49,99
versandkostenfrei*
Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

    Gebundenes Buch

Seit über 50 Jahren dominiert die neoklassische Kapitalmarkttheorie unser Verständnis für die Abläufe an Finanzmärkten. Sie hat eine Vielzahl von Theorien und Konzepten (z.B. Portfoliotheorie, Capital AsSet Pricing Model oder Value-at-Risk) hervorgebracht und basiert auf der Annahme eines streng rationalen Homo Oeconomicus.
Das vorliegende Buch möchte Studierenden und Praktikern die Türe öffnen zu einer neu entstehenden, verhaltenswissenschaftlichen Sicht auf die Finanzmärkte in der ein realitätsnäherer Homo Oeconomicus Humanus an den Märkten agiert. Er Setzt bei der Entscheidungsfindung
…mehr

Produktbeschreibung
Seit über 50 Jahren dominiert die neoklassische Kapitalmarkttheorie unser Verständnis für die Abläufe an Finanzmärkten. Sie hat eine Vielzahl von Theorien und Konzepten (z.B. Portfoliotheorie, Capital AsSet Pricing Model oder Value-at-Risk) hervorgebracht und basiert auf der Annahme eines streng rationalen Homo Oeconomicus.

Das vorliegende Buch möchte Studierenden und Praktikern die Türe öffnen zu einer neu entstehenden, verhaltenswissenschaftlichen Sicht auf die Finanzmärkte in der ein realitätsnäherer Homo Oeconomicus Humanus an den Märkten agiert. Er Setzt bei der Entscheidungsfindung begrenzt rationale Heuristiken ein und lässt sich von emotionalen Einflüssen lenken.

Die Autoren schlagen zunächst den Bogen von der neoklassischen Sicht der Finanzmärkte zur Behavioral Finance. Anschließend werden spekulative Blasen, von der Tulpenmanie bis zur Subprime Hypothekenblase, als Anzeichen für begrenzte Rationalität an Finanzmärkten ausführlich vorgestellt. Danach stehen die Heuristiken bei Anlageentscheidungen an Wertpapiermärkten im Vordergrund. Die dadurch ausgelösten Verzerrungen werden entsprechend ihrer Risiko-/Renditeschädlichkeit im Rahmen des RRS-Index® eingeordnet. Abschließend werden Beispiele für die Anwendung der Behavioral-Finance-Erkenntnisse im Wealth Management und Corporate Governance diskutiert und es wird ein Blick auf aktuelle Entwicklungen der Neuro-Finance und Emotional Finance geworfen. In dieser Auflage neu hinzugekommen ist Financial Nudging, einer besonders vielversprechenden Anwendung von Behavioral Finance-Erkenntnissen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Uvk
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 410
  • Erscheinungstermin: Februar 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 177mm x 32mm
  • Gewicht: 972g
  • ISBN-13: 9783867646963
  • ISBN-10: 3867646961
  • Artikelnr.: 47438926
Autorenporträt
Máté Facsar ist als Institutional Sales Representative in der Market Data/Financial Software Industry tätig. Die enge Zusammenarbeit mit zahlreicghen Investment Professionals ermöglicht Ihm die Anwendung der Behavioral Finance im AsSet und Wealth Management zu verfolgen. Nach Ausbildung zum Bankkaufmann folgte ein Studium der internationalen Betriebswirtschaftslehre an der ESB Business School in Reutlingen.

Prof. Dr. Rolf J. Daxhammer lehrt an der an der ESB Business School in Reutlingen. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind Internationale Finanzmärkte, Investmentbanking, Private Wealth Management, Behavioral Finance und Europäische Integration.
Inhaltsangabe
Vorwort 5

