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Wagemut und Wissbegier, ein feines Beobachtungs- und Differenzierungsvermögen und vor allem die unbändige Lust an immer neuen Begegnungen machten Alexander von Humboldt vor 200 Jahren zu einem epochalen Weltentdecker. Auf seiner Reise in die amerikanischen Tropen von 1799 bis 1804 hielt der preußische Kosmopolit eine Vielzahl Physiognomien fest und sah die Welt, wie sie vor ihm noch keiner gesehen hatte. Das "Buch der Begegnungen" versammelt die empathischsten Zeugnisse aus den "Amerikanischen Reisetagebüchern" und zeigt einen verständigen Geist ohne Berührungsängste. Überzeugt davon, dass es…mehr

Produktbeschreibung
Wagemut und Wissbegier, ein feines Beobachtungs- und Differenzierungsvermögen und vor allem die unbändige Lust an immer neuen Begegnungen machten Alexander von Humboldt vor 200 Jahren zu einem epochalen Weltentdecker. Auf seiner Reise in die amerikanischen Tropen von 1799 bis 1804 hielt der preußische Kosmopolit eine Vielzahl Physiognomien fest und sah die Welt, wie sie vor ihm noch keiner gesehen hatte. Das "Buch der Begegnungen" versammelt die empathischsten Zeugnisse aus den "Amerikanischen Reisetagebüchern" und zeigt einen verständigen Geist ohne Berührungsängste. Überzeugt davon, dass es keine unterlegenen oder gar minderwertigen Ethnien gebe, war er seinen Zeitgenossen weit voraus. Und selbst im 21. Jahrhundert kommt Alexander von Humboldt als Anwalt einer universellen Humanität wie gerufen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Audiobuch
  • Anzahl: 3 MP3 Audio CDs
  • Gesamtlaufzeit: 861 Min.
  • Erscheinungstermin: August 2018
  • ISBN-13: 9783958620803
  • Artikelnr.: 52438871
Autorenporträt
Humboldt, Alexander von
Alexander von Humboldt (1969-1859), deutscher Forscher, Schriftsteller und Weltreisender in internationalem Renommee, gilt seit seiner Amerikanischen Forschungsreise als wissenschaftlicher Wiederentdecker Amerikas.

Ette, Ottmar
Ottmar Ette, geboren 1956 in Zell am Harmersbach im Schwarzwald, ist Romanist und Komparatist (Professor für Romanische Literaturwissenschaft und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft) an der Universität Potsdam. Er ist Begründer und Mitherausgeber der elektronischen Zeitschrift HiN - Alexander von Humboldt im Netz und der Humboldt-Plattform avhumboldt.de - Humboldt Informationen online.

