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Die Moral der Abwendung sollte Teil unserer Lebenskunst sein. Doch Abwendung ist keineswegs immer mà glich oder statthaft. Die Menschen sind oft Gefangene ihrer Situation, in Gefà hle verstrickt, durch Vertrà ge gebunden, umgeben von Grenzen und Mauern, denen kaum jemand entkommt. Gerade deshalb sollten unsere Beziehungen derart gestaltet sein, dass wir uns notfalls umdrehen und weggehen kà nnen â sowohl innerlich als à uà erlich, individuell und sozial.…mehr

Produktbeschreibung
Die Moral der Abwendung sollte Teil unserer Lebenskunst sein. Doch Abwendung ist keineswegs immer mà glich oder statthaft. Die Menschen sind oft Gefangene ihrer Situation, in Gefà hle verstrickt, durch Vertrà ge gebunden, umgeben von Grenzen und Mauern, denen kaum jemand entkommt. Gerade deshalb sollten unsere Beziehungen derart gestaltet sein, dass wir uns notfalls umdrehen und weggehen kà nnen â sowohl innerlich als à uà erlich, individuell und sozial.
  • Produktdetails
  • Verlag: Braumüller
  • Seitenzahl: 191
  • Erscheinungstermin: 3. August 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 183mm x 114mm x 20mm
  • Gewicht: 201g
  • ISBN-13: 9783992002757
  • ISBN-10: 3992002756
  • Artikelnr.: 58373255
Autorenporträt
Univ.-Prof. Dr. Peter Strasser, Jg. 1950, unterrichtet an der Karl- Franzens-Universität in Graz Philosophie. 2014 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik. Bei Braumüller erschienen: "Immer wieder dasselbe und am besten nichts Neues" (2014), "Lust Ein Anstandsbuch" (2015), "Achtung Achtsamkeit!" (2016) und "Spenglers Visionen" (2018)
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Dlf Kultur-Rezension

Rezensent Eike Gebhardt hätte sich Genaueres gewünscht vom Philosophen Peter Strasser. Wenn Strasser den Einzelnen in der Gesellschaft unter einem Belagerungszustand sieht, dem Diktat des Aufeinanderzugehens ausgesetzt, und dagegen eine "Ethik der Abwendung" empfiehlt, zeigt sich Gebhardt interessiert. Allerdings steckt der Teufel im Detail, erkennt der Rezensent. Strasser versucht ihn mit Norbert Elias aus der Reserve zu locken, aus "scheinbar natürlichen Verhaltensweisen", die aber von Übervorsicht und Misstrauen beherrscht sind. Gebhardt lobt die "lebenspraktische Vernunft" des Textes um ein spannendes Thema, vermisst aber die eingehendere Beschäftigung mit den Einzelheiten, wie etwa den Ausrufern des "zwanglosen Zwangs".

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