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8 Kundenbewertungen

Vollständig überarbeitete, korrigierte und illustrierte Fassung Mit 52 Illustrationen Wie kann man Sherlock Holmes nicht kennen? Den berühmtesten Detektiv der Geschichte, der mit seinem messerscharfen Verstand und seiner Ermittlungsart als Vorlage für fast alle kriminalistischen Nachfolger diente. Hier lernen Sie das lesenswerte Original kennen. Dieser Band beinhaltet folgende Kurzgeschichten: "Das gesprenkelte Band" ("The Speckled Band"), 1892 Eine aufgeregte Frau bittet Holmes um Hilfe. Helen Stoner berichtet vom mysteriösen Tod ihrer Zwillingsschwester Julia. Nun fürchtet sie um ihr eigenes…mehr

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Produktbeschreibung
Vollständig überarbeitete, korrigierte und illustrierte Fassung Mit 52 Illustrationen Wie kann man Sherlock Holmes nicht kennen? Den berühmtesten Detektiv der Geschichte, der mit seinem messerscharfen Verstand und seiner Ermittlungsart als Vorlage für fast alle kriminalistischen Nachfolger diente. Hier lernen Sie das lesenswerte Original kennen. Dieser Band beinhaltet folgende Kurzgeschichten: "Das gesprenkelte Band" ("The Speckled Band"), 1892 Eine aufgeregte Frau bittet Holmes um Hilfe. Helen Stoner berichtet vom mysteriösen Tod ihrer Zwillingsschwester Julia. Nun fürchtet sie um ihr eigenes Leben. Wie wird sich Holmes dieses Geheimnisses annehmen? "Der Daumen des Ingenieurs" ("The Engineer's Thumb"), 1892 Der junge Ingenieur Victor Hatherley sucht Watsons Praxis auf, weil er während eines nächtlichen Vorfalls seinen Daumen verloren hat. Natürlich erregt er damit Holmes' Aufmerksamkeit, der sich nur zu gerne der Sache annimmt. "Der adlige Junggeselle" ("The Noble Batchelor"), 1892 Eine kurz nach der Trauung verschwundene Braut, ein Millionenvermögen und ein adliger Junggeselle sind die Zutaten in diesem Geheimnis, das darauf wartet, von Holmes und Watson gelöst zu werden. Sicherlich werden sie gemeinsam die Antworten finden, oder nicht? "Die Beryll-Krone" ("The Beryl Coronet"), 1892 An einem Wintermorgen erhalten Holmes und Watson Besuch von Alexander Holder, den Teilhaber einer großen Privatbank; dieser ist verzweifelt, weil ihm eine wertvolle Krone als Kreditpfand kurzfristig überlassen worden war. Sein stets in Geldnöten befindlicher Sohn wird nun verdächtigt, Juwelen aus dieser Krone herausgebrochen und gestohlen zu haben. "Silberstrahl" ("Silver Blaze"), 1892 Der berühmte Stallmeister und Trainer John Straker wird ermordet aufgefunden, gleichzeitig ist das in seiner Obhut befindliche, schnellste Rennpferd Englands mit Namen Silberstrahl verschwunden. Besteht ein Zusammenhang? Schnell fällt der Verdacht auf einen Widersacher - zu schnell womöglich? "Die Blutbuchen" ("The Copper Beeches"), 1892 Die junge Erzieherin Violet Hunter erhält ein verlockendes Stellenangebot. Dieses Angebot ist aber so gut, dass ihr Misstrauen geweckt wird, nicht zuletzt, weil man von ihr verlangt, sich die Haare kurz zu schneiden und während der Arbeit ein spezielles Kleid zu tragen. Keine Frage, dass Holmes dieser Geschichte auf den Grund gehen muss. 3. Auflage Umfang: 224 Normseiten bzw. 281 Buchseiten Null Papier Verlag - www-null-papier.de - www.facebook.de/null.papier.verlag

