Deutschland ein Wintermärchen, 2 Audio-CDs - Heine, Heinrich
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Im traurigen Monat November war's, Die Tage wurden trüber; Der Wind riß von den Bäumen das Laub, Da reist' ich nach Deutschland hinüber.
Was widerfährt einem emigrierten deutschen Dichter, wenn er im Herbst 1843 von Paris nach Hamburg reist? Voller Gespenster und Träume ist dieses Land, das er nach zwölf Jahren der Fremde durcheilt, voller Gespenster aus der Vergangenheit, voller Träume von der Zukunft.
"Deutschland - Ein Wintermärchen" ist eine Satire in Versform auf das feudalistische Deutschland und ein Gipfelpunkt der politischen Lyrik in der deutschen Literatur.
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Produktbeschreibung
Im traurigen Monat November war's,
Die Tage wurden trüber;
Der Wind riß von den Bäumen das Laub,
Da reist' ich nach Deutschland hinüber.

Was widerfährt einem emigrierten deutschen Dichter, wenn er im Herbst 1843 von Paris nach Hamburg reist? Voller Gespenster und Träume ist dieses Land, das er nach zwölf Jahren der Fremde durcheilt, voller Gespenster aus der Vergangenheit, voller Träume von der Zukunft.

"Deutschland - Ein Wintermärchen" ist eine Satire in Versform auf das feudalistische Deutschland und ein Gipfelpunkt der politischen Lyrik in der deutschen Literatur.
Autorenporträt
Heinrich Heine (bis zur protestantischen Taufe 1825: Harry Heine) wurde am 13. Dezember 1797 als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Düsseldorf geboren. Nach dem Scheitern seiner kaufmännischen Laufbahn studierte er Jura und promovierte. Ab 1826 lebte Heine als freier Schriftsteller und ging 1831 nach Paris, wo er am 17. Februar 1856 starb - erlöst von einer schweren Krankheit, die ihn fast ein Jahrzehnt an die 'Matratzengruft' fesselte.Heines Anliegen war es insbesondere, zwischen Deutschland und Frankreich zu vermitteln. So berichtete er einerseits für ein deutsches Publikum über französische Politik und Kultur, und andererseits schrieb er für ein französisches Publikum über die neuere deutsche Literatur. Wegen seiner kritischen Haltung gegenüber den politischen Verhältnissen in Deutschland und wegen seiner angeblichen Frivolität und seines verletzenden Witzes war Heine bereits zu Lebzeiten umstritten. Trotzdem waren einige Texte Heines auch damals schon ungemein populär. Eine Renaissance erfuhr das Gesamtwerk Heines aber erst seit Mitte des letzten Jahrhunderts.