Einleitung 7

Inhaltsverzeichnis 11

Abschnitt 1: der Homo Oeconomicus im Zentrum der Neoklassik 15

1.1 Entwicklung der wirtschaftswissenschaftlichen Sichtweisen 16

1.2 Entscheidungstheorien und Konzepte der Neoklassik 22

1.2.1 Konzept des Homo Oeconomicus nach Adam Smith 22

1.2.2 Random Walk Theory nach Louis Bachelier 24

1.2.3 Erwartungsnutzentheorie von Morgenstern und von Neumann 29

1.2.4 Informationsverarbeitung nach Bayes 32

1.2.5 Effizienzmarkthypothese nach Eugene Fama 35

Zusammenfassung 42

2 Grenzen der neolkassischen Kapitalmarkttheorie 43

2.1 Modelle der neoklassischen Kapitalmarkttheorie 43

2.1.1 Portfolio Selection Theory nach Harry Markowitz 43

2.1.2 Capital-Asset-Pricing-Modell nach William Sharpe 50

2.1.3 Arbitrage Pricing Theory als Alternative zum CAPM 55

2.2 Bewertungsansätze als Basis finanzwirtschaftlicher Entscheidungen 57

2.2.1 Fundamentale Wertpapieranalyse 58

2.2.2 Charttechnische Analyse 63

2.3 Alte vs. neue Realität - der Schwarze Schwan 69

Zusammenfassung 73

Schlussbetrachtung Abschnitt I 74

3.1 Ausgangspunkt und Zielsetzung der Behavioral Finance 75

3.1.1 Begriff der Rationalität im Zuge der Paradigmenerweiterung 77

3.1.2 Abkehr von der Erwartungsnutzentheorie - Begrenzte Rationalität 81

3.2 Betrachtungswechsel im Rahmen der Behavioral Finance 84

3.2.1 Vergleich der neoklassischen mit der verhaltensorientierten Ökonomie 84

3.2.2 Untersuchungsmethoden der Behavioral Financ 87

3.2.3 Der Investor im Wandel der Zeit 91

Zusammenfassung 94

4.1 Ursachen für die Entstehung und Verstärkung von Spekulationsblasen 95

4.1.1 Herdentrieb 98

4.1.2 Grenzen der Arbitrage 101

4.2 Anatomie von Spekulationsblasen nach Kindleberger/Minsky 104

4.3 Detailbetrachtung Spekulationsblasen und Kapitalmarktanomalien 109

4.3.1 Bedeutung von Spekulationsblasen für Volkswirtschaften 109

4.3.2 Arten von Spekulationsblasen 111

4.3.3 Arten von Kapitalmarktanomalien 114

Zusammenfassung 120

5. Historische Spekulationsblasen im Überblick

5.1 Markteigenschaften als Auslöser von Spekulationsblasen 122

5.2 Beispiele historischer Spekulationsblasen 124

5.2.1 Die Tulpenmanie 124

5.2.2 Die John-Law-Spekulationsblase 127

5.2.3 Die Südseespekulationsblase 130

5.2.4 Der Börsenboom und -crash von 1929 133

5.2.5 Die Dotcom-Spekulationsblase ab 1997 136

5.2.6 Die US-Subprime-Kreditkrise ab 2007 139

5.3 Hinweise auf Spekulationsblasen im Private Equity 144

Zusammenfassung 151

Schlussbetrachtung Abschnitt II 152

Abschnitt III Der Homo Oeconomicus Humasus im Informations- und Entscheidungsprzess 153

