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Wie ist das, wenn man sich in der Fremde eine neue Heimat aufbaut? In seinem neuen Roman erzählt Hugo Hamilton die Geschichte des Serben Vid Cosic, der nach Dublin geht und dort ein neues Leben, Arbeit, Freunde sucht. Der Blick des Fremden auf Irland, seine Menschen und seine Eigenheiten ist ebenso faszinierend wie die Geschichte der Freundschaft zwischen dem zurückhaltenden Vid und dem temperamentvollen Iren Kevin, einer Freundschaft, die auf Loyalität und Schuld gegründet ist und den Verrat schon in sich trägt.…mehr

Produktbeschreibung
Wie ist das, wenn man sich in der Fremde eine neue Heimat aufbaut? In seinem neuen Roman erzählt Hugo Hamilton die Geschichte des Serben Vid Cosic, der nach Dublin geht und dort ein neues Leben, Arbeit, Freunde sucht. Der Blick des Fremden auf Irland, seine Menschen und seine Eigenheiten ist ebenso faszinierend wie die Geschichte der Freundschaft zwischen dem zurückhaltenden Vid und dem temperamentvollen Iren Kevin, einer Freundschaft, die auf Loyalität und Schuld gegründet ist und den Verrat schon in sich trägt.
  • Produktdetails
  • btb Bd.73982
  • Verlag: Btb
  • Seitenzahl: 284
  • Erscheinungstermin: 8. Oktober 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 118mm x 25mm
  • Gewicht: 267g
  • ISBN-13: 9783442739820
  • ISBN-10: 3442739829
  • Artikelnr.: 35521120
Autorenporträt
Hamilton, Hugo
Hugo Hamilton wurde 1953 als Sohn eines irischen Vaters und einer deutschen Mutter in Dublin geboren. Er arbeitete zunächst als Journalist, bevor er Kurzgeschichten und Romane veröffentlichte. Mit seinen Erinnerungsbänden »Gescheckte Menschen« und »Der Matrose im Schrank« erregte er großes Aufsehen, die Werke wurden in 20 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2007 erschien »Die redselige Insel«, ein irisches Reisetagebuch auf den Spuren Heinrich Bölls, und zuletzt 2014 der Roman »Jede einzelne Minute«. Hugo Hamilton lebt in Dublin.

Ahrens, Henning
Henning Ahrens, geb. 1964, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in der niedersächsischen Provinz. Für seinen Lyrikband "Lieblied was kommt" (1998) erhielt er einen der Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise beim Literarischen März 1999 sowie den Pro Litteris-Preis 1999 der Märkischen Kulturkonferenz und den Hebbel-Preis (2001). Er übersetzte u.a. J. C. Powys, Jonathan Safran Foer, Jonathan Coe und Hugo Hamilton. Zuletzt erschien sein Lyrikband "Kein Schlaf in Sicht" und der Roman "Tiertage".
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 23.07.2011

Kuss ist das wichtigste Wort

Wer braucht noch die "News of the World", wenn er solche Literatur hat? Hugo Hamilton hat sich mit seinem neuen Roman "Der irische Freund" noch einmal selbst übertroffen.

Von Thomas Leuchtenmüller

Seit je bringt die Begegnung mit der Fremde große Dichtkunst hervor. Schon viele Reisende, Exilanten und Migranten haben die nötige Distanz, die gute Beobachtungsgabe und das schreiberische Talent gehabt, um das Besondere, das die Einheimischen nicht (mehr) sehen, zu erkennen und zu benennen. Ganze Genres sind so entstanden, ganze Generationen haben sich so zu Erkundungen animieren lassen, ganze Nationen sind so zusammengerückt. Den jüngsten Spross, der dem etwa von Homers "Odyssee" geprägten Stamm entwachsen ist, bildet hierzulande die humorvolle interkulturelle Erlebnissammlung.

Im Gefolge von Jan Weilers Bestseller "Maria, ihm schmeckt's nicht!" (2003), der eine deutsch-italienische Sippe auf die Schippe nimmt, sind mittlerweile etliche europäische und manche außereuropäische Länder ins Visier geraten. Bücher wie "Fish and Fritz", "Finnen von Sinnen", "Elchtest", "Problem Piefke", "Mordsgouda", "Tokio total" oder "Allein unter Doppelwhoppern" täuschen indes nicht darüber hinweg: Die meisten, in der Regel sofort als Taschenbuch gedruckten Bände summieren Erfahrungen von Fremdgängern in Deutschland - ob aus türkischer, polnischer, britischer, italienischer, französischer oder äthiopischer Sicht. Von Vorurteilen ausgehend, menschelt es arg, und das immer locker-leicht formuliert. Haben die Verlage da noch Raum für ernsthafte Werke?

