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Die Edition ermöglicht den Nachvollzug des "Comeback " Benns nach dem Krieg, das mit dem "Berliner Brief 1949" begann. Mutig von Hans Paeschke forciert, plaziert die Zeitschrift gleich drei Beiträge von und über den noch vor kurzem verfemten Dichter, nachdem die Herausgeber erfolgreich "mit einem Handschuh" gewinkt hatten. In der Folge versäumten Paeschke und Moras kaum einen Brief, in dem sie ihre Bitte um neue Texte nicht erneuerten, und konnten Benn so zu einem regelmäßigen Autor in Deutschlands bedeutendster Zeitschrift gewinnen. Höhepunkt des Briefwechsels, der das Private nur streift,…mehr

Produktbeschreibung
Die Edition ermöglicht den Nachvollzug des "Comeback " Benns nach dem Krieg, das mit dem "Berliner Brief 1949" begann. Mutig von Hans Paeschke forciert, plaziert die Zeitschrift gleich drei Beiträge von und über den noch vor kurzem verfemten Dichter, nachdem die Herausgeber erfolgreich "mit einem Handschuh" gewinkt hatten. In der Folge versäumten Paeschke und Moras kaum einen Brief, in dem sie ihre Bitte um neue Texte nicht erneuerten, und konnten Benn so zu einem regelmäßigen Autor in Deutschlands bedeutendster Zeitschrift gewinnen. Höhepunkt des Briefwechsels, der das Private nur streift, ist das am 6. Januar 1956 geschriebene Gedicht "Kann keine Trauer sein", das Abschiedsgeschenk an die Herausgeber des MERKUR.

Der Herausgeber Holger Hof ist Herausgeber der letzten beiden Bände der "Stuttgarter Ausgabe" und Mitherausgeber des Benn-Jahrbuchs.
  • Produktdetails
  • Verlag: Klett-Cotta; Limes
  • 1., Aufl.
  • Seitenzahl: 253
  • Erscheinungstermin: September 2004
  • Deutsch
  • Abmessung: 207mm x 139mm x 27mm
  • Gewicht: 390g
  • ISBN-13: 9783608936971
  • ISBN-10: 3608936971
  • Artikelnr.: 12730790
Autorenporträt
Gottfried Benn: 1886 2. Mai. Gottfried Benn in Mansfeld geboren. 1905 - 1910 Medizinstudium in der Kaiser-Wilhelm-Akademie für das militärärztliche Bildungswesen in Berlin. Approbation. 1912 Veröffentlichung des ersten Gedichtheftes als Lyrisches Flugblatt: Morgue und andere Gedichte. 1913 Übernimmt die Leitung des Pathologischen Instituts am Städtischen Krankenhaus in der Sophie-Charlottenstraße. 1914 Zieht als Militärarzt ins Feld. Nimmt an den Kämpfen in Belgien teil. 1915 - 1917 Oberarzt im Militärgouvernement Brüssel. Entlassung aus der Armee. 1917 Die gesammelten Gedichte erscheinen im Verlag der Aktion unter dem Titel: Fleisch. Gottfried Benn läßt sich als Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten in Berlin nieder und führt hier seine Praxis bis 1935. 1922 Die Gesammelten Schriften erscheinen im Erich Reiss Verlag in Berlin. 1932 Benn wird Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Abteilung Dichtung. 1933 - 1934 Vorübergehend im Bannkreis der nationalsozialistischen Ideologie. 1935 Benn verläßt Berlin und läßt sich als Oberstabsarzt in Hannover reaktivieren. Es erscheinen die Ausgewählten Gedichte, Benns letzte Publikation in der Nazizeit. Schwere Angriffe gegen Benn in Das Schwarze Korps und im Völkischen Beobachter. 1937 - 1945 Benn wird nach Berlin verSetzt. Tätigkeit im Militärischen Versorgungswesen als Gutachter in Fürsorge- und Rentenfragen. Ausschluß aus der Reichsschrifttumskammer und Schreibverbot. 1943 als Oberarzt nach Landsberg a.d. Warthe. 1945 Rückkehr nach Berlin. 1946 - 1948 Praxiseröffnung. Veröffentlichungsschwierigkeiten. 1951 Verleihung des Büchner- Preises in Darmstadt durch die Akademie für Sprache und Dichtung. 1953 Benn gibt die ärztliche Praxis auf. 1956 7. Juli. Tod Gottfried Benns in Berlin.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

In einer Doppelrezension zweier Briefbände mit persönlicher und geschäftlicher Korrespondenz Gottfried Benns wendet sich Stephan Speicher zunächst knapp den Briefen zwischen Gottfried Benn und den Herausgebern der Zeitschrift "Merkur", Hans Paeschke und Joachim Moras, zu. Der Rezensent findet den Briefwechsel "merkwürdig temperiert", geprägt von Höflichkeit aber "ohne "Wärme" und was die intellektuelle Auseinandersetzung angeht von eher "mäßiger Betriebstemperatur". Obwohl hin und wieder auch "interessante Bemerkungen" auftauchten und man einiges über die Schwierigkeiten der Zeitung und die Atmosphäre der 50er Jahre erfahre, dokumentiere der Band doch vor allem eine "Geschäftsbeziehung", erklärt der Rezensent nicht sehr interessiert.

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