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Der kinderlose Witwer Wolfram macht seiner ehemaligen Kollegin Karla ein Angebot: Wenn sie ihn pflegt bis zu seinem Tod, vermacht er ihr sein halbes Erbe, bringt sie ihn wunschgemäß um, sein ganzes, eine Weinheimer Villa inklusive ...

Produktbeschreibung
Der kinderlose Witwer Wolfram macht seiner ehemaligen Kollegin Karla ein Angebot: Wenn sie ihn pflegt bis zu seinem Tod, vermacht er ihr sein halbes Erbe, bringt sie ihn wunschgemäß um, sein ganzes, eine Weinheimer Villa inklusive ...
  • Produktdetails
  • detebe Diogenes Taschenbücher Bd.24311
  • Verlag: Diogenes
  • 5. Aufl.
  • Seitenzahl: 255
  • Erscheinungstermin: 26. August 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm x 111mm x 20mm
  • Gewicht: 218g
  • ISBN-13: 9783257243116
  • ISBN-10: 3257243111
  • Artikelnr.: 42799071
Autorenporträt

Ingrid Noll ist eine der wichtigsten Krimiautorinnen im deutschsprachigen Raum. Sie wurde 1935 als Tochter eines deutschen Arztes in Shanghai geboren und wuchs in Nanking auf, in einer "chinesischen Familienversion des Gartens Eden", wie sie später mit Blick auf ihre Kindheit schrieb. Mit dem Umzug der Familie nach Deutschland 1949 endete das "Paradies" und wurde von einer "Trockenzeit" in einem katholischen Mädchengymnasium in Bad Godesberg abgelöst. Die junge Ingrid flüchtete in die Literatur und träumte davon, selbst zu schreiben. Nach dem Abitur studierte sie halbherzig Kunstgeschichte und Germanistik in Bonn, brach das Studium aber ab, um den Arzt Peter Gullatz zu heiraten. Sie bekam drei Kinder, half ihrem Mann in der Praxis - und träumte weiterhin vom Schreiben. Als die Kinder flügge waren, veröffentlichte Ingrid Noll endlich ihren ersten Roman: "Der Hahn ist tot" wurde sofort ein Riesenerfolg - dem viele weitere folgten. Ihre Bücher wurden bereits in über zwanzig Sprachen übersetzt und zum Teil mit prominenten Schauspielern verfilmt. Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin lebt heute mit ihrem Mann in Weinheim. Und schreibt.



Das meint die buecher.de-Redaktion: Die mordenden Frauen in Nolls Kriminalromanen sprechen eine große Leserschaft an, weil sie sich oft gar nicht so sehr von ihren braven Geschlechtsgenossinnen unterscheiden. Die Autorin versteht es, ihre Protagonisten stimmig in ihr jeweiliges Umfeld einzubetten, und hat offensichtlich große Freude an schwarzem Humor.

Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Tausche Villa gegen meine Ermordung. So oder ähnlich ließe sich das Angebot zusammenfassen, das Wolfram der Rentnerin Karla macht. Und tatsächlich werden etwaige Skrupel der ehemaligen Bibliothekarin schon bald von "Schöner wohnen"-Broschüren verdrängt. Gevatter Tod schlägt zu, allerdings etwas anders, als Karla es geplant hatte. Zugegeben: Hier geht vieles vielleicht ein bisschen zu einfach, läuft vieles ein bisschen zu glatt und lösen sich Probleme viel zu leicht in Luft auf - oder bleiben mit dem Motorrad am Asphalt hängen. Doch Hallant erzählt diese mit schwarzem Humor gewürzte Geschichte viel zu schön, als dass man sich darüber aufregen könnte. Ja richtig: erzählt. Nicht: liest. Denn tatsächlich könnte Hallant all das auch bei einem 387-minütigen Kaffeekränzchen ausplaudern. Locker, nett mit dem richtigen Maß an Empörung in der Stimme, sofern diese denn angebracht ist. "Flott" mag es meine Oma genannt haben. Ich nenne es gute Unterhaltung in einer Kartonbox. Ganz ohne tiefschürfende Nachricht. Einfach so. Zum Anhören und Amüsieren. Warum allerdings ausgerechnet ein Frauengemälde aus dem 16. Jahrhundert die elegante Capbox ziert - man weiß es nicht. Zu Karla mag es nicht wirklich passen.

© BÜCHERmagazin, Tanja Weimer (tan)