-12%
14,99 €
Bisher 16,99 €**
14,99 €
inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar
Bisher 16,99 €**
14,99 €
inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum eBook verschenken
Als Download kaufen
Bisher 16,99 €**
-12%
14,99 €
inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar
Abo Download
9,90 € / Monat*
*Abopreis beinhaltet vier eBooks, die aus der tolino select Titelauswahl im Abo geladen werden können.

inkl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Einmalig pro Kunde einen Monat kostenlos testen (danach 9,90 € pro Monat), jeden Monat 4 aus 40 Titeln wählen, monatlich kündbar.

Mehr zum tolino select eBook-Abo
Jetzt verschenken
Bisher 16,99 €**
-12%
14,99 €
inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum eBook verschenken
0 °P sammeln

  • Format: ePub


»Amerika ist die Katze im Sack, das sag ich dir gleich«, hat sie gesagt, als ich sie das erste Mal traf. »Es ist nie das, was du erwartest, und immer genau das, was du erwartest.« Mir war alles recht, zerrissen, wie ich war, wie das Land, aus dem ich kam, neunzehnhundertsiebenundachtzig. Ich hatte nur eines im Sinn: weg, bloß weg, weiter nach Westen, so weit es geht, bevor es wieder Osten wird. Das habe ich ihr nicht gesagt. Amerika sollte frei sein, unberührt von dem, was vorher war. Es war ein Neuanfang. Westwärts, so weit es nur geht von Susanne Schädlich: im eBook erhältlich! …mehr

  • Geräte: eReader
  • ohne Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 0.57MB
Produktbeschreibung
»Amerika ist die Katze im Sack, das sag ich dir gleich«, hat sie gesagt, als ich sie das erste Mal traf. »Es ist nie das, was du erwartest, und immer genau das, was du erwartest.« Mir war alles recht, zerrissen, wie ich war, wie das Land, aus dem ich kam, neunzehnhundertsiebenundachtzig. Ich hatte nur eines im Sinn: weg, bloß weg, weiter nach Westen, so weit es geht, bevor es wieder Osten wird. Das habe ich ihr nicht gesagt. Amerika sollte frei sein, unberührt von dem, was vorher war. Es war ein Neuanfang. Westwärts, so weit es nur geht von Susanne Schädlich: im eBook erhältlich!

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, CY, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, IRL, I, L, M, NL, P, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Droemer Knaur
  • Seitenzahl: 224
  • Erscheinungstermin: 14.03.2011
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783426408865
  • Artikelnr.: 37451584
Autorenporträt
Susanne Schädlich, geboren 1965 in Jena, ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie lebte elf Jahre in den USA; 1999 kehrte sie nach Berlin zurück, wo sie mit ihrer Familie heute lebt. Bei Droemer erschien 2009 "Immer wieder Dezember", 2011 "Westwärts, so weit es nur geht".
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 02.02.2012

Lost Highway

Susanne Schädlich fuhr in den Westen. Schon als Kind, damals nicht freiwillig. Als sie zwölf Jahre alt war, flüchtete die Familie aus der DDR. Nach zehn Jahren in der Bundesrepublik brach sie wiederum auf, noch weiter in den Westen, so weit es geht, "bis es wieder Osten wird", wie sie schreibt. Sie lebt elf Jahre in Los Angeles, zieht wieder nach Deutschland. Und nun, in der Gegenwart, fährt sie noch einmal an die Westküste Amerikas, um ihre im Sterben liegende Freundin zu besuchen. Auf diesem tristen Untergrund entspinnt sich ihr Prosawerk, das ein heiteres nicht sein kann. Und auch nicht sein darf. Obwohl Schädlich die meiste Zeit ihres Lebens auf Reisen war, kann man ihr Buch wohl kein Reisebuch nennen. Während Reisen doch wohl dafür stehen, in die Fremde zu fahren, drehen sich Schädlichs Überlegungen vor allem um eine Frage: Was ist Zuhause, was ist Heimat, was ist Exil? Das sind interessante Fragen, keine leichten Fragen, aber warum muss ein Buch darüber gar so schwer aufschlagen? Schädlich ist so sehr bemüht um literarisches Schreiben, so dass sich der Leser durch Satzfragmente, Wiederholungen und Ahnungen mühen muss. Das liest sich dann so: "Amerika war eine Orientierung. Eine Neuorientierung, eine erneute Desorientierung." Wenn es um konkrete Personen geht, nennt sie keinen Namen. So schreibt sie darüber, als einem "Dichter", "der in der einen Hälfte des Landes nicht auftreten durfte, gestattet wurde, in der anderen Hälfte ein Konzert zu geben, wurde er in die Hälfte, aus der er kam, nicht mehr hineingelassen." Ihre eigene Familie musste die DDR verlassen, weil ihr Vater seinen Namen auf die Protesterklärung zu Biermann gesetzt hatte. Nur dass Schädlich den Namen Biermann nicht nennt. Die Dialoge sind papieren: "Los Angeles ist ein Traum in vielen Köpfen. Und eine Falle." - "Ich liebe es nicht mehr." So muss der Leser hinter all dem schwergängigen Wust die Geschichte, die Gedanken erst suchen. Das ist betrüblich, denn sowohl über ihre rastlose Suche nach Heimat weiß sie viel zu sagen, als auch über das Reisen. Immer unterwegs sucht sie "erinnerungsfreien Raum". Den aber gibt es nicht, erkennt sie. Und es gelingt ihr der eine Satz, der das gesamte Buch trägt und über sich hinausweist. Angesichts ihrer sterbenden Freundin sagt sie: "Mir nimmt es den Wind aus der Seele."

bär

"Westwärts, so weit es nur geht. Eine Landsuche" von Susanne Schädlich. Droemer Verlag, München 2011. 208 Seiten. Gebunden, 16,90 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
…mehr

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Ursula März hält das dritte Buch und erste Prosawerk von Susanne Schädlich leider für misslungen und begründet dies eingehend. Der an sich interessante Stoff leidet unter dem unbedingten Willen zur Literatur, die Sprache bleibt bloßes Demonstrationsobjekt. Gegenstand des Erzählwerks ist die Rückkehr einer ostdeutschen Ich-Erzählerin in ihre alte Wahlheimat Los Angeles, um ihre todkranke westdeutsche Freundin zu verabschieden. Neben der vorherrschenden melancholischen Grundstimmung macht sich in der Wahl der sprachlichen Mittel eine Ratlosigkeit bemerkbar, die den Text "unterwandert" und die in den Augen der Rezensentin schlicht strapaziös ist.

© Perlentaucher Medien GmbH