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DER SHOWDOWN DER SUPERMÄCHTE: KOMPAKT UND ANSCHAULICH ERZÄHLT Von 1945 bis 1991 war die Welt in zwei Lager geteilt, die sich unversöhnlich gegenüberstanden: auf der einen Seite die WESTLICHEN DEMOKRATIEN unter Führung der USA, auf der anderen Seite die KOMMUNISTISCHEN STAATEN unter Führung der SOWJETUNION. Diese Konfrontation ist als KALTER KRIEG in die Geschichte eingegangen, wurde mit geradezu "religiöser Intensität" geführt und nahm schon bald apokalyptische Formen an. Der Besitz der ATOMWAFFEN unterschied die "Siegermächte" von den übrigen Mächten. Das machte sie zu potentiellen Zerstörern…mehr

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  • Größe: 5.21MB
Produktbeschreibung
DER SHOWDOWN DER SUPERMÄCHTE: KOMPAKT UND ANSCHAULICH ERZÄHLT Von 1945 bis 1991 war die Welt in zwei Lager geteilt, die sich unversöhnlich gegenüberstanden: auf der einen Seite die WESTLICHEN DEMOKRATIEN unter Führung der USA, auf der anderen Seite die KOMMUNISTISCHEN STAATEN unter Führung der SOWJETUNION. Diese Konfrontation ist als KALTER KRIEG in die Geschichte eingegangen, wurde mit geradezu "religiöser Intensität" geführt und nahm schon bald apokalyptische Formen an. Der Besitz der ATOMWAFFEN unterschied die "Siegermächte" von den übrigen Mächten. Das machte sie zu potentiellen Zerstörern der Welt, zeigte ihnen aber gleichzeitig die Grenzen zum Abgrund, die am Ende niemand überschritt. Wie dieser Krieg geführt wurde und wie er endete, stellt ROLF STEININGER auf der Basis NEUESTER QUELLEN AUS WESTLICHEN UND ÖSTLICHEN ARCHIVEN dar.

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  • Produktdetails
  • Verlag: StudienVerlag
  • Seitenzahl: 160
  • Erscheinungstermin: 07.10.2019
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783706558532
  • Artikelnr.: 57743996
Autorenporträt
ROLF STEININGER, Dr. phil., ordentlicher Universitätsprofessor, geb. 1942 in Plettenberg/Westfalen, von 1984 bis zur Emeritierung 2010 Leiter des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck, von 2008 bis 2018 auch an der Freien Universität Bozen; seit 1989 Senior Fellow des Eisenhower Center for American Studies der University of New Orleans, seit 1995 Jean Monnet-Professor; Gastprofessuren in Tel Aviv, Queensland (Australien) und New Orleans, Gastwissenschaftler in Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon), Hanoi und Kapstadt; 1993 Ruf an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; 2007 an die Freie Universität Bozen; 2011 Tiroler Landespreis für Wissenschaft; zahlreiche Veröffentlichungen und preisgekrönte Hörfunk-, Film- und Fernsehdokumentationen zur Zeitgeschichte.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt:

Vorbemerkung
- Von der Kooperation zur Konfrontation: USA, Großbritannien, Deutschland
- Containment: Truman-Doktrin, Marshallplan und Berlinblockade
- NSC 68, Koreakrieg und deutsche Wiederbewaffnung
- Eisenhower und Dulles: roll back und massive retaliation
- Krisenjahre: Berlin und Kuba
- Anfang und Ende der Entspannung
- Reagan, Gorbatschow und das Ende des Kalten Krieges
- Fazit

Vertiefungen
- Marshallplan
- Koreakrieg
- Berlinkrise und Mauerbau
- Kubakrise
- Vietnamkrieg
- Atombomben

Anhang
- Zeittafel
- Glossar
- Personenregister
- Literaturhinweise
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 10.03.2004

Kurz und prägnant

KALTER KRIEG. Rolf Steiningers Werk ist in zwei gleichgewichtige Teile gegliedert: Nach einer weitgehend chronologischen Darstellung des Konflikts vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion ermöglichen einige thematische "Vertiefungen" einen genaueren Blick auf wichtige Aspekte wie Marshall-Plan, Korea-Krieg, Berlin-Krise und Mauerbau, Kuba-Krise, Vietnam-Krieg und letztlich die atomare Politik. Steiningers Bewertungen fallen aufgrund der gebotenen Kürze prägnant und präzise aus und entsprechen dem aktuellen Stand der Forschung. Seit der zögerlichen Öffnung der östlichen Archive läßt sich ein besseres Bild über die Vorgänge jenseits des Eisernen Vorhangs gewinnen. Darüber hinaus sind fundierte Aussagen über die Ursachen und Folgen der Ost-West-Auseinandersetzung möglich, die - in stärkerem Maß als bisher angenommen - machtpolitisch-ideologischer Natur war. Auf der Basis der neuesten Quellen läßt Steiningers Urteil an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Der Kalte Krieg war angesichts der Politik Stalins unvermeidlich: "Mit Stalin war eine Kooperation nicht möglich." Dieser sah die Welt durch seine marxistisch-leninistische Brille; die Sowjetunion nutzte bedenkenlos das Nachkriegschaos aus und war "expansiv und aggressiv". Damit weist Steininger auch die seit den sechziger Jahren immer wieder vorgebrachte These zurück, der Konflikt sei aufgrund gegenseitiger "Fehlperzeptionen" ausgebrochen. Auch das Ende der Ost-West-Auseinandersetzung wird nüchtern beschrieben. Der amerikanische Präsident Reagan wollte nach dem offenkundigen Scheitern der Entspannungspolitik den Kalten Krieg gewinnen; andererseits war der Zusammenbruch der Sowjetunion "systemimmanent". Die Interpretationen entsprechen dem Forschungsstand, der sich einer Sichtweise angenähert hat, die viele Berührungspunkte mit der liberalen "traditionalistischen" Schule hat. Diese war in der westlichen Welt bis in die frühen sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts meinungsbildend gewesen. Dagegen muß sich die "revisionistische" Schule, die vor dem Hintergrund des Vietnam-Kriegs im Westen vorübergehend einflußreich gewesen ist, heute vorwerfen lassen, die aggressiven Komponenten der sowjetischen Machtstrategie heruntergespielt zu haben. Das schlanke Buch stellt ein gut lesbares Kompendium dar, das dank seines aktuellen Literaturverzeichnisses einen guten Ausgangspunkt für die Vertiefung des Themas bietet. (Rolf Steininger: Der Kalte Krieg. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2003. 128 Seiten, 8,90 [Euro].)

JOACHIM SCHOLTYSECK

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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