Arnold, Frank
Frank Arnold ist Preisträger des Deutschen Hörbuchpreises für beste Interpretation. Mit seiner angenehm zurückhaltenden, aber fein-nuancierten Sprechkunst nimmt er jeden Hörer mit.
Rezensionen
Besprechung von 13.09.2019
Humboldt lesen
Das Reisen und das Schreiben durchdrangen bei Alexander von Humboldt einander. Schreib- und Zeichenfeder war mit den Messinstrumenten, Karten und Tabellen im Bunde, die knappe Tagebuchnotiz mit der großformatigen illustrierten Reisebeschreibung oder dem mehrbändigen „Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung“ (1845-1862).
Humboldt lesen heißt nicht nur eintauchen in das Werk eines Autors, der das Verhältnis von „Einheit und Vielfalt in der Natur“ umkreiste. Es heißt auch einen Autor entdecken, der sich im Kosmos des Schreibens und der publizistischen Formate so ausgreifend bewegte wie der Reisende in der physischen Welt. Wenn es eine Konstante der neueren Publikationen zu Alexander von Humboldt gibt, dann ist es die Entdeckung der Ausmaße dieses Humboldt-Kosmos.
Im Zentrum dieser Neuentdeckung stehen die Digitalisierungsprojekte der Humboldt Universität zu Berlin und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie die Erschließung eines bisher weitgehend unbekannten Werkteils, der zahlreichen Aufsätze und Artikel in Zeitschriften und Zeitschriften durch die Universität Bern. Dieser „Andere Kosmos“ der in vielen Weltgegenden und vielen Sprachen gedruckten unselbstständigen Schriften hat sein Gegenstück in der Digitalisierung der Manuskripte, also der Reisetagebücher, Briefe sowie der Hörermitschriften zu Humboldts Vorlesungen. (https://www.culture.hu-berlin.de/de/forschung/projekte/hidden-kosmos/veroeffentlichte-nachschriften).
Wer den erhellenden Insel-Band mit Henriette Kohlrauschs Nachschrift der „Kosmos-Vorlesungen“ in der Berliner Singakademie zur Hand nimmt, kann im Netz Einblick nehmen in die Handschrift und die Mitschriften zu den Vorlesungen an der Universität. Wer in Andreas W. Daums knapper, konziser Biografie die England-Reise des jungen Alexander von Humboldt nachverfolgt, findet bei https://edition-humboldt.de/ leicht das Reisetagebuch. Die Humboldt-Chronologie (http://edition-humboldt.de/X0000001) erschließt minutiös alle Lebensstationen und verlinkt die Einzeldaten mit den digitalisierten Briefen und Schriften Humboldts.
Lothar Müller
Alexander von Humboldt: Ansichten der Natur. Andere Bibliothek, Berlin 2019. 512 S., 24 Euro.
Alexander von Humboldt: Das Buch der Begegnungen. Menschen – Kulturen – Geschichten. Aus den Amerikanischen Reisetagebüchern. Herausgegeben von Ottmar Ette. Manesse Verlag, München 2018. 416 S., 45 Euro.
Alexander von Humboldt / Henriette Kohlrausch: Die Kosmos-Vorlesung an der Berliner Singakademie. Herausgegeben von Christian Kassung und Christian Thomas. Insel Verlag, Berlin 2019. 330 S., 16 Euro.
Alexander von Humboldt: Der Andere Kosmos. Herausgegeben von Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich. 70 Texte, 70 Orte, 70 Jahre. 1789-1859. dtv, München2019, 448 S. 30 Euro.
Alexander von Humboldt: Die Russland-Expedition. Herausgegeben von Oliver Lubrich. Mit einem Nachwort von Karl Schlögel. C.H. Beck Verlag, München 2019. 224 S., 18 Euro.
Andreas W. Daum: Alexander von Humboldt. C.H. Beck, München 2019. 128 S., 9,95 Euro.
Ottmar Ette (Hrsg.): Alexander von Humboldt-Handbuch. Leben. Werk. Wirkung. Metzler Verlag, Stuttgart 2018. 332 S., 99,99 Euro.
Ottmar Ette: Alexander von Humboldt und die Globalisierung. Suhrkamp Taschenbuch Verlag, Berlin 2019. 476 S., 14 Euro.
Rüdiger Schaper: Alexander von Humboldt. Der Preuße und die neuen Welten. Siedler Verlag, München 2018. 288 S., 20 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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"Dieses Buch ist eine Fundgrube. Es macht mit einem Universalgelehrten, Menschenfreund und Abenteurer bekannt, der seine Gedanken und Empfindungen auch literarisch darzustellen vermag und Humor hat. Schön ist, dass der Herausgeber Leseparcours zu verschiedenen Themengebieten vorschlägt, dazu gibt es ausführliche Anmerkungen und Notizen, sodass man Humboldt immer wieder neu begegnen und kennenlernen kann." NDR Kultur, Neue Bücher, Katja Weise

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Hymnisch bespricht der hier rezensierende Germanist Bernhard Malkus diesen von Ottmar Ette herausgegebenen und kommentierten Band mit Auszügen aus den amerikanischen Tagebüchern von Alexander von Humboldt. 4500 Seiten umfassen Humboldts Manuskripte, Ettes Entscheidung, das Moment der Begegnung in den Mittelpunkt zu stellen, erscheint dem Kritiker schon deshalb klug. Darüber hinaus lernt Malkus Humboldt in den Texten, in denen Ette "Menschen, Kulturen und Geschichten" ins Zentrum stellt, insbesondere als "fühlenden Menschen" kennen, der nicht nur über eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe verfügte, sondern den Beobachterstandpunkt stets mitbedachte. Dass Humboldts naturwissenschaftliche Praxis hier zu wenig beleuchtet wird, kann der Rezensent angesichts der faszinierenden Einblicke verzeihen.

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