Die verlorene Ehre der Katharina Blum - Böll, Heinrich
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Das Buch "Die verlorene Ehre der Katharina Blum", ist der absolute hammer ! Das Buch öffnet einem in jeglicher Hinsicht die Augen. In erster Linie wird die Person Katharina Blum …


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Am Vorabend von Weiberfastnacht verlässt eine junge Frau von siebenundzwanzig Jahren gegen 18.45 Uhr die Wohnung, um an einem privaten Tanzvergnügen teilzunehmen. Vier Tage später klingelt sie an der Wohnungstür des Kriminaloberkommissars Walter Moeding und gibt zu Protokoll, sie habe mittags gegen 12.15 Uhr in ihrer Wohnung den Journalisten Werner Tötges erschossen..." Eine Gestalt wie Katharina, die `zwei lebensgefährliche Eigenschaften hat: Treue und Stolz´, spricht eine Hoffnung auch in der Zeit der Gewalt aus." (Dorothee Sölle)…mehr

Produktbeschreibung
Am Vorabend von Weiberfastnacht verlässt eine junge Frau von siebenundzwanzig Jahren gegen 18.45 Uhr die Wohnung, um an einem privaten Tanzvergnügen teilzunehmen. Vier Tage später klingelt sie an der Wohnungstür des Kriminaloberkommissars Walter Moeding und gibt zu Protokoll, sie habe mittags gegen 12.15 Uhr in ihrer Wohnung den Journalisten Werner Tötges erschossen..." Eine Gestalt wie Katharina, die `zwei lebensgefährliche Eigenschaften hat: Treue und Stolz´, spricht eine Hoffnung auch in der Zeit der Gewalt aus." (Dorothee Sölle)
  • Produktdetails
  • Verlag: KIEPENHEUER & WITSCH
  • 3. Aufl.
  • Seitenzahl: 145
  • Erscheinungstermin: April 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 195mm
  • Gewicht: 218g
  • ISBN-13: 9783462031454
  • ISBN-10: 3462031457
  • Artikelnr.: 00856136
Autorenporträt
Als literarische Stimme schrieb Heinrich Böll (* Köln 1917, † Langenbroich 1985) gegen Doppelmoral in Staat und Kirche an, und er gilt als einer der wichtigsten Autoren einer Nachkriegsliteratur, die sich kritisch mit dem Nationalsozialismus und den Nachkriegsjahren auseinandersetzt. Der aus einfachen Verhältnissen stammende Böll studierte, wurde 1939 als Soldat eingezogen und geriet nach Kriegsende kurz in Gefangenschaft. Mit seiner Frau Annemarie zog er drei Söhne groß. "Haus ohne Hüter" (1954), "Das Brot der frühen Jahre" (1955), "Ansichten eines Clowns" (1963), "Gruppenbild mit Dame" (1971) oder "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" oder "Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann" (1974) seien als kleine Auswahl an Werken genannt - viele davon wurden verfilmt. Schon vor "Katharina Blum" kritisiert Böll scharf den Umgang der Boulevardpresse (vornehmlich "Axel Springer") mit der Wahrheit und den Menschen und wird wegen eines Textes zur RAF-Terroristin Ulrike Meinhof als "geistiger Sympathisant" der Terroristen verunglimpft. Böll fühlte sich deswegen von konservativen Kreisen vorsätzlich missverstanden. Er vertrat ab 1971 den Internationalen P.E.N.-Club als Präsident (bis 1974) und erhielt im Jahr 1972 den Nobelpreis für Literatur. Lange zuvor war er bereits mit dem Literaturpreis der "Gruppe 47" (1951) oder dem Georg-Büchner-Preis (1967) geehrt worden.
Rezensionen
"Ein Meisterwerk, das in Zeiten von Bild-Leserreportern und youtube nichts von seiner Aktualität verloren hat."
Kölner Stadt-Anzeiger 03.04.2008