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Autorenporträt
Womöglich wäre die Literatur heute um eine ihrer schillerndsten Detektivgestalten ärmer, würde der am 22. Mai 1859 in Edinburgh geborene Arthur Ignatius Conan Doyle nicht ausgerechnet an der medizinischen Fakultät der Universität seiner Heimatstadt studieren. Hier nämlich lehrt der später als Vorreiter der Forensik geltende Chirurg Joseph Bell. Die Methodik des Dozenten, seine Züge und seine hagere Gestalt wird der angehende Autor für den dereinst berühmtesten Detektiv der Kriminalliteratur übernehmen. Der erste Roman des seit 1883 in Southsea praktizierenden Arztes teilt das Schicksal zahlloser Erstlinge - er bleibt unvollendet in der Schublade. Erst 1887 betritt Sherlock Holmes die Bühne, als "Eine Studie in Scharlachrot" erscheint. Nachdem Conan Doyle im Magazin The Strand seine Holmes-Episoden veröffentlichen darf, ist er als erfolgreicher Autor zu bezeichnen. The Strand eröffnet die Reihe mit "Ein Skandal in Böhmen". Im Jahr 1890 zieht der Schriftsteller nach London, wo er ein Jahr darauf, dank seines literarischen Schaffens, bereits seine Familie ernähren kann; seit 1885 ist er mit Louise Hawkins verheiratet, die ihm einen Sohn und eine Tochter schenkt.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Sherlock Holmes und kein Ende. Die Frequenz, mit der immer wieder Hörabenteuer des berühmtesten Detektivs auf den Markt kommen, sei es als Hörspiel oder Lesung, ist verblüffend. Nun also der Hörverlag, der eine Reihe von klassischen Holmes-Geschichten in der hochgelobten Übersetzung von Gisbert Haefs veröffentlicht. Dass dabei mit Oliver Kalkofe nicht gerade der naheliegendste Sprecher gewählt wurde, macht die ganze Sache erst so richtig interessant - und die Klassiker von Doyle damit unter Umständen für eine neue Zielgruppe verlockend. Immerhin bringt der bitterböse TV-Kritiker eine große "Mattscheiben"-Fangemeinde und mittlerweile auch die Mikrofonerfahrung diverser Lesungen mit. Kalkofe liest, wie er auch im Fernsehen auftritt. Souverän, wohl betont, aber eben im typischen Kalkofe-Stil (abzüglich der Parodien, versteht sich). Wer diesen etwas lockeren und gleichzeitig respektvollen Stil sowie Kalkofes Stimme mag, wird an seinen Interpretationen von "Ein Skandal in Böhmen" und "Die Liga der Rotschöpfe" seine Freude haben. Was beweist: Aufgenommen wie auf diesem Hörbuch, kann es von den Holmes-Geschichten eigentlich gar nicht genug Aufgüsse geben. Für 9,99 Euro ohnehin nicht.

© BÜCHERmagazin, Christina Redmer (red)

