuelle Emotionen;118
5.5;3.5. Virtuelle Emotionen, unbewusste Emotionen und Dispositionen;121
6;4. Die Ursprünglichkeit der Emotionen;128
6.1;4.1. Emotionen und ähnliche Phänomene;128
6.2;4.2. Empfindung und Gefühlsempfindung;129
6.3;4.3. Wahrnehmung;134
6.4;4.4. Urteil und Werturteil;137
6.5;4.5. Phantasie und Wunsch;139
6.6;4.6. Wollen;142
6.7;4.7. Stimmung, Disposition und Charakterzug;146
6.8;4.8. Die Tiefe der Gefühle und die Emotionen;149
6.9;4.9. Ursprünglichkeit und Wesensmerkmale der Emotionen;155
7;5. Leiblichkeit und körperlicher Ausdruck;157
7.1;5.1. Perspektiven der emotionalen Leiblichkeit;157
7.2;5.2. Die emotionale Leiblichkeit;160
7.3;5.3. Der körperliche Ausdruck;173
8;6. Die Intentionalität der Emotionen, das Fühlen und die Werte;189
8.1;6.1. Kognition, Intention und Wert;189
8.2;6.2. Die Emotionen und das Fühlen: Ist Fühlen ein Gefühl?;201
8.3;6.3. Ursprünglichkeit des Fühlens und Weltbezug;214
8.4;6.4. Die ethische Dimension der Gefühle;223
9;7. Emotionale Phänomene;228
9.1;7.1. Ressentiment;228
9.2;7.2. Ekel;232
9.3;7.3. Scham;239
9.4;7.4. Reue;246
9.5;7.5. Hochmut und Demut;252
9.6;7.6. Liebe und Hass;257
10;Literaturverzeichnis;264
11;Personenverzeichnis;272
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensentin Manuela Lenzen hat Ingrid Vendrell Ferrans philosophische Arbeit über Emotionen durchaus mit Wohlwollen aufgenommen, auch wenn sie ihr etwas aufreizend Altmodisches bescheinigt. Die Autorin orientiert sich bei ihrer Analyse offenkundig an den Arbeiten der Frühphänomenologen wie Johannes Daubert, Alexander Pfänder oder Gerda Walther und differenziert Gefühle in Reaktionen auf die Umwelt und intentionale "Persönlichkeitsemotionen", erfahren wir. Die Rezensentin würdigt die Untersuchung als genau und "selbständig", es bleibt ihr aber nicht verborgen, dass sich die Autorin um aktuelle Debatten über den Zusammenhang von Gehirn und Emotionen keinen Deut schert. Das kann man provozierend finden, aber man kann es auch einfach genießen, dass dieses kluges Buch mit seinen "substantiellen Argumenten" auch ohne sie auskommt, so Lenzen anerkennend.

© Perlentaucher Medien GmbH