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Atemberaubend spannend, umwerfend komisch und einfach unwiderstehlich: das beste Fantasy-Abenteuer seit langem!
Der Dschinn Bartimäus bekommt eines Tages in London den Auftrag, dem hochnäsigen Zauberschüler Nathanael zur Seite zu stehen: ein Auftrag, der Bartimäus zunächst alles andere als glücklich macht. Doch schon bald stecken die beiden in einem Abenteuer, das sie wie Pech und Schwefel zusammenschweißt. Nathanael versucht sich am mächtigen Zauberer Simon Lovelace zu rächen und ihm das berühmte Amulett von Samarkand zu stehlen und mit Bartimäus' Hilfe könnte ihm das auch gelingen...
Corine 2006 für das beste Jugendbuch!
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Produktbeschreibung
Atemberaubend spannend, umwerfend komisch und einfach unwiderstehlich: das beste Fantasy-Abenteuer seit langem!

Der Dschinn Bartimäus bekommt eines Tages in London den Auftrag, dem hochnäsigen Zauberschüler Nathanael zur Seite zu stehen: ein Auftrag, der Bartimäus zunächst alles andere als glücklich macht. Doch schon bald stecken die beiden in einem Abenteuer, das sie wie Pech und Schwefel zusammenschweißt. Nathanael versucht sich am mächtigen Zauberer Simon Lovelace zu rächen und ihm das berühmte Amulett von Samarkand zu stehlen und mit Bartimäus' Hilfe könnte ihm das auch gelingen...

Corine 2006 für das beste Jugendbuch!
  • Produktdetails
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.36762
  • Verlag: Blanvalet
  • Originaltitel: Bartimaeus: The Amulet of Samarkand
  • Seitenzahl: 544
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 126mm x 42mm
  • Gewicht: 457g
  • ISBN-13: 9783442367627
  • ISBN-10: 344236762X
  • Artikelnr.: 20943803
Autorenporträt
Jonathan Stroud wurde 1970 im englischen Bedford geboren und schreibt Geschichten, seit er sieben Jahre alt war. Er hat mehrere Jahre als Lektor für Kinderbücher gearbeitet, bevor er seine ersten eigenen Romane veröffentlichte und das Schreiben zu seinem Beruf machte. Jonathan Strouds originellste und beliebteste Schöpfung ist ein sarkastischer, oft schlecht gelaunter Dämon namens Bartimäus, den bereits Millionen von Lesern in ihr Herz geschlossen haben. In "Das Amulett von Samarkand" wird dieser Dämon aus der Klasse der Dschinn von einem Magier beschworen. Doch zu Bartimäus Erstaunen und Verärgerung ist es kein mächtiger Hexenmeister, der ihn an sich gebunden hat, sondern der zwölfjährige Zauberschüler Nathanael! Was für eine Blamage für einen Dämon, der etwas auf sich hält! Die Welt, in der sich der Dämon und sein junger Meister befinden, unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten von der unseren: Zwar lebt Nathanael in London, doch in diesem London ist Zauberei an der Tagesordnung, und magische Wesen lauern an jeder Ecke, während machthungrige Magier mörderische Intrigen spinnen. Und ausgerechnet in eine solche Intrige gerät Nathanael: bald hat Bartimäus alle Krallen voll zu tun, den Jungen vor dem Schlimmsten zu bewahren - oder ist es doch der Zauberlehrling, der den Dämonen retten muss? 2006 wurde Jonathan Stroud die "Corine", Internationaler Buchpreis, verliehen und in Hollywood werden die Dreharbeiten zur Verfilmung des ersten Romans vorbereitet. Er wohnt mit seiner Frau Gina, einer Grafikerin und Illustratorin für Kinderbücher, und der gemeinsamen Tochter
Isabelle in der Nähe von London.
Rezensionen
"Der sehr britische und sehr schwarze Humor wird von Feuilleton und Publikum gleichermaßen geschätzt. Stroud ist zudem hochpolitisch, ohne dass darunter die mystische Fantasy-Atmosphäre zu leiden hätte. Er begeistert seine breite Leserschaft mit Originalität, einem mitreißenden Plot und präzise gezeichneten Personen. Ein 'fantastischer' Roman, der weit aus der Flut der Fantasy-Publikationen herausragt." -- Aus der Begründung der Jury Kuratorium Corine 2006

