New York - Eisner, Will
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"Als ich die vier Graphic Novels, die in diesem Band vereint sind, jetzt erneut las, erwartete ich, dass sie sentimental wären und war ausgesprochen überrascht, wie hart viele der Geschichten sind - so hart, so mitleidslos, so wie eine Großstadt. (...) Will Eisner war ein äußerst wacher und genauer Beobachter, aber Sentimentalität sucht man in seinen Geschichten vergebens. (...) Während des dritten Akts seines Lebens hat sich Eisner als großer amerikanischer Erzähler vom Format etwa eines Ray Bradbury oder O. Henry gezeigt, der keinerlei Scheu vor Popularität hatte und seine Geschichten für…mehr

Produktbeschreibung
"Als ich die vier Graphic Novels, die in diesem Band vereint sind, jetzt erneut las, erwartete ich, dass sie sentimental wären und war ausgesprochen überrascht, wie hart viele der Geschichten sind - so hart, so mitleidslos, so wie eine Großstadt. (...) Will Eisner war ein äußerst wacher und genauer Beobachter, aber Sentimentalität sucht man in seinen Geschichten vergebens. (...)
Während des dritten Akts seines Lebens hat sich Eisner als großer amerikanischer Erzähler vom Format etwa eines Ray Bradbury oder O. Henry gezeigt, der keinerlei Scheu vor Popularität hatte und seine Geschichten für ein breites Publikum schrieb, das es gar nicht gab - damals nicht." - Neil Gaiman

Folgende Geschichten sind in diesem Band enthalten: New York / Big City Blues, The Building, City People Notebook und Invisible People / Unsichtbare Menschen. Daneben enthält der Band sieben neue Zeichnungen, die von Will Eisner eigens angefertigt wurden.
  • Produktdetails
  • Carlsen graphic novel
  • Verlag: Carlsen
  • Originaltitel: Will Eisner's New York
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Erscheinungstermin: März 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 248mm x 180mm x 33mm
  • Gewicht: 1001g
  • ISBN-13: 9783551750457
  • ISBN-10: 3551750459
  • Artikelnr.: 23335248
Autorenporträt
Eisner, Will
Will Eisner (1917 - 2005) war der »große alte Mann« des Comics. Als in den 1930er-Jahren in den USA die Comic-Hefte aufkamen, zeichnete er verschiedene Serien. 1940 folgte The Spirit, dessen Abenteuer zwölf Jahre lang als Titelserie einer Zeitungsbeilage mit einer wöchentlichen Auflage von fünf Millionen Exemplaren erschienen. 1978 legte Eisner mit Ein Vertrag mit Gott die erste erfolgreiche Graphic Novel vor und begründete damit ein neues literarisches Genre. Es folgten knapp zwanzig weitere Titel, darunter die autobiografisch inspirierten Werke The Dreamer und Zum Herzen des Sturms sowie zuletzt 2005 Das Komplott. Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion. Aus seiner Lehrtätigkeit an der School of Visual Arts in New York gingen die Bücher Comics & Sequential Art und Graphic Storytelling hervor. Eisner erhielt viele internationale Preise, darunter die bedeutendste europäische Comic-Auszeichnung »Grand Prix Alfred« und 2002 den »Lifetime Achievement Award« der National Foundation for Jewish Culture. Michael Chabons mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneter Roman Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay ist zu großen Teilen von Eisners Biografie inspiriert.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Geradezu hymnisch preist Ole Frahm die Geschichten aus New York, die der zweite Band der Werkausgabe des Comiczeichners Will Eisner versammelt. Dabei haben es ihm nicht nur die faszinierenden Alltagsbetrachtungen angetan, die Eisner erst nach seiner Karriere als Berufszeichner angefertigt hat und die vor allem von beeindruckender Reduktion geprägt sind. Auch die früheren Comic-Zeichnungen des 1917 geborenen Eisners interessieren den Rezensenten nicht zuletzt, weil sie in seinen Augen die künstlerischen Voraussetzungen für sein späteres Werk darstellen. Der Zeichenstil ist höchst wandelbar und heterogen, von detailverliebten bis zu stark konturierten Schilderungen, die gerade wegen ihrer reduzierten Figurenzeichnung so komisch wirken, erklärt Frahm. Als zeichnender Flaneur nimmt Eisner die ganz alltäglichen Vorkommnisse und Details der Großstadt wahr, lobt der Rezensent, der sich am Ende zur Preisung des Zeichners als "zeichnenden Chaplin" aufschwingt, dem man, wie er findet, ebenso viel Beachtung schenken sollte.

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