Patentschutz für menschliche Stammzellen - Ruster, Andreas
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Die Patentierbarkeit humaner pluripotenter Stammzellen war in jüngerer Vergangenheit wiederholt Gegenstand gerichtlicher Entscheidungen. Dabei stehen in Europa primär Fragen der ethischen Vertretbarkeit derartiger Patente im Fokus des Interesses. Demgegenüber wird eine entsprechende Diskussion in den USA unter anderen Vorzeichen geführt, wobei ökonomischen Erwägungen eine prägende Rolle zukommt. Mit Blick auf das europäische und US-amerikanische Patentsystem unterzieht Andreas Ruster die Bedeutung ethischer und ökonomischer Aspekte im Rahmen der Patentierung menschlicher Stammzellen einer…mehr

Produktbeschreibung
Die Patentierbarkeit humaner pluripotenter Stammzellen war in jüngerer Vergangenheit wiederholt Gegenstand gerichtlicher Entscheidungen. Dabei stehen in Europa primär Fragen der ethischen Vertretbarkeit derartiger Patente im Fokus des Interesses. Demgegenüber wird eine entsprechende Diskussion in den USA unter anderen Vorzeichen geführt, wobei ökonomischen Erwägungen eine prägende Rolle zukommt. Mit Blick auf das europäische und US-amerikanische Patentsystem unterzieht Andreas Ruster die Bedeutung ethischer und ökonomischer Aspekte im Rahmen der Patentierung menschlicher Stammzellen einer kritischen Würdigung. Anhand eines gleichermaßen interdisziplinären wie rechtsvergleichenden Ansatzes entwickelt er einen Vorschlag zur Integration von Patentrecht, Ethik und Ökonomie, welcher auch über den Bereich der Stammzellpatente hinaus Denkanstöße liefern will.
  • Produktdetails
  • Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht .109
  • Verlag: Mohr Siebeck
  • 1. Auflage
  • Erscheinungstermin: Januar 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 236mm x 157mm x 32mm
  • Gewicht: 852g
  • ISBN-13: 9783161543043
  • ISBN-10: 3161543041
  • Artikelnr.: 44450365
Autorenporträt
Ruster, Andreas
Geboren 1988; Studium der Rechtswissenschaften in Köln, Berlin (Erste juristische Prüfung), Paris (maîtrise en droit) und London (LL.M.); 2015 Promotion in Berlin; seit 2014 Rechtsreferendar am Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg.