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Ein sehr persönliches Buch Römische Impressionen und autobiographische Mitteilungen eines engagierten deutschen Schriftstellers.
Anfang der achtziger Jahre hat Uwe Timm seine Zelte in München abgebrochen und ist mit Frau und Kindern nach Rom übergesiedelt. Der Aufenthalt in der von Geschichte und Utopien erfüllten Stadt wird zu einer harten Prüfung - und Rom trotz aller Widrigkeiten zum magischen Ort, der dem "Edelaussteiger" die eigene geschichtliche und literarische Position bewusst macht.…mehr

Produktbeschreibung
Ein sehr persönliches Buch
Römische Impressionen und autobiographische Mitteilungen eines engagierten deutschen Schriftstellers.

Anfang der achtziger Jahre hat Uwe Timm seine Zelte in München abgebrochen und ist mit Frau und Kindern nach Rom übergesiedelt. Der Aufenthalt in der von Geschichte und Utopien erfüllten Stadt wird zu einer harten Prüfung - und Rom trotz aller Widrigkeiten zum magischen Ort, der dem "Edelaussteiger" die eigene geschichtliche und literarische Position bewusst macht.
  • Produktdetails
  • dtv Taschenbücher Bd.12766
  • Verlag: DTV
  • 2000.
  • Seitenzahl: 176
  • Erscheinungstermin: Juni 2000
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 119mm x 17mm
  • Gewicht: 192g
  • ISBN-13: 9783423127660
  • ISBN-10: 342312766X
  • Artikelnr.: 08607572
Autorenporträt
Uwe Timm wurde 1940 in Hamburg geboren. Er war der Nachzügler in der Familie und stand bei seinem autoritären Vater im Schatten des 16 Jahre älteren Bruders Karl-Heinz, der sich freiwillig zur SS-Totenkopfdivision meldete und 1943 in einem Lazarett in der Ukraine starb. Geschichten faszinierten Uwe Timm von klein auf. Nach dem Tod des Vaters leitete er 3 Jahre lang das Kürschnergeschäft, machte dann am Braunschweig-Kolleg sein Abitur und studierte in München und Paris Philosophie und Germanistik. Er promovierte mit einer Arbeit über Albert Camus. Anschließend studierte er Soziologie und Volkswirtschaftslehre. Uwe Timm gehört zu den wichtigsten Vertretern der 68er-Generation, die Aufarbeitung dieser Zeit zieht sich durch sein gesamtes Werk. Neben der Auseinandersetzung mit der eigenen reizen den Autor auch fremde Kulturen: Seine Recherche- und Entdeckungsreisen führten ihn unter anderem bis nach Namibia, Peru und auf die Osterinseln. Heute lebt er in München und Berlin.Der Vater von vier Kindern verfasste auch vier Kinder- und Jugendbücher und machte in den letzten Jahren als Drehbuchautor auf sich aufmerksam. Für seine zahlreichen Romane und Erzählungen erhielt Uwe Timm verschiedene Auszeichnungen und Preise, zuletzt den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (2001) und den Tukanpreis der Landeshauptstadt München, 2002 den Literaturpreis der Landeshauptstadt München sowie den Schubart-Literaturpreis (2003) und den Erik-Reger-Preis der Zukunftsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz. Im Jahr 2012 wurde der Schriftsteller für seine Verdienste um die deutsche Sprache mit der Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz geehrt.
Rezensionen
"In seiner leichten und präzisen Sprache führt Timm seine Leser durch eine fremde Realität, durch den Alltag einer fremden Stadt ..."
Detlef Grumbach, Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt
"Das Interessante an Uwe Timms Buch ist die Verbindung von Reisebericht, subjektiver Erzählung und intellektuellem Exkurs ...; ein Buch von leiser, vorurteilsfreier Nachdenklichkeit und sehr lesbar geschrieben." (Verena Schauder im 'Wiesbadener')

"In seiner leichten und präzisen Sprache führt Timm seine Leser durch eine fremde Realität, durch den Alltag einer fremden Stadt ..." Detlef Grumbach im 'Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt'

"Entstanden ist ein ebenso autobiographisches wie interkulturelles Buch, das geistes-, kunst- und literaturgeschichtlich Interessierte gleichermaßen anspricht. Es ist überdies ein Werk, das uns die ganze Bandbreite von Timms Arbeit vor Augen führt, der ja schon in seinen Romanen 'Morenga' und 'Der Schlangenbaum' dem Fremden auf der Spur war. Auch und gerade im Hinblick auf ein gemeinsames Europa sind Bücher wie diese wertvoll." Lutz Tantow in der 'Saarbrücker Zeitung'

"... die Erzählung vom Versuch einer Kontoeröffnung gerät zu einem Meisterstück umwerfender Alptraum-Komik." Albert von Schirnding in der 'Süddeutschen Zeitung'

"Sein Streben nach neuen Ufern, die Sehnsucht nach unkonventionellen Utopien - dies macht Uwe Timm so menschlich, so nah, so sympathisch." Peter Mohr in der Wiener 'Presse'

"In seiner leichten und präzisen Sprache führt Timm seine Leser durch eine fremde Realität, durch den Alltag einer fremden Stadt, die immer wieder Überraschungen bietet, die keine Routine zuläßt, die - wenn der Betrachter die Augen nur offen und die Sinne wachhält - immer wieder zu Aha-Effekten einlädt, zu Assoziationen, zu Gedankensprüngen zum Vertrauten, aus dem er geflohen war. Ihn trieb 'der Wunsch, daß hier noch einmal alles deutlicher, schärfer, genauer werde'. Leser spüren von der ersten Seite an etwas von der Lust, die der Autor dabei empfindet..." Detlef Grumbach im 'Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt'…mehr