6. Phasen der Entscheidungsfindung 153

6.1 Der Informations- und Entscheidungsprozess im Überblick 153

6.1.1 Informationswahrnehmung 155

6.1.2 Informationsverarbeitung/-bewertung 159

6.1.3 Investitionsverhalten 161

6.2 Basis der Entscheidungsfindung aus Sicht der Behavioral Finance 163

6.2.1 Entscheidungsfindung auf Basis der Prospect Theory 163

6.2.2 Merkmale der Bewertungsfunktionen 167

6.2.3 Bewertung von Wertpapieren auf Basis der Prospect Theory

Zusammenfassung 176

7. Begrenzte Rationalität bei der Informationswahrnehmung 177

7.1 Heuristiken kognitiven Ursprungs 179

7.1.1 Fehleinschätzung von Wahrscheinlichkeiten (2) 180

7.1.2 Fehleinschätzung von Informationen (2) 186

7.2 Heuristiken emotionalen Ursprungs - Herdenverhalten 192

7.3 Einschätzung der Risiko-/Renditeschädlichkeit betrachteter Heuristiken 194

Zusammenfassung 196

8. Begrenzte Rationalität bei der Informationsentscheidung 197

8.1 Heuristiken kognitiven Ursprungs 198

8.1.1 Fehleinschätzung von Wahrscheinlichkeiten (3) 199

8.1.2 Fehleinschätzung von Informationen - Konservatismus 207

8.1.3 Fehleinschätzung der objektiven Realität (2) 209

8.1.4 Fehleinschätzung der eigenen Fähigkeiten (2) 214

8.2 Heuristiken emotionalen Ursprungs - Umke

Vorwort zur zweiten Auflage 5 Vorwort zur ersten Auflage 5 Einleitung 9 Abschnitt I - Der Homo Oeconomicus im Zentrum der Neoklassik 19 1 Die neoklassische Kapitalmarkttheorie als Grundlage rationalen Verhaltens 19 1.1 Entwicklung der wirtschaftswissenschaftlichen Sichtweisen 20 1.2 Entscheidungstheorien und Konzepte der Neoklassik 26 1.2.1 Konzept des Homo Oeconomicus nach Adam Smith 26 1.2.2 Random Walk Theory nach Louis Bachelier 27 1.2.3 Erwartungsnutzentheorie von Morgenstern und von Neumann 32 1.2.4 Informationsverarbeitung nach Bayes 361.2.5 Effizienzmarkthypothese nach Eugene Fama 39 Zusammenfassung 45 2 Grenzen der neoklassischen Kapitalmarkttheorie 47 2.1 Modelle der neoklassischen Kapitalmarkttheorie 47 2.1.1 Portfolio Selection Theory nach Harry Markowitz 47 2.1.2 Capital-Asset-Pricing-Modell nach William Sharpe 54 2.1.3 Arbitrage Pricing Theory als Alternative zum CAPM 59 2.2 Bewertungsansätze als Basis finanzwirtschaftlicher Entscheidungen 61 2.2.1 Fundamentale Wertpapieranalyse 61 2.2.2 Charttechnische Analyse 67 2.3 Alte vs. neue Realität der Schwarze Schwan 72 Zusammenfassung 76 Schlussbetrachtung Abschnitt I 77 Abschnitt II - Wiederkehrende Spekulationsblasen ausgelöst vom Homo Oeconomicus Humanus 79 3 Das Investorenverhalten aus Sicht der Behavioral Finance 79 3.1 Ausgangspunkt und Zielsetzung der Behavioral Finance 79 3.1.1 Begriff der Rationalität im Zuge der Paradigmenerweiterung 82 3.1.2 Abkehr von der Erwartungsnutzentheorie Begrenzte Rationalität 86 3.2 Betrachtungswechsel im Rahmen der Behavioral Finance 89 3.2.1 Vergleich der neoklassischen mit der verhaltensorientierten Ökonomie 89 3.2.2 Untersuchungsmethoden der Behavioral Finance 92 3.2.3 Der Investor im Wandel der Zeit 96 Zusammenfassung 98 4 Spekulationsblasen als Zeichen für Marktanomalien 101 4.1 Ursachen für die Entstehung und Verstärkung von Spekulationsblasen 101 4.1.1 Herdentrieb 104 4.1.2 Grenzen der Arbitrage 107 4.2 Anatomie von Spekulationsblasen nach Kindleberger/Minsky 111 4.3 Detailbetrachtung Spekulationsblasen und Kapitalmarktanomalien 115 4.3.1 Bedeutung von Spekulationsblasen für Volkswirtschaften 116 4.3.2 Arten von Spekulationsblasen 117 4.3.3 Arten von Kapitalmarktanomalien 120 Zusammenfassung 127 5 Historische Spekulationsblasen im Überblick 129 5.1 Markteigenschaften als Auslöser von Spekulationsblasen 130 5.2 Beispiele für bedeutende Spekulationsblasen 132 5.2.1 Die Tulpenmanie von 1636 133 5.2.2 Die John-Law-Spekulationsblase von 1716 136 5.2.3 Die Südseespekulationsblase von 1720 138 5.2.4 Der Börsenboom und -crash von 1929 142 5.2.5 Die Dotcom-Spekulationsblase ab 1997 144 5.2.6 Die US-Subprime-Kreditkrise ab 2007 147 5.2.7 Multiple Spekulationsblasen nach der Subprime Kreditkrise (ab 2012) 152 5.3 Hinweise auf Spekulationsblasen im Private Equity 160 Zusammenfassung 167 Schlussbetrachtung Abschnitt II 168 Abschnitt III Der Homo Oeconomicus Humanus im Informations- und Entscheidungsprozess 169 6 Phasen der Entscheidungsfindung 169 6.1 Der Informations- und Entscheidungsprozess im Überblick 169 6.1.1 Informationswahrnehmung 171 6.1.2 Informationsverarbeitung/-bewertung 175 6.1.3 Investitionsentscheidung 177 6.2 Basis der Entscheidungsfindung aus Sicht der Behavioral Finance 179 6.2.1 Entscheidungsfindung auf Basis der Prospect Theory 179 6.2.2 Merkmale der Bewertungsfunktionen 183 6.2.3 Bewertung von Wertpapieren auf Basis der Prospect Theory 187 Zusammenfassung 192 7 Begrenzte Rationalität bei der Informationswahrnehmung 193 7.1 Heuristiken kognitiven Ursprungs 196 7.1.1 Fehleinschätzung von Wahrscheinlichkeiten (u.a. Verfügbarkeits-heuristik) 196 7.1.2 Fehleinschätzung von Informationen (u.a. selektive Wahrnehmung) 203 7.2 Heuristiken emotionalen Ursprungs Herdenverhalten 209 7.3 Einsch