Durchaus. Zumal wenn eine klassische Auswanderernation wie Irland - wenigstens zeitweise - selbst zum Sehnsuchtsort geworden ist. Neben dem irischen Schriftsteller Roddy Doyle ist es vor allem dessen Kollege Hugo Hamilton, der aus dieser Situation versiert Funken schlägt. Hamilton, 1953 als Sohn eines irischen Vaters und einer deutschen Mutter in Dublin geboren, bestach bereits durch seine Memoiren "Gescheckte Menschen" (deutsch 2004) und "Der Matrose im Schrank" (2006). Die Bände reflektieren Lust und Leid eines Daseins zwischen Irland und Deutschland, zwischen Kulturen und Sprachen genauso pointiert wie "Die redselige Insel" aus dem Jahr 2007, ein Tagebuch auf den Spuren Heinrich Bölls, und der Künstlerroman "Legenden" (2008). Der jüngste Roman nun verlässt das Geburtsland des Literaten nicht - gleichwohl betritt er Neuland.

Den entscheidenden Kunstgriff in "Der irische Freund" (der Originaltitel lautet "Hand in the Fire") stellt die Erzählperspektive dar: Es ist der serbische Schreiner Vid Cosic, der Wahrnehmungen und Ereignisse auf der Grünen Insel schildert. Im Zentrum steht die aufreibende Beziehung Vids zum Anwalt Kevin Concannon und dessen Familie in Dublin. Um an fremden Gestaden Fuß zu fassen, toleriert es der Emigrant, dass aus baldiger Freundschaft einseitige emotionale, finanzielle und soziale Abhängigkeit wird. Der durch einen Autounfall und Kriegswirren in der Heimat traumatisierte Serbe kommt vom Regen in die Traufe: Kevin entpuppt sich als gewaltbereiter Lügner und Betrüger. Und doch gibt es ein Happy End.

In der Zwischenzeit setzt der geschickte Handwerker Vid sein Irland-Bild zusammen: Iren sagten ständig an, "wie viel sie noch saufen und wie viel Spaß sie haben würden", seien bigott und ignorant, sie benutzten "Komplimente wie bewusstseinsverändernde Drogen", zwängen zum Gedankenlesen, seien "immer unschuldige Leute gewesen, denen man in der Vergangenheit großes Leid zugefügt hatte". Zudem hätten sie weder Zahlungsmoral noch Respekt vor Gemeineigentum. In Irland machten sich überdies Neuigkeiten selbständig, lebte man "nur noch von Sandwichs und Essen aus dem Take-away", müsse man dafür sorgen, "dass man gesehen wurde und in Erinnerung blieb".

Es ist Hamiltons Leistung, all dies nicht als Klischees einem ignoranten Ausländer in den Mund zu legen, sondern als zugespitzte Notizen eines Außenseiters, der Begebenheiten am Ort und Äußerungen der Gastgeber oft missinterpretiert. Indem der Autor seinen Helden dessen Analyseschwächen bewusst macht und erörtern lässt, entzieht er sich dem möglichen Vorwurf der Nestbeschmutzung, um zugleich manch gezielten Seitenhieb zu plazieren. Hamilton, der als Kind kein englisches Wort verwenden durfte und Deutsch oder Irisch sprechen musste, weiß gut, was es heißt, wenn "die eigenen Wörter wie eine Übersetzung klangen". Mit Vid führt er auch einen Menschen vor, der seine kulturell bedingte Andersartigkeit zu häufig als Makel begreift, der auszumerzen ist.

Dabei scheint stets durch, wie einfühlsam, verständnis- und einsichtsvoll der Schreiner aus Belgrad nicht zuletzt durch seine Lebensumstände geworden ist. Über Kevins Vater, der nach England ging, bemerkt er: "Jeder seiner Freunde war wie eine Falltür unter den Füßen gewesen, die sich mit der Auswanderung irgendwann geöffnet hatte." Als Vid mit Kevin und dessen Freundin Helen auf einer Klippe sitzt und die Vertrautheit des Paares spürt, hat er "das Gefühl, in ihr Schlafzimmer geplatzt zu sein". Und als er Helen später näherkommt, wird ihm klar, dass Erklärungen überhaupt oft unnötig sind: "Im Grunde war der Kuss das bedeutsamste Wort, das je den Mund eines Menschen verlassen hatte; man konnte es weder aussprechen noch aufschreiben."

