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Unter den Autoren seiner Generation, schrieb Hesses Verleger Peter Suhrkamp, gebe es »kaum einen, der so oft seinen eigenen Leichnam hinter sich begrub und jedes Mal auf einer anderen Stufe wieder anfing. Und jedes Mal geschah es aus einer wirklichen Not heraus, und wenn man die ganze Existenz überblickt, ist's doch eine Einheit geblieben.« Diese regenerativen Schübe sind es, die die Kraft der Schriften Hermann Hesses ausmachen und ihnen das Vertrauen immer neuer Leserschichten in aller Welt sichern.Die in diesem Band versammelten Gedanken über Jugend und Alter, Schule, Bildung und Erziehung…mehr

Produktbeschreibung
Unter den Autoren seiner Generation, schrieb Hesses Verleger Peter Suhrkamp, gebe es »kaum einen, der so oft seinen eigenen Leichnam hinter sich begrub und jedes Mal auf einer anderen Stufe wieder anfing. Und jedes Mal geschah es aus einer wirklichen Not heraus, und wenn man die ganze Existenz überblickt, ist's doch eine Einheit geblieben.« Diese regenerativen Schübe sind es, die die Kraft der Schriften Hermann Hesses ausmachen und ihnen das Vertrauen immer neuer Leserschichten in aller Welt sichern.Die in diesem Band versammelten Gedanken über Jugend und Alter, Schule, Bildung und Erziehung sowie die Bedeutung des der Konformität trotzenden Einzelnen sind heute aktueller denn je.
  • Produktdetails
  • insel taschenbuch 4617
  • Verlag: Insel Verlag
  • Seitenzahl: 105
  • Erscheinungstermin: 12. Dezember 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 119mm x 12mm
  • Gewicht: 117g
  • ISBN-13: 9783458363170
  • ISBN-10: 3458363173
  • Artikelnr.: 48057462
Autorenporträt
Das umfangreiche lyrische Werk Hermann Hesses (* Calw 1877, † Montagnola 1962) geriet über die großen Romanerfolge wie "Peter Camenzind" (1904), "Demian" (1919), "Siddhartha" (1922), "Der Steppenwolf" (1927), "Narziß und Goldmund" (1930) oder "Das Glasperlenspiel" (1943) fast ein wenig in Vergessenheit. Hermann Hesse, der 1946 für sein Gesamtwerk den Nobelpreis für Literatur erhielt, wuchs in einem pietistischen Elternhaus auf. Nach einer höchst konfliktreichen Jugend - u. a. verübte er einen Selbstmordversuch, brach die Schule und später eine Lehre ab und rebellierte gegen die von ihm empfundene Scheinheiligkeit der Gesellschaft - verarbeitete er diese Zeit auch in "Unterm Rad" (1906). Das Ringen um den eigenen Lebensweg bleibt für Hermann Hesse zeitlebens ein Thema - auch in seinen Büchern und Gedichten -, und er trifft damit oft den Nerv einer Jugend auf der Suche. Hesse, der sich im Ersten Weltkrieg als Freiwilliger gemeldet hatte, wegen Untauglichkeit aber in der Kriegsgefangenenfürsorge arbeitete, wurde zum entschiedenen Pazifisten und Kriegsgegner. Privat kämpfte er gegen das Auseinanderbrechen seiner ersten Ehe mit Maria Bernoulli, diverse Schicksalsschläge und die Trennung folgten. Hesse heiratete noch zwei Mal und lebte ab 1919 bis zu seinem Tod im schweizerischen Montagnola in der Nähe von Lugano. 1954 erhielt er den Militärorden Pour le Mérite, 1955 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels - zahlreiche Preise waren ihm zuvor zuteil geworden.