Mutter Courage und ihre Kinder - Brecht, Bertolt
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Die vorliegende Ausgabe bietet neben dem Stücktext mit Kurzerläuterungen in der Marginalie eine Zeittafel zum Dreißigjährigen Krieg, eine Zeittafel zur Entstehungsgeschichte des Stücks, der Inszenierungen und zum Film. Außerdem gibt es die Vorlage, Johann Ludvig Runebergs Ballade von "Lotta Svärd", Dokumente der zeitgenössischen Wirkung (Uraufführung in Zürich von 1941, Brechts Berliner Erstaufführung von 1949), brechtsche Selbstaussagen und Reaktionen auf die Wirkung, weitere Literaturhinweise sowie ausführliche Wort- und Sacherläuterungen.…mehr

Produktbeschreibung
Die vorliegende Ausgabe bietet neben dem Stücktext mit Kurzerläuterungen in der Marginalie eine Zeittafel zum Dreißigjährigen Krieg, eine Zeittafel zur Entstehungsgeschichte des Stücks, der Inszenierungen und zum Film. Außerdem gibt es die Vorlage, Johann Ludvig Runebergs Ballade von "Lotta Svärd", Dokumente der zeitgenössischen Wirkung (Uraufführung in Zürich von 1941, Brechts Berliner Erstaufführung von 1949), brechtsche Selbstaussagen und Reaktionen auf die Wirkung, weitere Literaturhinweise sowie ausführliche Wort- und Sacherläuterungen.
  • Produktdetails
  • Suhrkamp BasisBibliothek (SBB) Nr.11
  • Verlag: Suhrkamp
  • 17. Aufl.
  • Seitenzahl: 185
  • Erscheinungstermin: Oktober 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 177mm x 115mm x 15mm
  • Gewicht: 129g
  • ISBN-13: 9783518188118
  • ISBN-10: 3518188119
  • Artikelnr.: 08204613
Autorenporträt
Bertolt Brecht (eigentlich Eugen Bertold Friedrich B., 10.2.1898-14.8.1956) wurde als Sohn eines leitenden kaufmännischen Angestellten in Augsburg geboren.
Nach seinem Abitur im Jahr 1917 begann er ein Literaturstudium in München und besuchte nebenbei naturwissenschaftliche und medizinische Lehrveranstaltungen. Im Jahre 1918 mußte er sein Studium unterbrechen. Es folgten Kriegsdienst in einer Kaserne und die Arbeit als Sanitätshelfer - seine Antikriegshaltung formierte sich.
Bis 1924 lebte er in Berlin. 1933 emigrierte er nach Dänemark, blieb dort bis 1939 und ging dann 1941 in die USA. 1947 kehrte er nach nach Europa zurück; das Land seiner Wahl wurde die Schweiz. 1949 ging er schließlich nach Berlin zurück.
Brecht begann mit expressionischtisch-anarchistischen Dramen ("Baal", 1918/19; "Trommeln in der Nacht", 1919). Großen Erfolg hatte er dann mit der desillusionistischen, die bürgerlichen Konventionen verspottenden "Dreigroschenoper" (1928, nach J. Gays "Beggar's Opera", Musik von Kurt Weill) und seiner an F. Villon und den Bänkelsang anknüpfenden Lyrik "Hauspostille", 1927. Zu seinen Hauptwerken gehören außerdem "Mutter Courage", 1939; "Der gute Mensch von Sezuan, 1942; "Leben des Galilei", 1938/39, mehrfach bearbeitet; "Der kaukasische Kreidekreis", 1945.
Brechts Stil und Sprache übten großen Einfluß auf die moderne Dichtung aus. Sowohl in den Dramen wie in der Lyrik Brechts spielen neben der sozialen Kritik auch andere Motive, besonderes Mitleid mit dem Menschen, eine Rolle. In dem 1949 in Ost-Berlin gegründeten "Berliner Ensemble" schuf sich Brecht zusammen mit seiner Frau Helene Weigel eine Experimentierbühne; seine Inszenierungen erlangten Weltruhm. Er starb im Jahre 1956 an den Folgen eines Herzinfarkts.