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Der neue Kolumnenband von Harald Martenstein - frech, böse, voll bissigen Humors
Harald Martenstein gilt vielen als Deutschlands wichtigster Kolumnist. Seine Themen findet er in der großen Politik genauso wie in den kleinen Zumutungen des Alltags. Wenn alle sich aufregen, plädiert er für Gelassenheit, wenn alle lieb sein möchten, fallen ihm Bosheiten ein. Egal, ob er über die Staatsfinanzen, schöne Russinnen, das Kinderkriegen oder deutsche Radfahrer schreibt - Martenstein ist immer eigensinnig, geistreich und unterhaltsam. Sein liebstes Werkzeug ist der gesunde Menschenverstand, sein…mehr

Produktbeschreibung
Der neue Kolumnenband von Harald Martenstein - frech, böse, voll bissigen Humors

Harald Martenstein gilt vielen als Deutschlands wichtigster Kolumnist. Seine Themen findet er in der großen Politik genauso wie in den kleinen Zumutungen des Alltags. Wenn alle sich aufregen, plädiert er für Gelassenheit, wenn alle lieb sein möchten, fallen ihm Bosheiten ein. Egal, ob er über die Staatsfinanzen, schöne Russinnen, das Kinderkriegen oder deutsche Radfahrer schreibt - Martenstein ist immer eigensinnig, geistreich und unterhaltsam. Sein liebstes Werkzeug ist der gesunde Menschenverstand, sein Feindbild sind Nörgler, Besserwisser und Dogmatiker. Dabei fürchtet er sich weder vor Hasstiraden noch vor Shitstürmen.
  • Produktdetails
  • Verlag: C. Bertelsmann
  • Seitenzahl: 207
  • Erscheinungstermin: 14. März 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 205mm x 131mm x 22mm
  • Gewicht: 320g
  • ISBN-13: 9783570102954
  • ISBN-10: 3570102955
  • Artikelnr.: 44124776
Autorenporträt
Martenstein, Harald
Harald Martenstein, geboren 1953, ist Autor der Kolumne »Martenstein« im ZEITmagazin und Redakteur beim Berliner Tagesspiegel. 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Sein Roman Heimweg wurde im September 2007 mit der Corine ausgezeichnet, 2010 bekam er den Curt-Goetz-Ring verliehen. Sein im selben Jahr erschienener zweiter Roman Gefühlte Nähe erhielt höchstes Kritikerlob. Bei C. Bertelsmann liegen von ihm des Weiteren die Kolumnen-Bände vor: Männer sind wie Pfirsiche (2007), Der Titel ist die halbe Miete (2008), Ansichten eines Hausschweins (2011) und als überarbeitete und erweiterte Neuausgabe der Longseller Wachsen Ananas auf Bäumen? (2012). Zuletzt erschien von ihm: Die neuen Leiden des alten M. (2014).
Rezensionen
Besprechung von 08.05.2018
Neue Taschenbücher
Miniaturen
für die bessere Welt
Ob Harald Martenstein, Jahrgang 1953, wirklich „Deutschlands wichtigster Kolumnist“ zweier wichtiger deutscher Zeitungen ist und dabei „der gesunde Menschenverstand“ sein Triebwerk, so der Buchdeckel pflichtschuldigst – egal. Vielleicht ist das allerletzte Stück in der Kolumnensammlung der fast 70 kurzen, leider weder mit Datum noch Herkunft ausgewiesenen Texte das wichtigste: Martenstein beschreibt da, wie er einmal des Abends im Foyer seines Berliner Tagesspiegels zum hilflosen Beobachter eines sterbenden Kleinkinds wurde, um dessen Leben Ärzte und Sanitäter kämpften. Und wie er zwischen Ohnmacht, Resignation und dem Wunsch rang, doch irgendwie helfen zu können: „Ich stand etwas entfernt. Ich konnte nicht weitergehen, obwohl es für mich nichts zu tun gab.“ In all den journalistischen Miniaturen mit Titeln wie „Ehrlichkeit“ und „Gutmenschen“ und „Arschlöcher“ wären Nettsein oder Humor nicht das Seine – eher Distanznahme und grimmige Empathie beim Beobachten, Fühlen und schriftlichen Verwerten. Seine ironische Fundamentalskepsis hat ihm zuweilen Ärger eingebracht: „Eine bessere Welt, was ist das überhaupt?“
WOLFGANG SCHREIBER
Harald Martenstein: Nettsein ist auch keine Lösung. Penguin Verlag, München 2018.
208 Seiten, 10 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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"Die richtige Mischung aus Selbstmitleid und Selbstironie, aus Streicheleinheit und Lust an der Watschn, aus Provokation und Pflege von Minderheiten inklusive des Talents zur Wahl des richtigen Themas zur richtigen Zeit, das muss genetisch bedingt sein oder sonst irgendwie endogen erklärbar."