Sachwörterbuch der Literatur - Wilpert, Gero von

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Mit rund 5000 Stichwörtern bietet das bewährte Sachwörterbuch der Literatur eine zuverlässige Einführung in die Begriffssprache der Literaturwissenschaften unter Bevorzugung des deutschen Sprachraumes. Ausgewogene Literaturangaben ergänzen die Artikel.

Produktbeschreibung
Mit rund 5000 Stichwörtern bietet das bewährte Sachwörterbuch der Literatur eine zuverlässige Einführung in die Begriffssprache der Literaturwissenschaften unter Bevorzugung des deutschen Sprachraumes. Ausgewogene Literaturangaben ergänzen die Artikel.
  • Produktdetails
  • Verlag: Kröner
  • 8., erw. Aufl.
  • Erscheinungstermin: Mai 2001
  • Deutsch
  • Abmessung: 222mm x 164mm x 55mm
  • Gewicht: 1320g
  • ISBN-13: 9783520231086
  • ISBN-10: 3520231085
  • Artikelnr.: 20830210
Autorenporträt
Prof. Dr. Gero von Wilpert (1933-2009) war 1957-1972 Lektor in Stuttgart und 1973-1994 Professor für deutsche Literaturwissenschaft in Sydney/Australien. Er war Fellow der 'Australian Academy of the Humanities'. Weite Verbreitung fanden seine literaturwissenschaftlichen Nachschlagewerke 'Sachwörterbuch der Literatur' (Kröner, 8. Aufl. 2001), 'Deutsches Dichterlexikon' (KTA 288, 3. Aufl. 1988), das von ihm herausgegebene, umfassende 'Lexikon der Weltliteratur' (Kröner, 4. Aufl. 2004) und die Bibliografie 'Erstausgaben deutscher Dichtung' (Kröner, 2. Aufl. 1992). Er ist ferner Autor einer 'Deutschen Literatur in Bildern' (Kröner, 2. Aufl. 1965), einer 'Schiller-Chronik' (2. Aufl. 2000), einer Motivgeschichte 'Der verlorene Schatten' (Kröner, 1978), einer Monografie 'Die deutsche Gespenstergeschichte' (KTA 406, 1994) und des 'Goethe-Lexikons' (KTA 407, 1998).
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Ausgeschwungen hat sich's, meint der Rezensent. Einmal noch macht sich Lutz Hagestedt lustig über fünfzig Jahre alte Begriffsbestimmungen im "neuen" Wilpert, wo es von der Lyrik noch hübsch schrebergärtnernd heißt, sie erschließe dem Aufnehmenden "gemüthafte Weltbegegnung (Erlebnis)" u.a. im Vorgang des "einfühlenden Mitschwingens" - das kann dann noch so lustvoll sein: Aus, vorbei. Trotz langjähriger Verdienste dieses Lexikons als "verlässlicher Begleiter durch den Begriffsdschungel der Literaturwissenschaft". Eine "gründliche Revision" aber, behauptet Hagestedt, ist von Gero von Wilpert nicht mehr zu erwarten. Wie diese "Neuauflage" im übrigen beweist. Und die wäre nötig! Der Rezensent kann gar nicht alles aufzählen, was fehlt, was seiner Zeit um Jahre oder gar Jahrzehnte hinterherhinkt. Das fängt bei den Grundbegriffen an (s. Lyrik, aber auch Inhalt, Form, Aspekt usw.), geht über das Manko einer Diskussion der Forschungs- und der Gegenwartsliteratur ("Pop-Literatur ist noch immer Pop-Art-Literatur") und hört beim Ignorieren von Impulsgebern der Literaturwissenschaft, wie Systemtheorie und Kultursoziologie, noch lang nicht auf. Man ist geneigt, so Hagestedt, "von einem partiell unfruchtbaren, fruchtlosen Handbuch" zu sprechen. Und das scheint wirklich nett gesagt.

© Perlentaucher Medien GmbH…mehr