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 24.06.2008

Das Studium des Verbrechens
Sherlock Holmes als unsterblicher Weggefährte
Ist es vorstellbar, dass sich eine Dreizehnjährige, ein Vierzehnjähriger am Beginn seiner Ichwerdung statt für Gedichte von Hölderlin oder Emily Dickinson, statt für Erzählungen von Hemingway oder Katherine Mansfield, statt für Romane von T.C. Boyle oder Simone de Beauvoir für einen Kriminalroman entscheidet? Könnte ein Kriminalroman jedem anderen Roman ebenbürtig sein, dessen poetische Wucht ein für alle Mal das Tor zur Welt der Bücher sprengt, in der wir dann ein tröstendes Echo vernehmen wie nirgendwo sonst im alltäglichen Lärm? Warum denn nicht? Abenteuerromane schaffen das ja auch. „Die Schatzinsel”, „Robinson Crusoe”, „Der Letzte der Mohikaner”, „Tom Sawyer und Huckleberry Finn” und hundert andere Bücher: Wegbereiter ins Offene, ins Leben im Inneren des Lebens.
„Pah, mein Lieber, was schert sich denn das Publikum, das große unaufmerksame Publikum, das nicht einmal einen Weber an seinem Zahn oder einen Setzer an seinem linken Daumen erkennen würde, um die feineren Nuancen von Analyse und Deduktion! Aber selbst wenn Sie ins Triviale geraten sind, kann ich Sie nicht tadeln, denn die Zeit der großen Fälle ist vorüber. Der Mensch, oder jedenfalls der verbrecherische Mensch, hat all seinen Unternehmungsgeist und seine Originalität verloren.” So sprach der vielleicht inspirierteste Detektiv der Kriminalliteratur, Sherlock Holmes, im Jahr 1892. Und der Vorwurf, sein Biograf – der einzige „Eckermann”, den das Genre je hervorgebracht hat – sei an manchen Stellen „ins Triviale geraten”, entspringt ausschließlich der Egozentrik und der Launenhaftigkeit des großen Deduzierers. Alles, was der ehemalige Militärarzt Dr. John H. Watson im Lauf der neunziger Jahre des neunzehnten Jahrhunderts an unerhörten, teils schauerlichen, teils erschütternden Fällen notiert hat, rührt an das Urmenschliche allen Erzählens. Es sind, so unterhaltend sie anmuten mögen, Werke voller profunder Ideen und Erkenntnisse.
Die Sammlung „Die Abenteuer des Sherlock Holmes” (Erzählungen. Aus dem Englischen von Gisbert Haefs. Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, 432 S., 10 Euro) bietet den perfekten Einstieg auch für Leser – egal welchen Alters –, die Krimis allenfalls im Fernsehen ertragen und von Romanen grundsätzlich mehr erwarten als Zerstreuung. In der neuen, bravourösen Übersetzung von Gisbert Haefs, dessen großes schriftstellerisches Talent ihn bei der Arbeit offensichtlich zusätzlich befeuerte, funkeln die Geschichten an allen Ecken und Enden. Ein wunderbar beschwingter Ton bringt auch im Deutschen den im Grunde unnachahmlichen, nach britischer Art ironisch-doppelbödigen Stil des Originals zur Geltung.
Die Dialoge und Monologe, von denen die Erzählungen nur so strotzen, wirken sehr zeitgemäß, obwohl Haefs auf jegliche Modernismen und drehbuchmäßige Verschnellerungstricks verzichtet hat. Zum Glück. So blieb die Atmosphäre der Alltagswelt im ausgehenden neunzehnten Jahrhundert in London erhalten, der Duktus der Figuren entspricht vollkommen ihrer Gegenwart, und uns im 21. Jahrhundert erscheinen die Abenteuer weder abgenutzt noch lächerlich in ihrer phasenweisen Skurrilität, sondern auch unter heutigen Gesichtspunkten unbedingt plausibel und realitätsnah.
Nachdem Dr. Watson bei Holmes ausgezogen ist und sich eine Wohnung mit seiner zukünftigen Frau genommen hat, trennen sich die Wege der beide Freunde und Rätsellöser für eine Weile, dem Arzt fehlt vor lauter Verpflichtungen die Zeit für einen Besuch. „Holmes dagegen, der jede Form von Gesellschaft mit seiner ganzen Bohème-Seele verabscheute, blieb in unserer Behausung in der Baker Street, vergrub sich zwischen seinen alten Büchern und verbrachte die Wochen abwechselnd mit Kokain und Ehrgeiz, der Schläfrigkeit der Droge und der unbezähmbaren Tatkraft seines lebhaften Wesens. Wie zuvor zog ihn das Studium des Verbrechens zutiefst an.”
Doyles Kunstgriff war genial. Der Autor etablierte seinen Helden, den gern sich selbst bespiegelnden Sherlock Holmes, nicht aus der Sicht eines auktorialen Erzählers, sondern aus der Perspektive des nüchternen, in mancherlei Hinsicht fast naiv auftretenden Dr. Watson, der einige Belehrungen aushalten muss. „Sie sehen, aber Sie beobachten nicht.” Und wenn der Arzt vorschnell Schlüsse zieht, fährt ihm Holmes, genüsslich seine Kirschholz-Pfeife schmauchend, in die Parade. „Es ist ein schwerer Fehler, Theorien aufzustellen, bevor man Tatsachen hat. Dann fängt man unmerklich an, die Tatsachen zu verdrehen, bis sie zu den Theorien passen, statt die Theorien den Tatsachen anzupassen.”
Doch der Ich-Erzähler Watson folgt seinem Meister auch auf den scheinbar entlegensten Gedankengängen und begibt sich mit ihm ein ums andere Mal in bedrohliche Situationen, die etwa ohne den Einsatz eines Revolvers nicht zu bewältigen wären („Die Blutbuchen”). Denn diese Geschichten, in denen so viel gesprochen, diskutiert, deduziert und analysiert wird, sind reich an Handlung und atemberaubender Wendungen – wie geschaffen für alle, die gerade mit dem Abenteuer Lesen beginnen.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Für Friedrich Ani sind die Sherlock-Holmes-Kriminalerzählungen von Arthur Conan Doyle überhaupt ein idealer Einstieg in die Welt des Lesens, und er zeigt sich zudem von der Neuübersetzung von Gisbert Haefs restlos begeistert. Haefs, dessen schriftstellerischen Qualitäten bei der Übertragung voll zur Geltung kommen, wie der Rezensent preist, gelinge das Kunststück, die Kriminalerzählungen "zeitgemäß" und frisch klingen zu lassen und sie zugleich überzeugend im London Ende des 19. Jahrhunderts zu verankern, freut sich Ani. An Conan Doyles Erzählungen beeindruckt Ani stets aufs Neue die ausgeklügelte Erzählperspektive, den inspirierten Holmes durch die Augen des sehr viel nüchterner und naiver wirkenden Watson zu zeigen.

© Perlentaucher Medien GmbH
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