12,90 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Versandfertig in ca. 2 Wochen
0 °P sammeln

    Broschiertes Buch

1 Kundenbewertung

Abraham und Goran sind Gelegenheitsdealer. Auf der Suche nach Stoff für den eigenen Bedarf streunen sie durch La Goutte d'Or im Norden von Paris. Eines Tages entdecken sie in einem Hinterzimmer einer Bar ein illegales Glücksspiel und beschließen, den Laden zu überfallen. Doch die ausgeraubten Ganoven lassen sie nicht unbehelligt davonkommen. Abraham und Goran bleibt nur die Flucht, um das Ende der Treibjagd abzuwarten.
"Paris, die Nacht" ist Guez' Debüt-Roman und der erste Roman der Pariser Trilogie.
…mehr

Produktbeschreibung
Abraham und Goran sind Gelegenheitsdealer. Auf der Suche nach Stoff für den eigenen Bedarf streunen sie durch La Goutte d'Or im Norden von Paris. Eines Tages entdecken sie in einem Hinterzimmer einer Bar ein illegales Glücksspiel und beschließen, den Laden zu überfallen. Doch die ausgeraubten Ganoven lassen sie nicht unbehelligt davonkommen. Abraham und Goran bleibt nur die Flucht, um das Ende der Treibjagd abzuwarten.

"Paris, die Nacht" ist Guez' Debüt-Roman und der erste Roman der Pariser Trilogie.
  • Produktdetails
  • Pariser Trilogie Bd.1
  • Verlag: Polar Verlag
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 146
  • Erscheinungstermin: März 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 139mm x 17mm
  • Gewicht: 222g
  • ISBN-13: 9783945133149
  • ISBN-10: 3945133149
  • Artikelnr.: 41952935
Autorenporträt
Jérémie Guez wuchs in Nantes auf. Im Alter von zehn Jahren fuhr er per Schiff nach Nordafrika. Seine Jugend war chaotisch. Er lebte mit seiner Familie zu siebt in einem schäbigen Hotelzimmer in Paris. Ihn faszinierten Pigalle, Barbès, Belleville, Orte abseits der touristisch verklärten Hauptstadt. Ihn zog es ins Kino oder zu amerikanischen Noir-Romanen, die seine Geschichten beeinflussten, in denen er Dokumentarisches mit Erfundenem mischt.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Stand Abe an einer Gabelung in seinem jungen Leben und entschied sich für den falschen Weg? Oder ist in Goutte d'Or im Norden von Paris nur eines möglich? Hoch in der Bandenhierarchie oder abwärts in die Drogensucht: Und bedeutet, sein Leben in die Hand zu nehmen, das Tempo zu bestimmen? Abe, Abraham, ist gierig auf Stoff und Stress. Eine überbordende Energie, teils angefeuert von Koks und Amphetaminen, mündet in Langeweile und Perspektivlosigkeit. Er dealt, trifft Freunde, schlägt sich, wird von der Polizei misshandelt. Er und seine Kumpels beschließen, eine Spielerrunde auszunehmen, die aus örtlichen Bandenbossen besteht. Sie besorgen Waffen. Sie ahnen, dass danach nichts mehr wie vorher ist. Es scheint, als wollten sie auf ein Drahtseil, damit ihr fragiles Lebensgefühl Rechtfertigung findet, und als haben sie auf diesen Punkt hingelebt, ohne es zu wissen. Nur wenige Wochen werden in der finsteren Coming-of-Age-Novel vom Jungen, der dealt, zum Mann, der mordet, erzählt, mit so viel Tempo, Wut und einem Strom aus Dreck, Schweiß, Angst und winzigen Momenten der Zärtlichkeit, dass der Leser fasziniert mitgerissen wird. Guez war 22, als dieses Debüt in Frankreich erschien. Es folgten zwei weitere Romane, die hoffentlich ebenfalls bald in deutscher Übersetzung vorliegen.

© BÜCHERmagazin, Meike Dannenberg (md)
"Ein Roman in der Ich-Perspektive, ein Stil, der an die besten Werke von Goodis oder Melville erinnert." Yves Gitton, XRoads"Bei Jérémie Guez gibt es für Gangster weder Selbstgefälligkeit noch Glorifizierung, aber etwas, das das Gleichgewicht berührt zwischen der Not und Hilflosigkeit und der Art und Weise, wie diese zum Ausdruck kommen. Dies ist ein Roman noir einer Generation, die an der Front dessen steht, was unsere Gesellschaft für Jugend bereithält." Carolin de Benedetti, L'Indic

Perlentaucher-Notiz zur WELT-Rezension

Paris als Sucht hat Elmar Krekeler erlebt in diesem Noir des jungen Franzosen Jeremie Guez, der den Rezensenten in den Bann geschlagen hat. Schlank, elegant und sehr schwarz erzählt Guez vom jungen Abraham, der zusammen mit seinen Kumpels in Banlieue eine Pokerrunde überfällt, aber auch mit dem neuen Geld nicht vom Fleck kommt, zumindest nicht vorwärts, sondern nur weiter abwärts. Dieses Leben auf einer abschüssigen Bahn sei fabelhaft erzählt, versichert Krekeler, dem mit Abraham auch ein ganz neuer Typ Mann begegnet ist: ein "knallharter Aufegeber, ein überwacher Träumer, ein zerbrechlicher Totschläger".

© Perlentaucher Medien GmbH