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'Im Osten regiert das Verbrechen, im Zentrum die Gaunerei, im Norden das Elend, im Westen die Unzucht und in allen Himmelsrichtungen wohnt der Untergang', schrieb Kästner 1931 über die Metropole Berlin. Tatsächlich war Kästners Großstadterfahrung deutlich positiver und bunter. Als rasender Reporter, Nachtschwärmer und Frauenliebling war er zuverlässig immer dort anzutreffen, wo etwas los war, ob im Theater, in Tanzlokalen oder bei Ringkampf-Veranstaltungen. Seine von der Kästner-Expertin Sylvia List in diesem Band versammelten Geschichten und Gedichte sind ein rasantes Leseerlebnis und…mehr

Produktbeschreibung
'Im Osten regiert das Verbrechen, im Zentrum die Gaunerei, im Norden das Elend, im Westen die Unzucht und in allen Himmelsrichtungen wohnt der Untergang', schrieb Kästner 1931 über die Metropole Berlin. Tatsächlich war Kästners Großstadterfahrung deutlich positiver und bunter. Als rasender Reporter, Nachtschwärmer und Frauenliebling war er zuverlässig immer dort anzutreffen, wo etwas los war, ob im Theater, in Tanzlokalen oder bei Ringkampf-Veranstaltungen. Seine von der Kästner-Expertin Sylvia List in diesem Band versammelten Geschichten und Gedichte sind ein rasantes Leseerlebnis und zugleich eine augenzwinkernde Liebeserklärung an die große Stadt und ihre sonderbaren Bewohner.
  • Produktdetails
  • Verlag: Atrium Verlag
  • Seitenzahl: 207
  • Erscheinungstermin: 17. September 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 186mm x 143mm x 22mm
  • Gewicht: 325g
  • ISBN-13: 9783855354139
  • ISBN-10: 3855354138
  • Artikelnr.: 42665331
Autorenporträt
Erich Kästner, geboren am 23. Februar 1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie in Leipzig. Seine schriftstellerische Tätigkeit begann er als Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Ab Ende der 1920er Jahre verzeichnete er erste Erfolge mit den Gedichtbänden "Herz auf Taille" 1928, "Lärm im Spiegel" 1929 und "Gesang zwischen den Stühlen".
Mit dem Großstadtroman "Fabian" 1931 verfasste er einen der bedeutendsten sozialkritischen Romane der Weimarer Republik; daneben entstanden die Jugendbücher "Emil und die Detektive" 1929, "Pünktchen und Anton" 1932 sowie "Das fliegende Klassenzimmer 1933, die auch international zu großen Erfolgen wurden.
Im Jahre 1933 wurden seine Bücher von den Nationalsozialisten verbrannt. Kästner erhielt hierauf totales Publikations- und Schreibverbot.
Von 1945 bis zu seinem Tode am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort Mitbegründer des Kabaretts "Kleine Freiheit". Neben dem Schreiben von Romanen arbeitete er u.a. als Feuilletonchef der "Neuen Zeitung". 1957 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.
Erich Kästner starb am 29. Juli 1974 in München.