6,00
versandkostenfrei*
Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

    Broschiertes Buch

Im Gesellschaftsvertrag, unterteilt in vier Bücher, fasst Rousseau den Staat als einen von freien Bürgern geschlossenen Vertrag auf, in dem sich die freiwillige Vereinigung der Einzelwillen zu einem Gesamtwillen vollziehe. Rousseau fordert eine Verfassung, in der die >>natürliche und unveräußerliche Freiheit in Einklang mit dem Maß an Gewalt, das vom Wesen staatlicher Ordnung nun einmal nicht wegzudenken ist, zu bringen ist. …mehr

Produktbeschreibung
Im Gesellschaftsvertrag, unterteilt in vier Bücher, fasst Rousseau den Staat als einen von freien Bürgern geschlossenen Vertrag auf, in dem sich die freiwillige Vereinigung der Einzelwillen zu einem Gesamtwillen vollziehe. Rousseau fordert eine Verfassung, in der die >>natürliche und unveräußerliche Freiheit in Einklang mit dem Maß an Gewalt, das vom Wesen staatlicher Ordnung nun einmal nicht wegzudenken ist, zu bringen ist.<<. Die Grundlage rechtmäßiger Herrschaft kann laut Rousseau nur auf Übereinkunft gegründet werden.
  • Produktdetails
  • Reclam Universal-Bibliothek Nr.1769
  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • Überarb. u. erg. Ausg.
  • Seitenzahl: 223
  • Erscheinungstermin: 16. Januar 2001
  • Deutsch
  • Abmessung: 147mm x 95mm x 17mm
  • Gewicht: 124g
  • ISBN-13: 9783150017692
  • ISBN-10: 3150017696
  • Artikelnr.: 00002678
Autorenporträt
Der Philosoph und Schriftsteller Jean-Jacques Rousseau (1712- 1778) ist einer der wichtigsten französischen Aufklärer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der ideellen Wegbereiter der Französischen Revolution und als einer der bedeutendsten Pädagogen der Neuzeit. Seine erziehungs- und demokratietheoretischen Gedanken übten einen großen Einfluss auf Kant, Fichte, Goethe, Schiller, Pestalozzi und Marx aus, um nur einige zu nennen.
Rezensionen
Besprechung von 24.06.1996
Hinweis

GESELLSCHAFTSVERTRAG. Der Autor selbst war mit seinem Werk durchaus nicht zufrieden: "Was den Contrat Social anlangt, so sind die, welche sich rühmen, ihn ganz zu verstehen, geschickter als ich", sagte er später einmal. Er meinte sogar: "Das ist ein Buch, das neugeschrieben werden müßte." Erich Wolfgang Skwara legt zumindest eine Neuübersetzung vor. Sie verzichtet auf einen wissenschaftlichen Apparat und versteckt Rousseaus eigene Anmerkungen auf den letzten Seiten, aber sie sind mit einem höchst übersichtlichen Layout ausgestattet. So scheint der Insel-Verlag dem Leser eher einen Schmöker als ein Werk der politischen Philosophie in die Hand zu geben.

Skwaras Übersetzung, die schlicht ist und sich nicht etwa um einen betont modernen Tonfall bemüht, ist eine erneute Einladung, sich in Rousseau einzulesen. Konkurrenz ist genug vorhanden. Vier verschiedene deutschsprachige Ausgaben sind zur Zeit im Handel erhältlich: Hermann Denhardt (Pahl-Rugenstein), Ludwig Schmidts (Schöningh), Hans Brockhard (Reclam), und Garlieb Merkel, (Winkler, in einer Bearbeitung von Dietrich Leube) haben Rousseaus "Contrat Social" übersetzt. (Jean-Jacques Rousseau: "Vom Gesellschaftsvertrag". Aus dem Französischen von Erich Wolfgang Skwara. Insel Verlag, Frankfurt am Main, Leipzig 1996. 204 S., geb., 34,- DM). men

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main