Marktplatzangebote
33 Angebote ab € 0,49 €

    Broschiertes Buch

Inside USA - Tom Buhrow und Sabine Stamer berichten mitten aus dem amerikanischen Alltag. Aus dem Inhalt: Ankommen. "It's great, it's wonderful!" Einführung in die amerikanische Freundlichkeit und ihre Hintergründe Das Auto lebt Wahre Liebe, ganz ohne Bedenken Sex unterm Sternenbanner Die Grenzen der Leidenschaft Las Vegas - Der Sündenpfuhl Mormonen, Mafia und Mogule Der Wilde Westen Lebt es sich in Amerika gefährlicher als in Europa? Kleine Rassenkunde Warum braucht Condolezza eine Dauerwelle? Nichts ist unmöglich Die täglichen Wirtschaftswunder im Konsumparadies Zwischen Big Mac und…mehr

Produktbeschreibung
Inside USA - Tom Buhrow und Sabine Stamer berichten mitten aus dem amerikanischen Alltag.
Aus dem Inhalt:
Ankommen. "It's great, it's wonderful!"
Einführung in die amerikanische Freundlichkeit und ihre Hintergründe
Das Auto lebt
Wahre Liebe, ganz ohne Bedenken
Sex unterm Sternenbanner
Die Grenzen der Leidenschaft
Las Vegas - Der Sündenpfuhl
Mormonen, Mafia und Mogule
Der Wilde Westen
Lebt es sich in Amerika gefährlicher als in Europa?
Kleine Rassenkunde
Warum braucht Condolezza eine Dauerwelle?
Nichts ist unmöglich
Die täglichen Wirtschaftswunder im Konsumparadies
Zwischen Big Mac und Gesundheitswahn
Wie dünn machen fettfreie Kartoffelchips?
Himmlische Kräfte in irdischen Gefilden
Die religiöse Supermacht
Germans don't do romance, und Amerikaner kennen keine Vorschriften
Eine Beziehungsgeschichte
  • Produktdetails
  • rororo Taschenbücher Nr.62223
  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • Seitenzahl: 286
  • Erscheinungstermin: Dezember 2007
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm
  • Gewicht: 297g
  • ISBN-13: 9783499622236
  • ISBN-10: 3499622238
  • Artikelnr.: 22816258
Autorenporträt
Buhrow, Tom
Tom Buhrow ist einer der profiliertesten deutschen Nachrichten-Moderatoren. Bekannt wurde Tom Buhrow Anfang der Neunziger Jahre als Fernsehkorrespondent in den Studios Washington und Paris. Seit 2006 ist er der Moderator der Abendnachrichten. Tom Buhrow und Sabine Stamer sind verheiratet und haben zwei Töchter.

Stamer, Sabine
Sabine Stamer lebt seit 2006 als freie Autorin in Hamburg. Sie hat als freie Journalistin in Rom, Washington und Paris gearbeitet und war einige Jahre Redakteurin beim WDR-Hörfunk und Fernsehen. Sabine Stamer ist mit Tom Buhrow verheiratet und hat zwei Töchter.
Rezensionen
?Anschaulich, kenntnisreich, aber nie besserwisserisch. Financial Times Deutschland

