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Zwischen dem ersten Erscheinen des Dramas des begabten Kindes (1979) und der Um- und Fortschreibung liegen fast zwei Jahrzehnte Erfahrungen - Erfahrungen der Autorin mit ihrer eigenen Selbsttherapie sowie mit anderen neueren Therapiemethoden und schließlich auch mit den Lebensgeschichten der zahlreichen Leserinnen und Leser, die ihr geschrieben haben. Ihre in diesem Zeitraum unternommenen Forschungen über Kindheiten führten sie zu weiteren Präzisierungen ihrer früheren Erkenntnisse, die sie hier mit Hilfe vieler Beispiele dokumentiert und illustriert. Alice Miller befaßt sich in diesem Buch…mehr

Produktbeschreibung
Zwischen dem ersten Erscheinen des Dramas des begabten Kindes (1979) und der Um- und Fortschreibung liegen fast zwei Jahrzehnte Erfahrungen - Erfahrungen der Autorin mit ihrer eigenen Selbsttherapie sowie mit anderen neueren Therapiemethoden und schließlich auch mit den Lebensgeschichten der zahlreichen Leserinnen und Leser, die ihr geschrieben haben. Ihre in diesem Zeitraum unternommenen Forschungen über Kindheiten führten sie zu weiteren Präzisierungen ihrer früheren Erkenntnisse, die sie hier mit Hilfe vieler Beispiele dokumentiert und illustriert. Alice Miller befaßt sich in diesem Buch mit den Folgen der Verdrängung im persönlichen und sozialen Bereich, mit den Ursachen kindlicher Verletzungen und deren Prophylaxe und schließlich mit den erst heute bestehenden neuen Möglichkeiten, die Folgen der frühen Traumatisierungen aufzulösen.
  • Produktdetails
  • Suhrkamp Taschenbücher Nr.2653
  • Verlag: Suhrkamp
  • 11. Aufl.
  • Seitenzahl: 176
  • Erscheinungstermin: August 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 177mm x 109mm x 14mm
  • Gewicht: 112g
  • ISBN-13: 9783518391532
  • ISBN-10: 3518391534
  • Artikelnr.: 06506242
Autorenporträt
Miller, Alice
Alice Miller wurde am 12. Januar 1923 in Polen geboren. Sie studierte in Basel Philosophie, Psychologie und Soziologie. Nach der Promotion machte sie in Zürich ihre Ausbildung zur Psychoanalytikerin und übte 20 Jahre lang diesen Beruf aus. 1980 gab sie ihre Praxis und Lehrtätigkeit auf, um zu schreiben. Seitdem veröffentlichte sie 13 Bücher, in denen sie die breite Öffentlichkeit mit den Ergebnissen ihrer Kindheitsforschungen bekannt machte. Sie verstand ihre Suche nach der Realität der Kindheit als einen scharfen Gegensatz zur Psychoanalyse, die in der alten Tradition das Kind beschuldigt und die Eltern schont. Alice Miller ist am 14. April 2010 im Alter von 87 Jahren verstorben.
Inhaltsangabe
CD1 Das Drama des begabten Kindes und wie wurden wir zu Psychotherapeuten Alles lieber als die Wahrheit Das arme reiche Kind Die verlorene Welt der Gefühle Auf der Suche nach dem wahren Selbst Die Situation des Psychotherapeuten Das goldene Gehirn
CD2 Depression & Grandiosität
Zwei Formen der Verleugnung Schicksale der kindlichen Bedürfnisse Die gesunde Entwicklung Die Störung Illusion der Liebe Die Grandiosität als Selbsttäuschung Die Depression als Kehrseite der Grandiosität Depression als Verleugnung des Selbst Depressive Phasen während der Therapie Signalfunktion "Sich überfahren" Mit starken Emotionen "schwanger gehen" Auseinandersetzung mit den Eltern Das innere Gefängnis
CD3 Ein sozialer Aspekt der Depression Die Sage von Narzissos Der Teufelskreis der Verachtung Die Demütigung des Kindes, die Verachtung der Schwäche und wie geht es damit weiter? Beispiele aus dem Alltag Die Verachtung im Spiegel der Therapie Die gebrochene Artikulierung des Selbst im Wiederholungszwang Verachtung in der Perversion und in der Zwangsneurose
CD4 Das "Verdorbene" in der Kinderwelt von Hermann Hesse als Beispiel des konkreten "Bösen" Die Mutter der ersten Lebensjahre als Medium der Gesellschaft Die Einsamkeit des Verachtenden Befreiung von der Verachtung Nachwort 2008
CD5 Wurzeln der Gewalt Interview
Ein Querschnitt aus Antworten auf Leserbriefe und persönlichen Stellungnahmen Alice Millers
gesprochen von Sabine Wandjo und Katharina Micada Bonus Track
"Wage Dich!" von WordManiac
Rezensionen
"Alice Miller appellierte an Erwachsene, sich dem Schmerz zu stellen, den sie als Kind erlitten haben. Depressionen, Krankheit und Drogensucht können Folgen eines 'Selbstverrats' sein." (Spiegel Online)

"Ein wichtiges, ein faszinierendes, klar und verständlich geschriebenes Buch. Es wird wenige geben, die sich von ihm nicht irgendwie getroffen fühlen." (Bayerischer Rundfunk)