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Noch nie sind Hesses schönste Texte über die Liebe, wie sie sich in Erzählungen, Märchen und Gedichten, aber auch in seinen Romanen von "Peter Camenzind" bis "Narziß und Goldmund" niedergeschlagen haben, in einem Themenband zusammengefaßt worden. Unsere Zusammenstellung enthält bei weitem nicht alle dieser Darstellungen, aber doch eine charakteristische Auswahl der vielfältigen Erscheinungsformen von Liebe, wie Hesse sie im Verlauf seines Lebens erfahren, beschrieben und gedeutet hat. Der Band ist chronologisch angelegt, so daß er zugleich auch die Entwicklung der partnerschaftlichen…mehr

Produktbeschreibung
Noch nie sind Hesses schönste Texte über die Liebe, wie sie sich in Erzählungen, Märchen und Gedichten, aber auch in seinen Romanen von "Peter Camenzind" bis "Narziß und Goldmund" niedergeschlagen haben, in einem Themenband zusammengefaßt worden. Unsere Zusammenstellung enthält bei weitem nicht alle dieser Darstellungen, aber doch eine charakteristische Auswahl der vielfältigen Erscheinungsformen von Liebe, wie Hesse sie im Verlauf seines Lebens erfahren, beschrieben und gedeutet hat. Der Band ist chronologisch angelegt, so daß er zugleich auch die Entwicklung der partnerschaftlichen Anziehungskraft auf den verschiedenen Altersstufen erkennbar macht. Sie reicht von der idealisierenden Faszination in der Pubertät, über die krisenanfällige Symbiose in der Ehe bis hin zu den altruistischen, nicht mehr auf einen Partner fixierten Formen selbstloser Nächstenliebe: "Sinn erhält das Leben einzig durch die Liebe. Das heißt: je mehr wir zu lieben und uns hinzugeben fähig sind, desto sinnvoller wird unser Leben."
  • Produktdetails
  • Ein Hermann Hesse Lesebuch
  • Verlag: Suhrkamp
  • Artikelnr. des Verlages: 03586
  • 18. Aufl.
  • Seitenzahl: 224
  • Erscheinungstermin: Dezember 2006
  • Deutsch
  • Abmessung: 172mm x 106mm x 20mm
  • Gewicht: 200g
  • ISBN-13: 9783518035863
  • ISBN-10: 351803586X
  • Artikelnr.: 02878165
Autorenporträt
Das umfangreiche lyrische Werk Hermann Hesses (* Calw 1877, † Montagnola 1962) geriet über die großen Romanerfolge wie "Peter Camenzind" (1904), "Demian" (1919), "Siddhartha" (1922), "Der Steppenwolf" (1927), "Narziß und Goldmund" (1930) oder "Das Glasperlenspiel" (1943) fast ein wenig in Vergessenheit. Hermann Hesse, der 1946 für sein Gesamtwerk den Nobelpreis für Literatur erhielt, wuchs in einem pietistischen Elternhaus auf. Nach einer höchst konfliktreichen Jugend - u. a. verübte er einen Selbstmordversuch, brach die Schule und später eine Lehre ab und rebellierte gegen die von ihm empfundene Scheinheiligkeit der Gesellschaft - verarbeitete er diese Zeit auch in "Unterm Rad" (1906). Das Ringen um den eigenen Lebensweg bleibt für Hermann Hesse zeitlebens ein Thema - auch in seinen Büchern und Gedichten -, und er trifft damit oft den Nerv einer Jugend auf der Suche. Hesse, der sich im Ersten Weltkrieg als Freiwilliger gemeldet hatte, wegen Untauglichkeit aber in der Kriegsgefangenenfürsorge arbeitete, wurde zum entschiedenen Pazifisten und Kriegsgegner. Privat kämpfte er gegen das Auseinanderbrechen seiner ersten Ehe mit Maria Bernoulli, diverse Schicksalsschläge und die Trennung folgten. Hesse heiratete noch zwei Mal und lebte ab 1919 bis zu seinem Tod im schweizerischen Montagnola in der Nähe von Lugano. 1954 erhielt er den Militärorden Pour le Mérite, 1955 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels - zahlreiche Preise waren ihm zuvor zuteil geworden.