"Ein unschlagbar liebenswert-böses Team. Stroud lässt auf jeder Seite Funken sprühen." -- Alex Dengler, denglers-buchkritik.de

"Mit Witz, Ironie und Tempo erzählt. Überraschend gut!" -- Die Zeit
´´Strouds Erzählung wird brillant untermauert durch Fußnoten, die der ohnehin dichten Geschichte historische Tiefe, einen ironischen Unterton und das gewisse Etwas verleihen.´´
(The Guardian)
´´Wirklich originell ist die Art, wie Stroud Nathanaels Geschichte mit der Weisheit und den Schimpftiraden des Dschinn abwechselt.´´ (The Guardian)
´´Der Junge und der sich ständig neu verwandelnde Dämon werden zum ultimativen Team wider Willen, als sie die Mächte des Bösen bekämpfen.´´ (The Independent on Sunday)
´´Ein großangelegter Fantasy-Roman von Menschen, Zauberern und Dämonen. Ein Junge wird von seinen Eltern in die Obhut eines Zauberers gegeben, wo er die Kunst der Magie erlernt. Als er von einem anderen Zauberer gedemütigt wird, schwört er Rache. Als er zwölf Jahre alt ist, beschwört er den Dschinn Bartimäus. Dieser soll dem Gegner ein Amulett stehlen, das er geraubt hat. Doch der Feind verfolgt die Spur des Diebes. In einem großartigen Showdown wird er aber von einem unendlich mächtigen Dämon zerstört, da ihm das schützende Amulett fehlt.
Ich finde dieses Buch spitze. Mit unglaublichem Witz redet der Dämon zu anderen Dämonen und Zauberern. Allerdings ist die Handlung manchmal etwas verwirrend.´´
(Alexander Lemster, geb. 1993)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 23.10.2004

Niemals vertrauen!
Noch ein Zauberschüler: "Bartimäus" von Jonathan Stroud

Harry Potter hat es weder mit seinen Muggel-Verwandten noch mit Lord Voldemort und dessen Helfern leicht. Verglichen mit Zauberlehrling Nathanael, der im Mittelpunkt der neuen "Bartimäus"-Trilogie steht, erscheint er jedoch wie ein verzogener privilegierter Fratz. Der englische Autor Jonathan Stroud setzt mit dem ersten Band "Das Amulett von Samarkand" auf ein ungebrochenes Interesse am Bildungsweg von Zauberer-Eleven. Der sieht allerdings bei ihm vollkommen anders aus als bei Joanne K. Rowling. Während in den Potter-Bänden der Geist Enid-Blytonscher Schulgeschichten umgeht, weht durch "Bartimäus" der rauhe Wind von "Oliver Twist".

In Nathanaels London werden magisch begabte Vorschulkinder von den Behörden aufgekauft und ihren Lehrmeistern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert - eigentlich hätte Nat nicht einmal seinen alten Vornamen behalten dürfen. Die Zauberer bilden eine Kaste über den verachteten "Gewöhnlichen" ohne magische Fähigkeiten und haben vom Premierminister abwärts sämtliche wichtigen Positionen Großbritanniens inne. Vertrauenswürdige Mentoren und öffentliche Talentförderung sucht man vergeblich. Nathanaels Meister Mr. Underwood ist nicht nur eingebildet, hartherzig und statusversessen wie alle Zauberer, sondern zu allem Überfluß auch noch unfähig. Er läßt zu, daß seine Kollegen den Lehrling demütigen. Nathanael sinnt auf Rache.

