Der Herr der Ringe, Die Gefährten, Sonderausgabe zum Film - Tolkien, John R. R.
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Die Romanvorlage zum ersten Teil des Films "Der Herr der Ringe" in gebunder Ausstattung, mit Karte.
Vor langer Zeit, im Zweiten Zeitalter Mittelerdes, wurden neunzehn Ringe geschmiedet. Jeder verlieh dem Träger ein langes Leben und Zauberkraft. Aber Sauron, der Dunkle Herrscher von Mordor, schuf heimtückisch einen Herrscherring, mischte dessen geschmolzenes Gold mit seinem Blut und seiner Lebenskraft, in der Absicht, alle anderen Ringe in seine Gewalt zu bringen. Tief im Innern des Schicksalsberges schmiedete er ihn und sprach den Ringzauber über ihn, der ihn zum Leben erwecken würde.…mehr

Produktbeschreibung
Die Romanvorlage zum ersten Teil des Films "Der Herr der Ringe" in gebunder Ausstattung, mit Karte.

Vor langer Zeit, im Zweiten Zeitalter Mittelerdes, wurden neunzehn Ringe geschmiedet. Jeder verlieh dem Träger ein langes Leben und Zauberkraft. Aber Sauron, der Dunkle Herrscher von Mordor, schuf heimtückisch einen Herrscherring, mischte dessen geschmolzenes Gold mit seinem Blut und seiner Lebenskraft, in der Absicht, alle anderen Ringe in seine Gewalt zu bringen. Tief im Innern des Schicksalsberges schmiedete er ihn und sprach den Ringzauber über ihn, der ihn zum Leben erwecken würde.
Lange galt der Eine Ring als verloren. Doch nun erheben sich erneut die Schatten von Osten. Sauron erhielt Kunde, der Ring sei im Auenland, im Besitz eines gewissen Hobbits. Sauron schickt seine Schwarzen Reiter aus. Mit knapper Not und nur mit Hilfe des Zauberers Gandalf gelingt es Frodo und seinen Gefährten, zu entkommen. Doch das ist erst der Anfang des Abenteuers, das Frodo ins Reich der Elben führen soll und in die alte Zwergenstadt unter dem Berg, wo nun die Orks und der furchtbare Balrog hausen.
  • Produktdetails
  • Verlag: KLETT-COTTA
  • Seitenzahl: 526
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm
  • Gewicht: 660g
  • ISBN-13: 9783608934014
  • ISBN-10: 3608934014
  • Artikelnr.: 09844161
Autorenporträt
John R. R. Tolkien, geb. am 3. Januar 1892 in Südafrika, in England aufgewachsen, früh verwaist, hat mit seiner Romantrilogie 'Der Herr der Ringe' das Genre 'Fantasy' überhaupt erst geschaffen. Er zeigte sich schon als Kind fasziniert von alten, längst vergessenen Sprachen und Mythen. In Oxford spezialisierte sich der Stipendiat, der seit Kindertagen in seiner Freizeit zum bloßen Zeitvertreib Alphabete kreierte und neue Sprachen komponierte wie andere Menschen Musikstücke, bald aufs Altenglische und beschäftigte sich vor allem mit mittelalterlichen Dialekten der westlichen Midlands. W.A. Craigie, ein Kenner besonders der schottischen Volksüberlieferungen, führte ihn in die isländischen und finnischen Sprachen und Mythologien ein. Das Finnische wie das Walisische wurden später Grundlage für die Elfensprache im Herrn der Ringe. 1924, gerade 32 Jahre alt, wurde Tolkien als Professor für englische Sprachen nach Oxford berufen und blieb mehr als vierzig Jahre. Mit Frau und Kindern lebte er in einem schmucklosen Reihenhaus am Rande der Stadt.
Tolkien ist 1973 gestorben, sein Fantasy-Land 'Mittelerde' ist, obwohl literarisch inzwischen vielfach abgekupfert, der beliebteste literarische Abenteuerspielplatz für Kinder und Erwachsene geblieben.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Einen umfangreichen Lektürebericht zum "Herrn der Ringe" liefert uns Burkhard Müller. Umfangreich vor allem deshalb, weil unser Rezensent ein Neuling ist in Mittelerde, sich erst rantasten muss und also zunächst mal das Genre der Fantasy umreißt und den "Erzfantastiker" Tolkien vorstellt. Gut macht er das. Und es gelingt ihm auch, uns seine Schwierigkeiten mit dem Text verständlich zu machen, die "das Gute" - die Lieder nämlich und Tolkiens Wissen "über das Leben der Pflanzen" - leider überwiegen: Müller diagnostiziert dem Buch "ein echtes Formproblem", das darin bestehe, dass Tolkien einerseits ein dem Beowulf vergleichbares edles Altertum erzeugen wolle, "in einer Sprache, die sich den epischen Rhythmen verbunden weiß", zugleich jedoch einen Roman schreibe, "dessen realistische Techniken sich immerhin auf dem Stand des 19. Jahrhunderts bewegen". Aber über solcherart generierte Stilbrüche kann Müller sogar noch schmunzeln. Was er dagegen weniger amüsant, ja geradezu "obszön" findet, ist das "Vernutzen realer Energien", da Tolkien solch immensen Aufwand treibt, mittels Landkarten, Fußnoten, Anhängen etc. seiner Geschichte Ernst verleihen will. Einen "übergroßen, halbverrückten Ernst", auf dessen Zurückverwandlung in Unterhaltung Burkhard hofft, wenn er demnächst ins Kino geht, um die Verfilmung anzuschauen.

© Perlentaucher Medien GmbH
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