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 18.09.2006

Mit leichter Hand
Das Amerika des früheren ARD-Korrespondenten und neuen Tagesthemen-Moderators Tom Buhrow
Wenn Auslandskorrespondenten in ihre Heimat zurückkehren, dann haben sie meist ein fertig geschriebenes Buch im Gepäck. Auch Tom Buhrow, bis vor kurzem Leiter des ARD-Büros in Washington und nun der neue Mister Tagesthemen, huldigt dieser Tradition. Allerdings hat er sein Erinnerungsbuch nicht allein geschrieben, sondern zusammen mit seiner Frau, der Journalistin und Autorin Sabine Stamer.
„Mein Amerika – Dein Amerika” lautet der Titel, und schon nach wenigen Seiten ist klar: Der Abschied muss beiden schwer gefallen sein. Insgesamt zehn Jahre, unterbrochen durch eine kurze Korrespondentenzeit von Tom Buhrow in Paris, hat das Ehepaar in Washington gelebt. Hier haben sie ihre Töchter eingeschult, Autos gekauft, Wohnungen gesucht, sich mit Handwerkern herumgeschlagen, mit Freunden Thanksgiving gefeiert und eines nie verlernt: sich über den „American Way of Life” zu freuen.
Sicher, vieles läuft anders und nicht immer besser als in Deutschland. Wenn ein fünfjähriges Mädchen plötzlich unter dem Röckchen noch eine lange Hose anziehen soll, weil die Kindergärtnerin sie vor „schamlosen” Blicken der Jungs schützen will, dann wissen die Eltern (und Autoren), dass hier irgendwas schiefläuft. Kritisch berichten sie über den amerikanischen Puritanismus, der so oft verlogen ist, dann aber auch wieder seine guten Seiten zeigt, wenn es etwa um gutes Benehmen geht.
Geradezu peinlich war es den Gastgebern, wenn die deutschen Besucher, die sich auf ihr Bildungsbürgertum etwas einbilden, vor amerikanischen Freunden hemmungslos fluchten oder während des Essens aufstanden, um „zur Toilette” zu gehen. Kein gut erzogener Amerikaner nimmt ein solches Wort in der Öffentlichkeit in den Mund, und wer ein dringendes Bedürfnis hat, der fragt genant nach dem „Bathroom”.
So scheinbar banal sich viele dieser Alltagsbegebenheiten auf den ersten Blick lesen, so viel verraten sie beim näheren Hinsehen. Geschickt verknüpfen Stamer/Buhrow ihre persönlichen Erfahrungen mit allgemeinen politischen und gesellschaftlichen Fakten. Geschrieben ist das alles in einem flotten Stil, mal aus „ihrer”, mal aus „seiner” Sicht. Schon bei seinem ersten Besuch als Austauschschüler fand Tom Buhrow, dass die Spieler-Stadt Las Vegas mit ihrem grenzenlosen Verschwendungswahn eine Schande sei. 20 Jahre später kommt er mit seiner Familie zurück. Und für Sabine Stamer ist es Liebe auf den ersten Blick: „Die Stadt sieht einfach scharf aus.”
Vor allem notorische Anti-Amerikanisten sollten dieses Buch zur Hand nehmen. Stamer/Buhrow beschreiben die Widersprüchlichkeiten in den USA mit liebevoll-ironischer Distanz und werden dadurch glaubwürdig. Schade nur, dass das Lektorat einige Wiederholungen im Text nicht gekürzt hat. Schade auch, dass ein Hintergrundkapitel aus dem Weißen Haus fehlt. Mit so leichter Hand geschrieben, hätte man gerne ein längeres Porträt über den Washingtoner Politikbetrieb gelesen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Derart intelligente, amüsante und aufschlussreiche Lektüren über die USA gibt es auf dem deutschen Markt immer noch viel zu selten.
DOROTHEA HEINTZE
TOM BUHROW/SABINE STAMER: Mein Amerika – Dein Amerika. Rowohlt Verlag Reinbek,2006. 288 Seiten, 19,90 Euro.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
…mehr
Tom Buhrow - das ist das sympathische Gesicht, das als ARD-Korrespondent in Washington schon über die Lewinsky-Affäre, Golf-Kriege und die Folgen des 11. September 2001 berichtete. Eine Art 'Best of' seiner vielen Begegnungen und Erfahrungen hat er mit seiner Frau, der Autorin Sabine Stamer, zusammengestellt.

Nun gehört es aber nicht nur zum Job eines Korrespondenten, über die hohe Politik, strategische Entscheidungen oder Wahlkämpfe zu berichten. Die Reportage, wie man sie etwa aus dem 'Weltspiegel' kennt, ist das eigentliche Herzstück seiner Tätigkeit. Das Format also, in dem sich gesellschaftliche Aussagekraft, politisch Aufgeladenes und manchmal Kurioses treffen - ein Format, das uns hilft, den Rest der Welt ein bisschen besser zu verstehen.

Dabei kann oft das Alltägliche besonders Charmantes und beeindruckend Aufschlussreiches erzählen. Und so präsentieren Tom Buhrow und Sabine Stamer im Reportagestil Eigenheiten, Liebenswertes, Abgründiges und oft auch nachhaltig Unbegreifliches über ein Land, dem wir uns - ob nun aus Sympathie oder Ablehnung - nicht entziehen können. Wir erfahren von der fast religiösen Bedeutung des Autos, der manchmal beängstigenden Freundlichkeit der Menschen, von fettfreien Kartoffelchips, Condoleezza Rices Dauerwelle oder skurrilen Immobilienmaklern... Die Geschichten werden dabei nicht kontextlos erzählt, sondern, im besten journalistischen Stil, mit Hintergründen, Details, Zahlen und sehr Persönlichem ergänzt.

Den Leser erwartet ein wunderbar unterhaltsam zu lesendes Porträt einer durch und durch widersprüchlichen Nation, der die beiden Autoren mit großer Sympathie, aber nicht unkritisch gegenüber treten. Auch wenn die beeindruckenden Fotos der Bände von Gerd Ruge oder Klaus Bednarz fehlen - auch dieser Band hinterlässt intensive Bilder.…mehr

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Dorothea Heintze preist dieses Buch, in dem der Washington-Korrespondent Tom Buhrow gemeinsam mit seiner Frau Sabine Stamer seine Amerika-Erfahrungen zu Papier gebracht hat, als höchst unterhaltsam und dabei sehr erhellend. Auf ihren individuellen Erfahrungen basierend schlagen die Autoren immer wieder den Bogen zu politischen oder sozialen Tatsachen, so die Rezensentin angetan, die gerade durch die "liebevolle Distanz", die Buhrow und Stamer an den Tag legen, die Glaubwürdigkeit des Buches gestärkt sieht. Zwar bedauert sie, dass einige Wiederholungen im Text auftauchen und sie hätte sich auch ein Kapitel über Hintergründe der Washingtoner Politik gewünscht. Das kann aber ihrer Begeisterung für dieses kluge und dabei unterhaltsame und informative Buch nicht mindern.

© Perlentaucher Medien GmbH