Die Ärzte, ein überdimensionales Meerschwein frißt die Erde auf - Karg, Markus; Goyke, Frank
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Die Ärzte - die beste Band der Welt. Wenn 'Die 'Ärzte' nach vielen Jahren Vorbereitung ein Band- und Musikbuch machen, dann ist klar, daß alles anderes sein wird als bei anderen. Wenn die "Beste Band der Welt" ein Buch macht, dann muß es definitiv eine Ärzte-Bibel sein. Sonst kann man es ja auch sein lassen. Die 'Die Ärzte' wissen, was sie ihren vielen, vielen Fans schuldig sind: Das umfassende Buch aus den fast 20 Jahren Bandgeschichte - getreu dem Motto ihres von Tausenden mitgesungenen Konzert-Rausschmeißers: "Mit uns kommt sowieso keiner mit, denn wir sind die Ärzte und wir sind zu…mehr

Produktbeschreibung
Die Ärzte - die beste Band der Welt. Wenn 'Die 'Ärzte' nach vielen Jahren Vorbereitung ein Band- und Musikbuch machen, dann ist klar, daß alles anderes sein wird als bei anderen. Wenn die "Beste Band der Welt" ein Buch macht, dann muß es definitiv eine Ärzte-Bibel sein. Sonst kann man es ja auch sein lassen. Die 'Die Ärzte' wissen, was sie ihren vielen, vielen Fans schuldig sind: Das umfassende Buch aus den fast 20 Jahren Bandgeschichte - getreu dem Motto ihres von Tausenden mitgesungenen Konzert-Rausschmeißers: "Mit uns kommt sowieso keiner mit, denn wir sind die Ärzte und wir sind zu dritt."
Spätestens seit ihrem Megahit »Männer sind Schweine« sind »Die Ärzte« bis in den hintersten Winkel Deutschlands berühmt, wenn auch - gottlob! - umstritten. Für Zündstoff sorgen Bela B., Farin Urlaub und Rod seit Gründung der Band Anfang der 80er Jahre, als Rodrigo Gonzales allerdings noch nicht mit von der Partie war. Der Witz und die Ironie ihrer Titel wurden immer wieder missverstanden, und es wurde für bare Münze genommen, was als Nonsens gemeint war. Das führte 1987 dazu, dass der Song »Geschwisterliebe« und schließlich rückwirkend auch zwei Titel einer früheren Platte von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften auf den Index gesetzt wurden, eine ganz außerordentliche Werbemaßnahme des Staates, denn der Song wird noch heute auf Konzerten von den Fans heftig verlangt.
Der Titel dieses Buches »Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf« ist bezeichnend für die Band und ihre oftmals am Dadaismus geschulten Texte. Das mit vielen Fotos und Dokumenten ausgestattete Buch beschreibt den Werdegang von »Die Ärzte«, deren Geschichte 1980 in Berlin unspektakulär begann. Es werden die Stationen nachgezeichnet, die schließlich zur mit Gold und Platin dekorierten Besten Band der Welt führten, wie sich »Die Ärzte« selbstironisch nennen. Höhen und Tiefen gab es auf diesem Weg und sogar eine Trennung, die aber zum Glück für alle Anhänger der Gruppe nur eine vorübergehende gewesen ist. Es werden die handelnden Personen vorgestellt und auch die verhandelnden wie beispielsweise die Manager. Fans und Freunde kommen zu Wort, Skeptiker und Gegner der Band, und natürlich fehlen auch die Anekdoten von den Touren nicht, die wohl jeder Musiker zum Besten geben kann. »Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf. Die Biografie der besten Band der Welt« ist nicht nur ein Buch für Fans.
»Die Ärzte« haben bisher zwanzig Jahre deutscher Musikgeschichte geschrieben und immer wieder ein neues Kapitel aufgeschlagen. Deshalb ist dieses Buch auch von Interesse für all jene, die sich mit populärer Musik, mit ihrer Geschichte, ihren Interpreten befassen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
  • 7. Aufl.
  • Seitenzahl: 480
  • Erscheinungstermin: 1. September 2008
  • Deutsch
  • Abmessung: 311mm x 253mm x 44mm
  • Gewicht: 3280g
  • ISBN-13: 9783896023698
  • ISBN-10: 3896023691
  • Artikelnr.: 09941766
Autorenporträt
Frank Goyke wurde 1961 in Rostock geboren. Von 1983 - 1988 Studium der Theaterwissenschaften in Leipzig, danach Redakteur und Lektor in Berlin. Von 1991 bis 1996 Dramaturg an einem Berliner Off-Theater. Seit 1997 freier Schriftsteller, Lektor und Herausgeber in Berlin. Er veröffentlichte seit 1992 mehr als zwanzig Bücher, darunter zahlreiche Kriminalromane und Sachbücher. Sein Roman "Dummer Junge, toter Junge" wurde 1996 mit dem Krimipreis "Marlowe" der Raymond-Chandler-Gesellschaft als bester deutschsprachiger Kriminalroman ausgezeichnet.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 01.10.2001