Was der schon durch einige Preise geehrte Hugo Hamilton mit "Der irische Freund" verfasst hat, wird Bestand haben. Denn wie Vid aus der Asche seiner Hoffnung phönixartig aufsteigt; wie Mythen des neuen Zuhause erhellend mit der Geschichte des alten vermengt sind; wie ewigen Themen - Identitätssuche, Liebe oder Tod - Frisches, Überraschendes, Sattes abgerungen sind: Das wirkt nach. Da all das überdies mit dem selbstironischen Witz der Insel garniert ist, kommt man gelegentlich aus dem Lachen nicht heraus. Kevin erzählt eines Tages zum Beispiel, dass Che Guevara irischer Abstammung gewesen sei. Der Argentinier habe Irland einmal besucht, "und als er nach der Landung auf dem Shannon Airport einen Blick in die Runde warf, sagte er auf Spanisch: ,Bringt mich hier weg'". In einem Land, in dem es vor Revolutionären nur so wimmelte, habe er nämlich keine Chance.

Hugo Hamilton: "Der irische Freund". Roman.

Aus dem Englischen von Henning Ahrens. Luchterhand Literatur Verlag, München 2011. 285 S., geb., 19,99 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Großes Vergnügen haben Franziska Sperr die Geschichte und die deutsche Übersetzung dieses Romans von Hugo Hamilton bereitet. Hamiltons Thema ist ihr schon vertraut, es geht um Irland und die Schwierigkeiten, sich als Einwanderer in diesem eher schroffen Land zu behaupten, um Männerfreundschaft und Familienprobleme, schließlich um Gewalt und Schuld und Verrat. Große Themen also, die der Autor laut Sperr mit einem Gespür für die Entwicklung seiner Figuren und autobiografischem Hintergrundwissen anpackt. Der Schluss scheint ihr allerdings erzwungen zu sein. Ein offenes Ende, meint sie, hätte dieser differenzierten und poetischen Prosa besser gestanden.

