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D-503, der Konstrukteur des Raumschiffs INTEGRAL, führt Tagebuch. Er berichtet vom Leben in der gläsernen Stadt, im "Einzigen Staat", der mit technischer Perfektion das Leben seiner Bürger bis ins kleinste Detail regelt - sogar das Liebesleben. Alles, was chaotische Natur darstellt, ist draßen vor der grünen Mauer ausgesperrt.
Konstrukteur D-503 beginnt, infolge einer Beiehung zu der schönen I-303 die Schattenseiten dieser perfekten Welt zu erkennen, doch erfassen kann er das alles nicht. Triebe und Wünsche einer längst vergangenen Zeit werden in ihm wach. D-503 entwickelt eine "Seele" und
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Produktbeschreibung
D-503, der Konstrukteur des Raumschiffs INTEGRAL, führt Tagebuch. Er berichtet vom Leben in der gläsernen Stadt, im "Einzigen Staat", der mit technischer Perfektion das Leben seiner Bürger bis ins kleinste Detail regelt - sogar das Liebesleben. Alles, was chaotische Natur darstellt, ist draßen vor der grünen Mauer ausgesperrt.

Konstrukteur D-503 beginnt, infolge einer Beiehung zu der schönen I-303 die Schattenseiten dieser perfekten Welt zu erkennen, doch erfassen kann er das alles nicht. Triebe und Wünsche einer längst vergangenen Zeit werden in ihm wach. D-503 entwickelt eine "Seele" und wird ein Rebell. Doch zum Schluss kann er seiner Konditionierung doch nicht entkommen.

Jewgenij Iwanowitsch Samjatin wurde 1884 in der mittelrussischen Provinzstadt Lebedjan geboren. Während seiner Studienzeit schloss er sich der Fraktion der Bolschewiki an. Im Jahr 1920 schrieb er den Zukunftsroman WIR. nNachdem das Erscheinen seines Romans WIR im Westen zur Ächtung des Autors in seiner Heimat geführt hatte, emigrierte er nach Frankreich. Samjatin starb 1937 in Paris
  • Produktdetails
  • Verlag: BookRix
  • Seitenzahl: 215
  • 2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783736835450
  • ISBN-10: 3736835450
  • Best.Nr.: 41411674
Autorenporträt
Jewgenij Samjatin (1884-1937) schloss sich während seines Studiums als Schiffbauingenieur in Sankt Petersburg den Bolschewiki an. Er organisierte den Aufstand auf dem Panzerkreuzer Potemkin mit und beteiligte sich nach der Februarrevolution 1917 aktiv an der Oktoberrevolution. Mit "Wir" zog er sich den Unmut der Parteiführung zu und erhielt Schreibverbot. Der Roman sollte trotzdem seine Leser finden. George Orwell bezeichnete ihn 1946 als eine "Rarität in diesem Zeitalter der brennenden Bücher". Heute gilt der Roman als Vorläufer von Aldous Huxleys "Schöne neue Welt". Der Roman wurde 1924/25 in verschiedenen Sprachen im Ausland veröffentlicht, doch erst 1988 erschien das Werk in der Sowjetunion in vollständiger russischer Fassung. 1929, nach schlimmster Hetze gegen ihn, verließ Samjatin, der zu Beginn der 20er-Jahre eine Ausreisemöglichkeit abgelehnt hatte, den sowjetischen Schriftstellerverband. 1931 erhielt er über Maxim Gorki die Erlaubnis Stalins, nach Frankreich auszureisen.
Rezensionen
Besprechung von 26.11.2016
Jewgenij Samjatin
Viele Autoren des 20. Jahrhunderts haben beschrieben, was der Endpunkt aller Fantasien vom mächtigen Kollektiv und vom guten Diktator sein könnte, von der Pervertierung der Sprache und dem Hass auf den inneren Feind. Jewgenij Samjatin ging ihnen allen voran. 1920 – der Bolschewismus war mehr Aufsteiger als Zwangsstaat, der Faschismus ein Grollen am Horizont – erschien sein Roman „Wir“. Samjatin, selbst ein enttäuschter Bolschewik, entwarf eine mathematisch formatierte Wohlfühl-Diktatur, den „Einigen Staat“, in dem die Menschen Nummern statt Namen haben, und ihr Tagesablauf auf die Minute geregelt ist. Beherrscht werden die Nummern von einem grausam-majestätischen „Wohltäter“. Ausgehend von der Überlegung, dass es schon Adam und Eva versaut haben, die einst zwischen Freiheit ohne Glück oder Glück ohne Freiheit wählen konnten und sich falsch entschieden, schwärmt der Held des Buches, Ingenieur D-503, dass ihm etwas so Furcht Einflößendes wie der freie Willen erspart geblieben ist: „Wir sind vollkommen glückliche arithmetische Durchschnittsgrößen“. Zufrieden lebt er in einer Wohnung mit gläsernen Wänden und arbeitet an der Weltraumrakete „Integral“, die die Heilsmission des „Einigen Staates“ ins All tragen soll.
Zur Entspannung flaniert er in Reih und Glied mit Hunderttausend anderen Nummern zu Marschmusik unter Abhör-Membranen. Sein Pech: Er verliebt sich, eine „Seele“ bildet sich heran. Der Einige Staat reagiert umsichtig und ordnet an, dass den Nummern die Fantasie operativ entfernt wird. Die heutige Welt ist so unübersichtlich und konfus? Nun, diese Welt ist es nicht.
ZRI
  
Jewgenij Samjatin: Wir. Disadorno Edition, 216 Seiten, 34 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Für den Rezensenten Alexander Cammann ist "Wir" ein dystopischer Klassiker, zugleich aber zu wenig bekannt. Der russische Autor und Essayist Jewgenij Samjatin war 1920 der Erste, der einen totalitären Überwachungsstaat entworfen hat, so Cammann, in dem die Menschen statt Namen Nummern tragen. Diese finstere Vision einer technisch kontrollierten Zukunftswelt ohne persönliche Freiheiten erwecke nun das Hörspiel unter der Regie von Christoph Kalkowski zu neuem Leben. Der Kritiker hebt dabei besonders die Leistung Hanns Zischlers hervor, der den herrschenden "Wohltäter" in "kühler Macht" verkörpere.

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