Aufgelockert wird die recht düstere Atmosphäre durch einen originellen Erzähler, dessen jahrtausendealtem Blick wenig entgeht: Bartimäus, ein in der Kunst des Fußnotenschreibens bewanderter gestaltwechselnder Dschinn neunter Ordnung, bringt dem Leser seine Sicht der Dinge nah. Nachdem Nathanael ihn zwecks Rache an einem einflußreichen Ekelpaket von Zauberer beschworen und mitten in die Intrige um das mächtige Amulett von Samarkand hineingezwungen hat, ist er eigentlich mehr als sauer auf die "halbe Portion". Im Lauf der Handlung betrachtet er den Jungen aber mit wachsender Zuneigung, obwohl für den Umgang von Zauberern und Geistwesen das oberste Gesetz "Niemals vertrauen!" lautet.

Das gilt im Roman für jede Lebenslage. Im Unterschied zu den meisten Fantasy-Romanen fehlen in "Bartimäus" klare Fronten. Kein großer böser Feind, sondern lediglich eine besonders unsympathische Zaubererclique löst in ihrer Machtgier beinahe eine Katastrophe aus, die das Duo im letzten Moment verhindert. Bartimäus' scharfe Zunge entlarvt auch Nathanael gelegentlich als altklug, überheblich oder ehrgeizig. Da der Dschinn seine Reden aber mit reichlich Eigenlob würzt, offenbart er sich als keineswegs objektiver Erzähler. Das Gegengewicht zu dessen gelungen galliger Perspektive bilden Kapitel, die in Personalperspektive beschreiben, was Nathanael erlebt hat und was ihn bewegt. Seine Motive und Schwächen sind für Kinder sehr gut nachvollziehbar. Richtig gemein oder feige ist Nat außerdem nie, was bei seinem Umgang für beachtliche Charakterstärke spricht. Im Unterschied zum Internat Hogwarts verlockt diese Romanwelt kaum, sich durch Kostümfeste und Rollenspiele in sie hineinzuleben. Nathanael selbst hingegen ist eine sehr gute Identifikationsfigur für Kinder. Er, der "Nobody", hat es viel schwerer als Harry Potter, den von Anfang an jeder an seiner Narbe als Sonderfall erkennt und beachtet.

Für ältere Kinder und Erwachsene sind schwarzhumorige Anspielungen auf Konsumterror, Technikverliebtheit und Politschranzentum, die Jonathan Stroud seiner eindeutig britischen Zauberergesellschaft andichtet, ebenso amüsant wie Bartimäus' erzählerische Ausflüge zu Ereignissen der Weltgeschichte, bei denen er selbstverständlich immer dabei war. Ein Fantasy-Schmöker, der sich und das Genre wenig ernst nimmt und trotzdem nicht in die reine Parodie abrutscht, ist auf jeden Fall eine erfrischende Abwechslung. Für den zweiten Band sind bereits einige Leseköder ausgeworfen, von der drohenden Verschwörung der "Gewöhnlichen" über die grausame Nachtpolizei bis zum Dauerkrieg mit den Zauberern von Prag. Auf Nathanaels weitere Entwicklung - natürlich im Rahmen einer Trilogie, wie auch sonst? - darf man gespannt sein.

ANNETTE ZERPNER

Jonathan Stroud: "Bartimäus - Das Amulett von Samarkand". Aus dem Englischen übersetzt von Katharina Orgaß und Gerald Jung. Cbj Verlag, München 2004. 544 S., geb., 18,90 [Euro]. Ab 10 J.

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Entzückt zeigt sich Rezensent Reinhard Osteroth nach der Lektüre von Jonathan Strouds erstem Band seiner Zaubertrilogie. Darin erzähle der Autor mit "Witz, Ironie und Tempo" die Geschichte des Dschinn Bartimäus, der nach einigen entspannten Jahrtausenden von einem minderjährigen Zauberer beauftragt wird, ein unverwundbar machendes Amulett zu stehlen. Bereits der nun vorliegende erste Band der Reihe zeigt, so lobt der Rezensent, dass der "erzählerische Kunstgriff" Strouds "überraschend gut" funktioniert. Während der Dschinn als Ich-Erzähler auftritt, wird die Geschichte des Jungen aus der Außenperspektive geschildert, und die daraus resultierende "Asymmetrie" übe einen besonderen "Reiz" auf den Leser aus. Zauberhaft.

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