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Die Studie untersucht das Verständnis des Adels in der Spätphase der ständischen Gesellschaft. Dazu nutzt sie die Situation nach einem Herrschaftswechsel, in dem zwei ständische wie politische Traditionen miteinander konfrontiert wurden. Zugleich erfolgte eine zunehmende Delegitimation der Position des Adels sowie der ständischen Verfassungen in Europa. Der Geburtsaristokratie wurde die Idee einer «wahren» Aristokratie gegenübergestellt. Daraus erfolgte eine direkte Betrachtung der Prinzipien der ständischen Gesellschaft in den Kategorien der Elite. Da in Galizien diese Prozesse im…mehr

Produktbeschreibung
Die Studie untersucht das Verständnis des Adels in der Spätphase der ständischen Gesellschaft. Dazu nutzt sie die Situation nach einem Herrschaftswechsel, in dem zwei ständische wie politische Traditionen miteinander konfrontiert wurden. Zugleich erfolgte eine zunehmende Delegitimation der Position des Adels sowie der ständischen Verfassungen in Europa. Der Geburtsaristokratie wurde die Idee einer «wahren» Aristokratie gegenübergestellt. Daraus erfolgte eine direkte Betrachtung der Prinzipien der ständischen Gesellschaft in den Kategorien der Elite. Da in Galizien diese Prozesse im Zusammenhang mit der neuen Problematik der Loyalität, Identität, Integration und Akkulturation an besonderer Dynamik gewannen, bietet es sich an, diese Perspektiven in ihrer Verflechtung zu analysieren und zu interpretieren.
Autorenporträt
Milo ¿ezník ist Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Warschau und Professor für Europäische Regionalgeschichte an der TU Chemnitz sowie Ko-Vorsitzender der Deutsch-Tschechischen Historikerkommission. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Regionalität, Elitenwandel, kollektive Identität sowie die Funktionalität der Geschichte.