© Perlentaucher Medien GmbH

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 16.01.2012

Unter Verdacht
Von einem Serben, der auszog, Ire zu werden: Hugo Hamiltons Roman „Der irische Freund“
„Ich hatte wieder einmal alle Zeichen falsch gedeutet“, gesteht sich der Serbe Vid ein, nachdem er von seinem besten Freund ordentlich eine in die Fresse gekriegt hat. Gegen die Erkenntnis, dass dies nicht ein bloßer Ausraster war, wird er sich aber noch lange wehren. Er möchte nichts weiter, als in Dublin eine Existenz als Schreiner gründen, in dem fremden Land heimisch werden, dazugehören. Genau das aber wird ihm zum Verhängnis. Er gibt sich Mühe mit der Sprache, der Wortwahl, der Aussprache, er hat alle Antennen ausgefahren um Signale und Gesten in der Fremde richtig zu deuten. Er kontrolliert seine Reaktionen, weiß seine Unsicherheit zu kaschieren. Wie schnell einer zur Lachnummer wird, wenn er die Sprüche nicht auf Anhieb versteht, das hat er bereits erfahren. „Ich ahmte solche Sprüche oft nach, aber trotz vielen Übens klangen sie bei mir nie ganz richtig. Ich blieb sozusagen ein Mensch aus zweiter Hand.“
Fremdheit ist für Vid eine Krankheit, die er mit allen Mitteln kurieren will. Sein Ziel ist es, ein Ire zu werden, beliebt und anerkannt, finanziell autark. Und das um jeden Preis. Auch um den Preis des drohenden Selbstverlustes. Lange, viel zu lange hält er daran fest, dass alles gut werden, und sich die Freundschaft mit Kevin Concannon als eine echte erweisen wird. Fremdheit und die daraus resultierende Einsamkeit und die Sehnsucht nach Zugehörigkeit, das sind die immer wiederkehrenden Themen Hugo Hamiltons, der als Sohn einer deutschen Mutter und eines irischen Vaters weiß, worüber er schreibt: Als Kind, sagt er, musste er zu den Lederhosen den hellen irischen Aranpullover tragen, oben irisch, unten deutsch.
Wie immer bei Hugo Hamilton geht es um Irland, den Charakter der stolzen Menschen, um die irische Sprache und um die Schwierigkeit, sie sich in all ihren Feinheiten und Tücken anzueignen. Verlorenheit und innere Blockade sind die Leiden des jungen Schreiners Vid Cosic. Er ist der Misere seines Landes entflohen und hat sich vorgenommen, in Dublin alles richtig machen: sprechen wie die Iren, arbeiten, leben, lieben und trinken wie die Iren. Er lernt den schneidigen Anwalt Kevin Concannon kennen, den er bewundert, weil dem aus jeder Pore kommt, dass das Land, die Stadt sein Terrain, dass er hier der Platzhirsch ist, und sich auch so benehmen kann.
Wie zu Hause eben. Kevin sieht gut aus, ist immer Herr der Lage, arrogant, ein trinkfester Spaßvogel und latent aggressiv. Der neue Freund kümmert sich um Vid, verschafft ihm einen lukrativen Schreiner-Job im Haus seiner Mutter, und Vid fühlt sich endlich angekommen: ein bester Freund, Arbeit und dazu noch eine Familie. Denn in dem maroden Haus wohnen außer Kevins Mutter auch seine beiden Schwestern, und der zwar seit langem physisch abwesende Vater geistert durch alle Zimmer. Eine Familie mit großen Problemen, für die Vid sich schnell und über die Maßen verantwortlich fühlt. Was braucht ein Fremder in der Fremde mehr zu seinem Glück?
Dann aber wird die Freundschaft der beiden Männer auf die Probe gestellt. Vid, der Sanfte, bis zur Schmerzgrenze Loyale, immer um Nähe und Anerkennung Buhlende, wird von einem Elektriker verdächtigt, dessen Tochter bedrängt zu haben. Bei einer Schlägerei verteidigt ihn sein Freund Kevin und schlägt dabei so brutal zu, dass der Angreifer um ein Haar zu Tode kommt. Kevin ist Anwalt, sein aggressives Verhalten könnte ihn seine Karriere kosten, also nimmt Vid Kevins mörderische Tritte auf seine Kappe und gerät tief hinein in einen Strudel aus Gewalt, Schuld, Verrat. Vor Gericht wird Vid, der angeklagt ist, zwar noch von seinem Freund, dem eigentlich Schuldigen, juristisch „verteidigt“, der aber hat ihn längst fallenlassen, was jeder ahnt – außer Vid.
Aber Vid ist hartnäckig, will schließlich auch noch hinter die Geheimnisse von Kevins Familie kommen und stellt Nachforschungen an. Er hat sich vorgenommen, nicht nur Bohlen und Dachbalken des Hauses zu retten, sondern die ganze Familie. Dabei gerät er immer tiefer hinein in ein Dickicht aus Zuneigung und Ablehnung, Gewalt und Abhängigkeit. Je mehr er sich aufopfert, um Unheil abzuwenden, desto klarer sehen wir Leser, dass es nichts werden kann mit dem Serben und der irischen Familie.
Nur Vid begreift es immer noch nicht, nicht einmal, als Kevin ihm hinterher brüllt: „Du solltest kapieren, dass wir deine Hilfe nicht brauchen, du kleiner Balkanbastard . . . Wie kannst du es wagen, dich einzumischen, du mieser, kleiner Euroficker von Heimwerker? Geh nach Hause und bring dein eigenes Land in Ordnung.“ Ein Entwicklungsroman Hamilton’scher Façon, nur geht es diesmal nicht um das Erwachsenwerden eines Unerwachsenen, sondern um das Irischwerden eines Serben. Der engelhafte Vid muss lernen, sich nicht blenden zu lassen, die Dinge um sich herum richtig einzuordnen und sich in Acht zu nehmen. Und wir Leser stehen dabei und passen auf, ob er auf die Ratschläge hört, die wir ihm nicht zurufen können.
Vid erscheint als ein Mann mit einer zarten Seele. Dass Hamilton ihn zum Ich-Erzähler macht, lässt dem Leser gar keine andere Wahl, als sich von Anfang an für ihn verantwortlich zu fühlen. Schade, dass man ganz zum Schluss Hamiltons Bemühen allzu deutlich spürt, die Handlung mit Gewalt einer Lösung zuzuführen. Was gar nicht nötig wäre und zu den gewohnt differenzierten, poetisch leisen Tönen seiner klugen Prosa nicht so recht passt. Ein offenes Ende wäre da sicher angemessener gewesen, es scheint, als hätte dem Autor der Mut gefehlt, manches in der Luft stehen zu lassen.
Wer Hugo Hamiltons typischen Sound, die durchtrieben naive Erzählperspektive mag, kommt in diesem Roman wieder auf seine Kosten. Der Schriftsteller und Übersetzer Henning Ahrens hat einmal mehr bewiesen, wie es gelingen kann, sprachliche Feinheiten ins Deutsche zu übertragen, er scheint inzwischen Hamiltons Sprachmelodie geradezu inhaliert zu haben. Man vergisst vollkommen, dass es sich um eine Übersetzung handelt – was für ein Vergnügen!
FRANZISKA SPERR
HUGO HAMILTON: Der irische Freund. Roman. Aus dem Englischen von Henning Ahrens. Luchterhand Literaturverlag, München 2011. 285 S., 19,99 Euro.
Wir kennen Irland als
Auswandererland – in diesem
Roman ist es Einwanderungsland
Irland im frühen 21. Jahrhundert ist im Roman von Hugo Hamilton ein Land, in dem den Gefühlen nicht zu trauen ist. Foto: Kim Haughton/Polaris/Studio X
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