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Eine riesige Elbenarmee überschreitet die Schattengrenze, und nichts scheint sie aufhalten zu können. Als Barrick in die Hände der heimtückischen Feinde fällt, ist Briony gezwungen, aus der Südmarkfeste zu fliehen. Ist es das Schicksal der Völker Eions, zwischen den Armeen der Elben und des Autarchen zerrieben zu werden? Gelingt es Briony, in der Fremde Unterstützung zu finden, um den Thron zurückzuerobern? Und ist Barrick der Herausforderung gewachsen, die ihn immer weiter in die Schattenlande hineinführt ...? Ein echter Tad Williams: vielschichtig erzählt und voller Spannung von der ersten…mehr

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Produktbeschreibung
Eine riesige Elbenarmee überschreitet die Schattengrenze, und nichts scheint sie aufhalten zu können. Als Barrick in die Hände der heimtückischen Feinde fällt, ist Briony gezwungen, aus der Südmarkfeste zu fliehen. Ist es das Schicksal der Völker Eions, zwischen den Armeen der Elben und des Autarchen zerrieben zu werden? Gelingt es Briony, in der Fremde Unterstützung zu finden, um den Thron zurückzuerobern? Und ist Barrick der Herausforderung gewachsen, die ihn immer weiter in die Schattenlande hineinführt ...? Ein echter Tad Williams: vielschichtig erzählt und voller Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Seine "Otherland"-Tetralogie ist eines der großen Meisterwerke der modernen Phantastik und wurde zum Weltbestseller. Mit der "Shadowmarch"-Trilogie knüpft er an seinen ersten großen Erfolg, die Saga um den "Drachenbeinthron", an. Die Originaltitel der Shadowmarch-Trilogie: Band 1: "Shadowmarch" Band 2: "Shadowplay" Band 3: "Shadowfall" "... besser als Weihnachten, besser als ein Rolling-Stones-Revival-Konzert. Tad Williams ist zu seinen Wurzeln zurückgekehrt." Angelika Herzog in Solar X

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  • Produktdetails
  • Verlag: Klett-Cotta Verlag
  • Erscheinungstermin: 24. Mai 2012
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783608101607
  • Artikelnr.: 37090865
Autorenporträt
Tad Williams, 1957 in Kalifornien geboren, studierte in Berkeley und arbeitete anschließend in vielen verschiedenen Jobs - als Sänger, Schuhverkäufer, Zeitungsjunge, Radiomoderator, am Theater, beim Fernsehen, als Lehrer, in einer Computerfirma. Er schreibt neben Fantasy- Bestsellern Comics, Drehbücher und Hörspiele. §Bestseller-Autor Tad Williams, übersetzt in mehr als 20 Sprachen, ist sicher einer der vielseitigsten und originellsten Fantasy-Autoren:§- Mit "Otherland" hat er die Grenzen der Fantasy überschritten und ein neues Genre geschaffen.§- Seine kleinen Romane wie "Die Stimme der Finsternis" oder "Die Insel des Magiers" haben literarische Quellen und sind Schmuckstücke des phantastischen Märchens. §- Mit seiner Osten-Ard-Trilogie hat Tad Williams Millionen Leser in seinen Bann gezogen und begeistert. In "Der brennende Mann" erzählt er eine noch unbekannte neue Geschichte aus dieser fernen Fantasy-Welt, die sehr an die mittelalterliche Welt der Tafelrunde und der Suche nach dem Heiligen Gral erinnert.§- Sein Roman "Der Blumenkrieg" dagegen führt uns in ein phantastisches, aber keinesfalls liebliches Elfenreich und zugleich in unsere eigene, seit dem 11. September brüchige Welt.§- Die neue Trilogie, "Shadowmarch", schließt stilistisch an seine frühe Osten-Ard-Saga an, erzählt aber von einer vielschichtigeren Welt, in der rachsüchtige Elben und machtbesessene Menschen ein kleines Königreich an der Grenze angreifen, dessen Königssitz die Südmarksfeste ist, in alten Zeiten Shadowmarch genannt. §Im November 2004 wurde Tad Williams, als erstem Preisträger überhaupt, der Corine-Future-Preis für seinen Weltbestseller "Otherland" verliehen.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 11.04.2008

