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Liam McKenzie ist zwölf Jahre alt und «Der Maskierte Rächer» – ein Superheld mit unfassbaren Kräften. Irgendwann wird er ganz bestimmt die Welt retten. Bis es so weit ist, patrouilliert Liam jeden Abend auf der kleinen Wohnstraße in Begleitung seines Hundes Richie der Powerbeagle und bewahrt die Anwohner der Franklin Street vor Schwierigkeiten. Doch dann bekommt Liam eine Aufgabe, für die ganz andere Superkräfte nötig sind ...…mehr

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Produktbeschreibung
Liam McKenzie ist zwölf Jahre alt und «Der Maskierte Rächer» – ein Superheld mit unfassbaren Kräften. Irgendwann wird er ganz bestimmt die Welt retten. Bis es so weit ist, patrouilliert Liam jeden Abend auf der kleinen Wohnstraße in Begleitung seines Hundes Richie der Powerbeagle und bewahrt die Anwohner der Franklin Street vor Schwierigkeiten. Doch dann bekommt Liam eine Aufgabe, für die ganz andere Superkräfte nötig sind ...

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  • Produktdetails
  • Verlag: Rowohlt E-Book
  • Seitenzahl: 96
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahre
  • Erscheinungstermin: 01.09.2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783644515611
  • Artikelnr.: 41359329
Autorenporträt
Craig Silvey

Craig Silvey lebt in Fremantle, Western Australia. Bereits mit 19 Jahren schrieb er seinen ersten Roman, «Rhubarb». 2009 erschien «Jasper Jones», der in über 15 Länder verkauft und mit Preisen überhäuft wurde. Neben dem Schreiben ist Silvey Sänger und Songwriter der Band «The Nancy Sikes!».

Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Mit viel Lob, nicht zuletzt auch für die Übersetzerin Bettina Münch, bespricht Rezensent Siggi Seuss Craig Silveys Jugendroman "Liam und das Amulett". Mit einem Anflug von Nostalgie und mit noch mehr Begeisterung liest der Kritiker hier die Geschichte des zwölfjährigen Liam, der sich nachts im grünen Supermananzug mit Glitzerumhang seinen jugendlichen "Abenteuer-Allmachtsfantasien" hingibt, bewaffnet mit Tagebuch und Fragebögen die Welt in seiner Straße retten will und bald doch erste Erfahrungen mit der Realität machen muss. Der Rezensent fühlt sich nicht nur an sechziger und siebziger Jahre Helden aus Comics und Hollywoodfilmen erinnert, sondern bewundert insbesondere Silveys virtuose Erzählkunst, die Warmherzigkeit und Prägnanz zu verbinden weiß.

