Das wissen wir schon - Schneider, Noemi

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Sie hat alles: eine gute Ausbildung, Lebensfreude-Duschgel und keinen Grund, sich zu beschweren. Sie weiß alles: dass es kein richtiges Leben im falschen gibt und dass der Kapitalismus an allem schuld ist. Ihre Mutter und deren Freundinnen kämpfen schon ein Leben lang für eine bessere Welt. Jetzt hat die Mutter einen Dschihadisten bei sich aufgenommen, dem die Abschiebung droht. Als der in Hungerstreik tritt, ist plötzlich die Tochter gefragt - aber gibt es für sie überhaupt etwas zu gewinnen zwischen kämpferischen Übermüttern und einem Kommerz, der jeden radikalen Gedanken vereinnahmt? Mit…mehr

Produktbeschreibung
Sie hat alles: eine gute Ausbildung, Lebensfreude-Duschgel und keinen Grund, sich zu beschweren. Sie weiß alles: dass es kein richtiges Leben im falschen gibt und dass der Kapitalismus an allem schuld ist. Ihre Mutter und deren Freundinnen kämpfen schon ein Leben lang für eine bessere Welt. Jetzt hat die Mutter einen Dschihadisten bei sich aufgenommen, dem die Abschiebung droht. Als der in Hungerstreik tritt, ist plötzlich die Tochter gefragt - aber gibt es für sie überhaupt etwas zu gewinnen zwischen kämpferischen Übermüttern und einem Kommerz, der jeden radikalen Gedanken vereinnahmt? Mit anarchischer Lust am Spiel inszeniert Noemi Schneider einen hinreißenden Schlagabtausch zwischen Stadt und Land, Realität und Utopie, Müttern und Töchtern.
  • Produktdetails
  • Verlag: Hanser Berlin
  • Artikelnr. des Verlages: 516/25507
  • Seitenzahl: 192
  • Erscheinungstermin: Februar 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 128mm x 22mm
  • Gewicht: 300g
  • ISBN-13: 9783446255074
  • ISBN-10: 3446255079
  • Artikelnr.: 47023633
Autorenporträt
Schneider, Noemi
Noemi Schneider wurde 1982 in München geboren. Sie studierte Publizistik und Regie an der HFF München. Darauf folgten die freie Mitarbeit als Redakteurin bei Deutschlandradio Kultur und der Dokumentarfilm Walaa! 2013 erschien das zugehörige Buch Kick it, Walaa! Im gleichen Jahr erhielt sie den Edit Essaypreis für ihren Text Oh Boy, ich hasse Rot. Sie lebt in München und Tel Aviv.
Rezensionen
"Ein flott geschriebener, herrlich überdrehter und oft umwerfend komischer Debütroman." Ursula Hummel-Berger, Ö1 "Ex libris", 05.03.17

"Ein pointierter Roman über Glück im Leben und Kontroversen zwischen Mutter und Tochter. ... Noemi Schneider, deren Regiekenntnisse man an der szenischen Struktur und den spritzigen Dialogen in diesem Buch spürt, bringt Generationendebatten und und das Dilemma der jungen europäischen Städter auf den Punkt: Wie soll man leben, wenn weder Konformismus noch Kampf Optionen sind? Rezepte gibt es keine. Momente des Glücks schon." Die Presse, 18.02.17

"Ein quietschvergnügter Generationenroman. ... Noemi Schneider geht es darum, eine witzige Geschichte zu erzählen, mit vielen schnellen Dialogen - und das macht sie wirklich wunderbar amüsant und rasant. Und es ist ein Roman, der den Zeitgeist super einfängt. Die Zeit, in der sofort alle hysterisch werden, wenn am Bahnhof mal ein Koffer stehen bleibt. ... Noemi Schneider beschert uns einfach mal eine Pause von unserer Dauer-Erregungskultur mit einem herrlich gelassenen und ausgelassenen Roman." Marie Kaiser, rbb radioeins "Favorit Buch", 09.02.17

"Liebevoll ironisch und komisch setzt sich Noemi Schneider in ihrem Debütroman mit Müttern auseinander, die ihren Töchtern alles voraushaben. ... Hier kann man sich in bedrückenden Zeiten eine frische Brise lakonischer Fröhlichkeit und Kampfgeist abholen. Noemi Schneider fliegt so trotzig und leicht durch die Zeilen, dass es eine Freude ist. Ein Geschenk für alle." Reneé Zucker, Inforadio rbb "Quergelesen", 05.02.17…mehr