KUNSTFEHLER.
Teuer, aber schlecht: die jüngst erschienene Biografie über Die Ärzte.
Der Schlagersänger und Liebhaber junger Mädchen Udo Jürgens ist niemand, der sich lange bitten lässt, und deshalb widmete er der deutschen Band Die Ärzte ein paar Zeilen anlässlich der Veröffentlichung ihrer Biografie. 'Es sind immer die Frechen (vor allem die Rotzfrechen)', schrieb Jürgens, 67, 'die uns Mut machen, auch etwas mehr zu wagen! Macht weiter so!' Jürgens gehört zu denen, die es schon frech finden, wenn einer bei Rot über die Fußgängerampel geht. Dabei ist die eigentliche Frechheit diese Biografie. Die Ärzte beauftragten ihren Fanclubleiter Markus Karg, die Bandgeschichte aufzuschreiben, und der tat es - distanzlos, unterwürfig, unkritisch. Er sprach während seiner Recherchen nur mit Freunden der Band. Und das, was er in Erfahrung brachte, schrieb er in einer Sprache auf, die einen erschüttert zurücklässt: 'Nicht nur in Form unbeeinflussbarer Ereignisse wie Regen schlug das Schicksal zu.' Oder: 'Deutschsprachige Popmusik war in aller Munde.' Allzu genau nimmt es der Autor auch nicht mit der Fußballbundesliga - der Verein aus Nürnberg heißt nicht, wie es richtig wäre, 1. FC Nürnberg, sondern SV Nürnberg. Und immer dann, wenn es spannend werden könnte, bricht die Geschichte ab: Dass Schlagzeuger Bela B. speedabhängig war, wird nur angedeutet; der Name Jenny Elvers, immerhin noch 1995 mit Farin Urlaub zusammen, taucht ein einziges Mal auf; die Geschichte, dass sich ein Typ bei Die Ärzte als Schlagzeuger vorstellte, der später als Dr. Motte die Love Parade erfinden sollte, ist dem Biografen nicht mehr Wert als eine Zeile. Statt dessen: Lobhudelei, Kalauer, fehlendes Reflexionsvermögen. Das Buch lässt vergessen, dass Die Ärzte mit 'Alleine in der Nacht' und 'Wie am ersten Tag' große Lieder geschrieben haben, dass sie 1982 vom englischen Musikmagazin NME als 'die Hoffnung der deutschen Popmusik' gefeiert wurden und von der deutschen Spex als deren 'Retter'. Die Ärzte trennten sich 1988, warum, wird in dem Buch nicht klar, wahrscheinlich wussten sie, dass es niemals besser werden könnte. Fünf Jahre später kamen sie wieder, warum, wird auch nicht beschrieben, aber wahrscheinlich wäre das eine sehr traurige Geschichte. Seitdem machen sie Musik, die keiner mehr braucht, trotzdem verkaufen sie Platten ohne Ende - und seit dem Schunkelhit 'Männer sind Schweine' spielen sie in einer Liga mit den Toten Hosen. Vielleicht sollten Die Ärzte den Rat von Udo Jürgens doch befolgen und mal wirklich etwas wagen: sich auflösen. Zum zweiten Mal. Für immer.
Matthias Kalle
Buch Die Ärzte. Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf Verlag Schwarzkopf&Schwarzkopf Preis 98 Mark
Fotos: Pro 7, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.diz-muenchen.de
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

In dem 480 Seiten starken Wälzer des Fanclubvorsitzenden Markus Karg über die Punklegende "Die Ärzte", so teilt uns die beglückte Rezensentin mit, finden sich nicht nur eine penible Fanshirt-Fotodoku, eine "rührende" Ansammlung von Ärzte-Memorabilia und eine Richtigstellung zum Thema Gründungsmythos, das Ganze ist auch noch von den Meistern selbst abgesegnet. Mit einem solchermaßen verbürgten Faktenschatz, meint Rützel, steht einem "hübschen Quizabend" nun nichts mehr im Wege.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Das Buch hat die Ausmaße einer Lutherbibel, ist aber ungleich bunter und unterhaltsamer. Bela, Farin und Rod haben mit Hilfe ihres 'Biografen' Markus Karg einen Folianten produziert, der definitiv keine Fan-Wünsche offen läßt." Augsburger Allgemeine

"'Die Ärzte - Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf' ist eine 'definitive Biografie' der Band und im Übrigen nicht von den drei Spaßguerillos selbst geschrieben, sondern von ihrem größten Fan Markus Karg, dem die Ärzte so offen wie nur irgend möglich Rede und Antwort standen. Ein Buch nur für Fans? Nein. Ein Stück Zeitgeschichte." Nürnberger Zeitung

"52 Euro für die Biografie einer Spaß-Punk-Band!? Um es vorwegzunehmen: Sie ist es wert. Warum? Schließlich glänzt die Biografie als Foliant in Übergröße, mit rund 2500 vielfach bislang unveröffentlichten Abbildungen, mit allen (!) Tourdaten, Song-Texten, Gastauftritten, Soloprojekten, Soundtracks, Merchandise-Produkten, mit zahlreichen Presse-Schlagzeilen, Fan-Briefen sowie einer umfassenden Sammlung jener Sprüche, die die Live-Auftritte so erlebenswert machen. Das alles sauber redigiert. Puh." Westfälischer Anzeiger

"Die 480 Seiten im Großformat 24 x 30 cm sind ein Wälzer voller Informationen. Autor Markus Karg zeichnet darin die Bandgeschichte mit der Akribie des Fans minutiös nach." Berliner Morgenpost

"Die 500-Seiten-Schwarte namens 'Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf' im handlichen Kanada-Bildband-Überformat erfreut den Leser mit einer unterhaltsamen, detailgetreuen und nicht selten mehrgleisigen Version der Bandgeschichte." Freie Presse
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