© Perlentaucher Medien GmbH
Besprechung von 04.11.2014
Als Superman unterwegs
Craig Silveys ungewöhnliche Geschichte des „maskierten Rächers“
„Ein Held muss sich kurz fassen, aber prägnant sein. Er muss warmherzig, aber respekteinflößend wirken. Es ist nicht leicht, das richtige Maß zu finden.“ Das, was Craig Silvey seinem jungen Helden ans Herz legt, das trifft in der neuesten Geschichte des Australiers, Liam und das Amulett , auch auf den Schriftsteller selbst zu.
  Mit dem unerwartet dünnen Buch über das heimliche Heldentum eines zwölfjährigen Jungen hat Silvey das richtige Maß gefunden. Und das gegen jede Erwartung seiner Leser, die ja mit Wer hat Angst vor Jasper Jones? von ihm ein anderes Romankaliber gewöhnt sind. Und trotzdem stimmen die Dramaturgie des 90-Seiten-Buches, der rote Faden, die kurze, prägnante Sprache (eine Art innerer Stimme des Helden, der sich in der dritten Person selbst bespiegelt) und die Warmherzigkeit, mit der der Autor – in der brillanten Übersetzung von Bettina Münch – die Geschichte erzählt. Er charakterisiert präzise die Seelenverfassung eines Jungen in der Blütezeit der Abenteuer-Allmachtsphantasien und kündet zugleich vom Ende dieser unwiederbringlichen Epoche, dann nämlich, wenn das Realitätsprinzip mit aller Macht zum Durchbruch drängt.
  Noch befindet sich der Junge im Modus „Retter der Welt“. Tagsüber ist er der vaterlose, sanftmütige Wunderknabe Liam McKenzie, mit all seinen verzeihbaren Schwächen. Nachts ist er so etwas wie der kleine Bruder von Spiderman. Er nennt sich „Der maskierte Rächer“, geht regelmäßig – wenn alle schlafen – mit seinem treuen Mitarbeiter, dem Powerbeagle Richie, auf Patrouille in der heimischen Franklin Street. Selbstredend mit waldgrünem Superanzug, rotem Glitzerumhang, einem unglaublichen Kraftgürtel um die dünnen Hüften, versetzt mit Edelsteinen und Mineralien, und der bronzenen Dienstmedaille des Großvaters an der stolzen Brust. Er rückt da mal eine Mülltonne zurecht, hinterlässt dort eine Notiz an einer Windschutzscheibe, mit der Anrede „Lieber Bürger“, wenn ihm der Reifendruck des Wagens zu niedrig erscheint und er deponiert an allen Haustüren der Nachbarschaft sogenannte Magnetometer, um im Abgleich mit dem Scheibenmagneten in seiner Hosentasche festzustellen, ob sich die Balance zwischen Gut und Böse verschoben hat. Vor allem die hübsche rothaarige Dame, die am Ende der Straße wohnt, macht ihm Sorgen, nachdem sie auf einem von ihm hinterlassenen Fragebogen die Frage „Sind Sie unglücklich?“ mit „Ja“ beantwortet hat.
  All seine Erfahrungen und Erkenntnisse trägt der Junge in ein geheimes Tagebuch ein. Silveys Buch ist nichts anderes als ein kunstvoll gedruckter Reprint dieses Tagebuchs – mit vielen eingeklebten Illustrationen und Dokumenten zur wissenschaftlichen Untermauerung von Liams Weltsicht: Bildschnipsel zum Thema „Potenzielle Energie“, Fotocollagen aus Zeitschriftenmeldungen, ein Straßenplan des Vermessungsamtes, Fragebogen, Anzeigen aus alten Groschenromanen und natürlich getippte Erklärungen des Tagebuchschreibers.
  Woran erinnert das? An die allmächtigen Phantasiewelten jugendlicher Helden aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Auch der Rezensent zählt sich zu diesen Helden a. D. Schließlich wollte er allen Ernstes mit dreizehn Jahren den Mord an John F. Kennedy aufklären und wünschte sich, dank der Lektüre von wöchentlichen Groschenkrimis wie Kommissar X , nichts sehnlicher, als Polizeipräsident von New York zu werden. Genau mit diesen Phantasien – die unauflösbar mit den das Abenteuerzeitalter prägenden Klischees aus Comics, Hollywoodfilmen und Trivialromanen verbunden sind, – spielt Craig Silvey. Und er tut es meisterlich. Kurz. Prägnant. Warmherzig. Und respekteinflößend.
  Man kann nur wünschen, dass die rundum digitalisierten Jungen des 21. Jahrhunderts ihre Spielekonsolen zur Seite werfen, und sich mit Inbrunst Silveys Anleitung zum analogen Superheldentum widmen. Um schließlich festzustellen, wie sich zwar Methoden und Mittel radikal gewandelt haben, nicht aber die fundamentalen Anliegen des Herzens: der Wunsch nach Gerechtigkeit und Frieden. Auch in der Franklin Street. (Ab 12 Jahre)
SIGGI SEUSS
  
Craig Silvey : Liam und das Amulett. Aus dem Englischen von Bettina Münch. Rowohlt Taschenbuch 2014. 94 Seiten, 12,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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