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Wie man einen Thriller schreibt - wer wüsste das besser als die Meisterin des subtilen Terrors und der Banalität des alltäglichen Schreckens? Patricia Highsmith lässt sich über die Schulter schauen, sie hat ein Werkstattbuch geschrieben für alle, die selbst schreiben oder nur wissen wollen, warum sie vom Werk dieser Autorin so gefesselt sind.…mehr

Produktbeschreibung
Wie man einen Thriller schreibt - wer wüsste das besser als die Meisterin des subtilen Terrors und der Banalität des alltäglichen Schreckens? Patricia Highsmith lässt sich über die Schulter schauen, sie hat ein Werkstattbuch geschrieben für alle, die selbst schreiben oder nur wissen wollen, warum sie vom Werk dieser Autorin so gefesselt sind.
Autorenporträt
Patricia Highsmith, geboren 1921 in Fort Worth/Texas, wuchs in Texas und New York auf und studierte Literatur und Zoologie. Erste Kurzgeschichten schrieb sie an der Highschool, den ersten Lebensunterhalt verdiente sie als Comictexterin, und den ersten Welterfolg erlangte sie 1950 mit ihrem Romanerstling >Zwei Fremde im Zug<, dessen Verfilmung von Alfred Hitchcock sie über Nacht weltberühmt machte. Patricia Highsmith starb 1995 in Locarno.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 07.05.2013

Suspensetraining mit
Patricia Highsmith
Kein strenger Ratgeber, keine Nachhilfestunde für Krimi-Autoren – was Patricia Highsmith in ihrem Buch über „Plotting and Writing“ von Suspense bietet, ist ein Flanieren durchs eigene Werk, durch Jahrzehnte erfolgreichen, aber auch mühsamen Roman- und Geschichtenschreibens. Erinnerungen an Spontanes, Verzwicktes, Gewagtes, von den allerersten in der Realität gefundenen Ideenkeimen – eine Erregung auslösend „ähnlich der Freude an einem guten Gedicht“ – bis zum fertigen Buch.
  Praktisches – die ersten Sätze, Plotverdichtung – grenzt immer ans Poetische in diesem Buch, eine Choreografie der Zwänge und Freiheiten, der Anstrengungen und Glücksgefühle. „Es ist“, zitiert sie die Tänzerin Martha Graham, „eine eigenartige Mischung von Können, Gespür und Rücksichtslosigkeit – sowie jenem unfassbaren Etwas, das man Selbstvertrauen nennt.“ Ein Selbstvertrauen, das dennoch – überraschend bei einer so souveränen Autorin – immer auf kritische, unerbittliche Lektoren hörte: „Am Ende aller Streichungen – manche in Schwarz, und dann, beim zweiten Mal, in Rot – waren auf einigen Seiten nur drei Zeilen stehen geblieben.“ FRITZ GÖTTLER
Patricia Highsmith:
Suspense oder Wie man einen Thriller schreibt.
Aus dem Englischen
von Anne Uhde.
Diogenes, Zürich 2013.
167 Seiten, 9,90 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Etwas verblüfft zeigt sich Franz Schuh, dass sich Patricia Highsmith in diesem Buch sehr deutlich auf das rein Handwerkliche des Krimi-Schreibens konzentriert, hätte er selbst doch auch "Ausflüge ins Philosophische erwartet". Einige ihrer Figuren, wie zum Beispiel der "talentierte Mr. Ripley" hätten dies seiner Ansicht nach durchaus nahe gelegt. Ein wenig Enttäuschung schwingt mit, wenn Schuh darauf eingeht, mit welcher Logik Highsmith beschreibt, wie man Spannung erzeugen kann. Dabei räume sie selbst jedoch ein, dass ihre eigene Methode "'einen logisch denkenden Menschen' in den Wahnsinn treiben" würde. Neben dem handwerklichen Aspekt hebt Schuh jedoch hervor, dass für die Autorin auch das Intuitive von großer Bedeutung ist. So gehe sie in ihrem Buch auch darauf ein, von welch geringem Nutzen es für Autoren sei, über ein Thema nachzugrübeln. Besser sei es, das zu verwenden, "was aus irgendeinem seltsamen Grunde in ihm steckt".

© Perlentaucher Medien GmbH
"Der Highsmith selbst glaubt man ohnedies aufs Wort, daß sie wußte, wie man einen Thriller schreibt." (Die Zeit) "Hier spielt das Handwerkliche des Schreibens eine entscheidende Rolle: wie man einer Idee auflauert, sie mit einem Plot einfängt, beim Schreiben aus den Augen verliert und schließlich in einer ersten Fassung zur Strecke bringt."(Frankfurter Rundschau) "Sie stellt dar, wie sie ein Thema beharrlich bearbeitet, Figuren entwirft, hier und da verwebt und verknüpft, und diese Darstellung ist viel wertvoller als alles, was wir aus Handbüchern wie Der Weg zum erfolgreichen Schriftsteller kennen."(The Sunday Times)