Olympia 1936 - Emmerich, Alexander

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Deutschland 1936: Regime-Gegner werden ermordet oder in Konzentrationslager deportiert, die Nürnberger Gesetze wurden gerade verabschiedet. In Berlin und Garmisch-Partenkirchen jedoch spielen die Nazis ihren internationalen Gästen das Bild von der friedfertigen Diktatur vor. Die Sportstätten wurden hierfür nach nationalsozialistischen Vorgaben aufpoliert, und das Propagandaministerium schrieb der Presse vor, in keiner Weise über die Verfolgung der Juden zu berichten. Niemals zuvor und niemals danach wurde der Sport so sehr für politische und ideologische Zwecke instrumentalisiert. Alexander…mehr

Produktbeschreibung
Deutschland 1936: Regime-Gegner werden ermordet oder in Konzentrationslager deportiert, die Nürnberger Gesetze wurden gerade verabschiedet. In Berlin und Garmisch-Partenkirchen jedoch spielen die Nazis ihren internationalen Gästen das Bild von der friedfertigen Diktatur vor. Die Sportstätten wurden hierfür nach nationalsozialistischen Vorgaben aufpoliert, und das Propagandaministerium schrieb der Presse vor, in keiner Weise über die Verfolgung der Juden zu berichten. Niemals zuvor und niemals danach wurde der Sport so sehr für politische und ideologische Zwecke instrumentalisiert.
Alexander Emmerich erzählt die Geschichte dieser Spiele, von Siegern und Verlierern, etwa von Publikumsliebling Jesse Owens oder vom verhinderten Star Gretel Bergmann. Und er zeigt den 'trügerischen Glanz' und dessen Nachwirkungen.
Die exklusive Bebilderung mit nahezu unbekannten Fotografien einerseits und den bekannten Riefenstahl-Fotos andererseits, illustrieren diese Geschichte auf einzigartige Weise.
  • Produktdetails
  • Verlag: Theiss
  • Seitenzahl: 279
  • 2015
  • Ausstattung/Bilder: 2015. 288 S. 203 Abb. 280 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 289mm x 248mm x 30mm
  • Gewicht: 1846g
  • ISBN-13: 9783806232455
  • ISBN-10: 3806232458
  • Best.Nr.: 43778965
Autorenporträt
Alexander Emmerich, Jg. 1974, studierte Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Heidelberg. Er promovierte über das Leben des Deutsch-Amerikaners John Jacob Astor, den Gründer des berühmten New Yorker Hotels Waldorf-Astoria und Amerikas erster Millionär. Am Heidelberg Center for American Studies war Alexander Emmerich vier Jahre lang Wissenschaftlicher Mitarbeiter und leitete ein Forschungsprojekt zur deutschen Auswanderung nach Nordamerika. Er ist Autor mehrerer Sachbücher zur amerikanischen Geschichte und leitet heute eine Agentur für Wissenschaftsmarketing in Heidelberg.
Rezensionen
"Opulentes Buch mit ausdrucksstarken Bildern. Perfekte Aufarbeitung aus heutiger Sicht." Münchner Merkur
"Die exklusive Bebilderung mit nahezu unbekannten Fotografien einerseits und den bekannten Riefenstahl-Fotos andererseits, illustrieren diese Geschichte auf einzigartige Weise." Fränkische Nachrichten
"reich bebildert mit bisher unveröffentlichtem und ausdrucksstarkem Fotomaterial." OÖ Nachrichten
"Der schwierige Spagat der kritischen Würdigung einer durchaus gelungenen "Sportveranstaltung" und der Betrachtung über die Institutionalisierung des Sports und der Olympischen Bewegung für die politischen Ziele eines totalitären Systems ist ebenso gelungen, wie die Balance zwischen kurzweiliger Darstellung und der notwendigen Präzision bei der Darstellung der Hintergründe und Ereignisse. " lehrerbibliothek.de