Der wahnsinnige Herrscher im Süden
Hier haben auch die Bösen Humor: Tad Williams’ „Shadowmarch”
Besaß früher eine Filmschauspielerin etwas mehr Sex-Appeal oder eine geheimnisvolle Aura, dann hieß es unweigerlich: Das ist die neue Monroe, die neue Garbo! Ähnlich geht es heute jedem besseren Fantasy-Autor. Als „Tolkien des 21. Jahrhunderts” kündigt der Verlag Tad Williams im Klappentext an – und auch wenn dieser Trompetenstoß etwas grell klingt, völlig unangemessen ist er nicht. Wie im „Herrn der Ringe” stehen hier keine mit dem Schwert erprobten Heroen im Zentrum, sondern Figuren, die zunächst wenig geeignet scheinen, sich in der feindlichen Welt, in die sie geworfen werden, zu bewähren. Den Hobbits entsprechen in „Shadowmarch” die Zwillinge Briony und Barrack. Sie sind Kinder des Königs der Südmark, dessen Herrschaft durch den Ansturm eines riesigen Elbenheeres und Verräter in den eigenen Reihen jäh zusammenbricht.
Der zweite Band folgt den verschlungenen Wegen der beiden Halbwüchsigen, die durch diese Ereignisse in verschiedene Himmelsrichtungen verschlagen worden sind. Briony, die Prinzessin, flieht mit Shaso, dem alten Waffenmeister der Familie, wird aber von ihm getrennt und muss in verschiedenen Verkleidungen, immer mit der Angst lebend, erkannt zu werden, sich alleine durchzuschlagen versuchen. Barrack, eine Hamletgestalt, die unter Melancholie und Albträumen leidet, irrt dagegen durch das von Rätseln und Gefahren erfüllte Schattenland der Elben, in deren Bann er geraten ist. Zugleich rüstet der wahnsinnige Autarch Sulepsis, der Herrscher des im Süden gelegenen Xand, eine Flotte, mit der er die nördlichen Länder zu erobern trachtet.
Machte Briony zuvor ernüchternde Erfahrungen mit der Macht, die sie in Stellvertretung ihres in der Ferne gefangenen Vaters ausüben musste, so lernt sie nun, was es heißt, die Welt von unten zu erleben. Die dezent realistische Note, die in Williams’ Erzählen mitschwingt, zeigt sich auch hier: Durst, Hunger und Kälte erscheinen als unumgängliche Begleiter des Abenteuers. Anders als in der patriarchalisch geprägten Welt J. R. R. Tolkiens spielen Frauen eine große Rolle. Sie sind nicht nur zahlreich vertreten, sondern aktiv Handelnde. Die Kecken, Wagemutigen schildert der Autor ebenso überzeugend wie die Schüchternen, im traditionellen Rollenbild Gefangenen, die ihren Mut erst zusammenraffen müssen.
Einer der besten Einfälle im ersten Band war es, die Feindschaft zwischen Menschen und Elben nicht als Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse, sondern als Folge unglückseliger Ereignisse zu charakterisieren, an der beide Seiten Schuld tragen. Nun wird der Blick auf die Kultur des Schattenlandes durch den Krieger Gyir, mit dem Barrack sich anfreundet, weiter differenziert. Auch bei den „Zwielichtlern” gibt es Ängste, Intrigen und sogar Sinn für Humor. Als neue Mitspieler betreten die Götter der Vorzeit die Bühne, die lange geschlafen haben, nun aber zu erwachen und die Welt in ein blutiges Chaos zu stürzen drohen.
Wie es im letzten Teil weitergehen wird, lässt sich ahnen. Nicht alle, die tot zu sein scheinen, sind es wohl wirklich. Dem Erzbösewicht Sulepsis werden die dunklen Mächte, die er heraufbeschwört, ein verdientes Ende bereiten. Zwei oder drei junge Paare werden alle Widerstände überwinden und ihr Glück finden. Tad Williams gibt dem Genre gerne, was des Genres ist. Aber anstatt nur bewährten Pfaden zu folgen, bahnt er lieber einige frische, die dem Leser überraschende Aussichten auf ein vertrautes Gelände eröffnen.CHRISTOPH HAAS
TAD WILLIAMS: Shadowmarch. Zweiter Band: Das Spiel. Aus dem Englischen von Cornelia Holfelder-von der Tann. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2007. 815 Seiten, 26,50 Euro.
Herr der Schattenwelt: Tad Williams Foto: Jörg Koch
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Den Autor mit Tolkien zu vergleichen, findet der Rezensent gar nicht so abwegig. Schließlich, meint Christoph Haas, stehen auch in diesem zweiten Band von Tad Williams' Shadowmarch-Saga nicht waffenstrotzende Heroen im Zentrum des Geschehens, sondern die etwa den Hobbits vergleichbaren Zwillinge Briony und Barrack. Was Haas hier entdeckt - eine "dezent realistische Note", Frauen als "aktiv Handelnde" (!) und ein nicht schwarz-weiß malender, differenzierter Blick auf die entworfene Kultur und die Beziehung zwischen Mensch und Fabelwesen - lässt ihn aufhorchen. Dass der Autor einerseits sein Genre beherrscht, andererseits jedoch "frische Pfade" und "überraschende" Perspektiven anzubieten hat, scheint das Buch für Haas attraktiv zu machen.

© Perlentaucher Medien GmbH
»Wie im "Herr der Ringe" stehen hier keine mit dem Schwert erprobten Heroen im Zentrum, sondern Figuren, die zunächst wenig geeignet scheinen, sich in der feindlichen Welt, in die sie geworfen werden, zu bewähren. ... Aber anstatt nur bewährten Bahnen zu folgen, bahnt er [Tad Williams] lieber einige frische, die dem Leser überraschende Aussichten auf ein vertrautes Gelände eröffnen.«Christoph Haas, Süddeutsche Zeitung, 11.4.2008»Williams versteht es von der Zwiespältigkeit der Macht zu erzählen, von der plötzlichen Kluft zwischen dem, der sie erlangt, und denen, die ihr unterworfen sind. ... Die Intelligenz und der Erfindungsreichtum von Tad Williams sind allerdings beachtlich und lassen auch einen Leser, der nicht zum eingeschworenen Fanzirkel gehört, die nächsten Bände mit Spannung erwarten.«Christoph Haas, Süddeutsche Zeitung, 7.3.2006