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Hätte man Yoritomo nicht ausgerechnet in die abgelegene Provinz Izu, in der die Vulkane ruhten, sondern an einen anderen Ort verbannt, wäre die folgende Geschichte Japans völlig anders verlaufen. Izu war ein wundersames Land am Fuße des Vulkans Fujisan. Dort lernte Yoritomo mit Anfang dreißig die junge Frau Masako, die im "Feuerland" aufgewachsen war, kennen. Eine schicksalhafte Begegnung: Yoritomo verbüßte bereits seit achtzehn Jahren mit dem täglichen Gebet und Abschreiben der Heiligen Schriften seine Verbannung. Er wurde von Masakos Liebe und Leidenschaft überwältigt. Das größte Opfer…mehr

Produktbeschreibung
Hätte man Yoritomo nicht ausgerechnet in die abgelegene Provinz Izu, in der die Vulkane ruhten, sondern an einen anderen Ort verbannt, wäre die folgende Geschichte Japans völlig anders verlaufen. Izu war ein wundersames Land am Fuße des Vulkans Fujisan. Dort lernte Yoritomo mit Anfang dreißig die junge Frau Masako, die im "Feuerland" aufgewachsen war, kennen. Eine schicksalhafte Begegnung: Yoritomo verbüßte bereits seit achtzehn Jahren mit dem täglichen Gebet und Abschreiben der Heiligen Schriften seine Verbannung. Er wurde von Masakos Liebe und Leidenschaft überwältigt. Das größte Opfer dieser Liebe war Masakos Vater, Tokimasa Hojo, der Masako über alles liebte.
Währenddessen eskalierte in Kyoto der Streit zwischen Goshirakawa und Enryakuji zu einer Gewaltdemonstration. Goshirakawa verurteilte das Oberhaupt von Enryakuji zur Verbannung, aber das Mönchsvolk begehrte gewaltsam gegen Goshirakawa auf.
  • Produktdetails
  • Die Geschichte von Taira .5
  • Verlag: Books On Demand
  • Seitenzahl: 332
  • Erscheinungstermin: 14. April 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 124mm x 22mm
  • Gewicht: 353g
  • ISBN-13: 9783752811735
  • ISBN-10: 3752811730
  • Artikelnr.: 52403237
Autorenporträt
Yoshikawa, Eiji
Eiji Yoshikawa (1892 - 1962) ist einer der bekanntesten Schriftsteller der volksnahen Literatur in Japan. Er schrieb früh die Romane über die historischen Personen und Themen. So schrieb er einen Serienroman in einer Wochenzeitung "Miyamoto Musashi" von 1935 bis 1939. Kein anderer Serienroman wurde so viel gelesen wie "Miyamoto Musashi". Seine schriftstellerische Darstellung des berühmten Schwertkämpfers fand bei den Japanern, die unter den miserablen Umständen des Zweiten Weltkrieges (des Pazifischen Krieges) litten, ein starkes Echo. Dieser Roman "Miyamoto Musashi" wurde als ein Roman der volksnahen Literatur ein großer Erfolg. Eiji Yoshikawa war von der Niederlage des Zweiten Weltkrieges und der unvorstellbaren Zerstörung Japans sehr enttäuscht und konnte mehrere Jahre nicht schreiben. Er begann erst 1950 den großen Roman "Shin Heike Monogatari" (Die Geschichte von Taira - neue Interpretation) zu schreiben und schloss ihn nach 7 Jahren. In diesem als Zeitungsserie erschienenen Roman interpretierte Eiji Yoshikawa das Schicksal der Familie Taira, die in dem Machtkampf gegen den Erzrivalen Minamoto unterging, mit einem neuen Blickwinkel. Dieser lange Historienroman sprach viele Japaner an, die in den Folgejahren nach dem Zweiten Weltkrieg arg gebeutelt waren, und wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet. Eiji Yoshikawa schrieb bis zu seinem Tod weitere Historienromane. Die Details sind in der Webseite seines Museums zu erfahren: Eiji Yoshikawa Haus & Museum: 1-101-1 Yugi-Machi, Ome City, Tokyo 198, Tel.: 0428-761575, Web-Seite: corp.kodansha.co.jp/yoshikawa

Hayauchi, Yutaka
Yutaka Hayauchi ist 1951 in Masuda, Japan, geboren und genoss die schulische Ausbildung dort bis zur High School. Mit 18 Jahren startete er das Chemiestudium zuerst an der Universität Osaka, Japan. Mit 20 Jahren wechselte er nach Hamburg und studierte Chemie an der Universität Hamburg mit dem Abschluss der Promotion in der Organischen Chemie. Während des Studiums war er als Übersetzer für naturwissenschaftliche Literatur und Patentschriften, Dolmetscher bei Geschäftsverhandlungen sowie Simultandolmetscher in den Kongressen tätig. Er stieg 1984 als promovierter Chemiker in die Forschung bei der Firma Bayer AG in Leverkusen ein, betreute die Arzneimittelzulassung in Japan für Bayer von1988 bis 1991 und arbeitete bis zu seinem Altersruhestand in verschiedenen Entwicklungslabors für neue Arzneimittel in Leverkusen und Wuppertal von1991 bis 2016. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter. Wohnhaft in Leverkusen. Seit 1998 besitzt er die deutsche Staatsangehörigkeit. Yutaka Hayauchi lernte diesen mehrfach verfilmten, in Japan hochgeschätzten Roman "Die Geschichte von Taira" von Eiji Yoshikawa kennen, als er 1988 - 1991 mit der Familie in Kyoto wohnte. Er hatte schon als kleiner Schüler von seiner Mutter über den tragischen General Yoshitsune gehört und war sofort von dem Roman fasziniert. Zudem spielte sich die Geschichte in Kyoto ab, an die er sich gerne erinnert. Er arbeitet seit 1991 an der bisher einmaligen Komplettübersetzung dieser langen Geschichte in die deutsche Sprache und glaubt, dass sie auch viele deutschsprachige Fans gewinnen kann.