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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 1, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Theologische Fakultät der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck), Sprache: Deutsch, Abstract: "Der Tod wird uns alle holen" heißt es im entscheidenden Moment in fast jedem Gruselfilm. Eine Aussage, welche die Schwierigkeit der Situation und die Ausweglosigkeit des betroffenen Daseins darstellen sollte, aber auch dazu dient, Spannung beim Betrachter zu erzeugen und das Interesse dessen zu steigern. Im realen Leben weicht das Individuum solchen pessimistischen und morbiden…mehr

Produktbeschreibung
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 1, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Theologische Fakultät der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck), Sprache: Deutsch, Abstract: "Der Tod wird uns alle holen" heißt es im entscheidenden Moment in fast jedem Gruselfilm. Eine Aussage, welche die Schwierigkeit der Situation und die Ausweglosigkeit des betroffenen Daseins darstellen sollte, aber auch dazu dient, Spannung beim Betrachter zu erzeugen und das Interesse dessen zu steigern. Im realen Leben weicht das Individuum solchen pessimistischen und morbiden Aussagen und Gedanken gern aus. Es ist allzu schwierig, sich mit ihnen abzufinden, egal ob man noch jung und gesund, im fortgeschrittenen Alter oder sogar bei angeschlagener Gesundheit ist. Das Leben ist vielfältig und abwechslungsreich, und im Gegenteil dazu erscheint der Tod einfältig und uninteressant. Wir wissen alle, dass der Tod uns eines Tages "holen" werde, aber keiner macht sich, oder will sich eine Vorstellung machen, was dabei passiert und welche Bedeutung sonst der Tod für das Leben haben könnte. Es gehört einfach nicht zu unserer Gedankenwelt, es gehört einfach nicht zum Leben, über einen solchen Begriff nachzudenken (oder noch schlimmer, sich sogar damit zu beschäftigen). Es verdirbt bloß das Spiel und setzt allem ein Ende. Wenn wir an den Tod denken, dann macht uns das höchstens wütend. Zeigt uns unser wahres, hilfloses Gesicht und treibt uns schnell in die Flucht. In die Flucht, die uns manchmal noch mehr von uns wegtreibt, aber dem Tod genauso nahe steht wie dem Leben. Im Angesicht des Todes jedoch, sollten alle irdischen Probleme fast zur Bedeutungslosigkeit zusammenschrumpfen, alle Barrieren, die unser tägliches Miteinander erschweren, sollten sich in Luft auflösen. Dies tun sie aber nicht und wir werden auch nicht besser. All dies zusammen bewirkt, dass der Tod zu einem Bereich wird, über den wir nichts hören wollen und über den wir noch weniger sprechen wollen. Der Tod verschleiert sich in einem Mysterium und wird dadurch für einen Normalsterblichen noch unzugänglicher.