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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,3, Technische Universität Dresden (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Hauptseminar "Die Historia von D. Johann Fausten", Sprache: Deutsch, Abstract: Alle namhaften deutschen Transformationen des Fauststoffs gehen auf die Historia des D. Johann Fausten zurück, die 1587 in Frankfurt von Johann Spieß herausgegeben wurde, denn es hätte „ein grosse nachfrage nach gedachtes Fausti Historia bey den Gastungen vnnd Gesellschafften“ gegeben. Im Zentrum dieser Arbeit soll eine…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,3, Technische Universität Dresden (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Hauptseminar "Die Historia von D. Johann Fausten", Sprache: Deutsch, Abstract: Alle namhaften deutschen Transformationen des Fauststoffs gehen auf die Historia des D. Johann Fausten zurück, die 1587 in Frankfurt von Johann Spieß herausgegeben wurde, denn es hätte „ein grosse nachfrage nach gedachtes Fausti Historia bey den Gastungen vnnd Gesellschafften“ gegeben. Im Zentrum dieser Arbeit soll eine Transformation analysiert werden, deren unmittelbare Textvorlage die Historia war und die in der bisherigen Forschung nur dezente Aufmerksamkeit genossen hat. Sie ist wiederum die Grundlage aller nachfolgenden Transformationen der englischen Fausttradition: The English Faustbook von 1588. Wie bereits die Forschung gezeigt hat, wird in den vielen Faustversionen nicht der Stoff tradiert, sondern Text transformiert. Dabei steht die Identität Fausts im Mittelpunkt, von der einzelne Aspekte durch die Transformationen erschaffen, verändert oder betont werden, wobei jeder Autor seine eigenen Schwerpunkte setzte, wie es MARINA MÜNKLER passend beschrieb: „Wer etwas verändert, dem ist etwas aufgefallen – etwas, das er für langweilig, überflüssig, verbesserungsbedürftig, irritierend, beunruhigend oder inakzeptabel hielt.“ Als wesentliche Identitätsmarkierungen des Faust sieht sie „curiositas, Melancholie und Gewissen […] Zauberei und Karriere.“ Da eine Analyse dieser fünf Semantiken den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde, werden vordergründig die beiden Semantiken curiositas und Melancholie analysiert werden und welchen Einfluss die Umgestaltungen des Autors des EFB auf sie nehmen. Aufgrund der eng miteinander verknüpften Thematiken, wie sich noch in der weiteren Analyse zeigen wird, werden Überschneidungen und Betrachtungen gleicher Episoden unter unterschiedlichen Gesichtspunkten nicht vermeidbar sein.
Autorenporträt
Schmidt, Anne-Marie2008 bis 2011 freie Mitarbeiterin bei Freie Presse - Sachsens größte Tageszeitung2009 bis 2014 Bachelorstudium Germanistik u. Anglistik/Amerikanistik an der TU Dresden 2011 bis 2012 Auslandsstudium am Institute of Technology Tallaght, Irland, und Beschäftigung im International Office 2012 bis 2015 Begleitstudium Lateinamerika an der TU Dresden2012 bis 2014 Beschäftigung im Bereich Incoming im Akademischen Auslandsamt der TU Dresden2013 Korrektorin und Übersetzerin am Institut für Energietechnik an der TU Dresden2014 bis 2017 Masterstudium Europäische Sprachen (Deutsch, Englisch, Spanisch, Tschechisch) an der TU Dresden2014 bis 2017 Beschäftigung beim Zukunftskonzept der TU Dresden im Bereich Internationalisierung und Forschungsförderungseit 2017 Mitarbeiterin im Studentensekretariat der HTW Dresden