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Sowohl Friedrich der Große als auch Maria Theresia setzten die staatliche Publizistik im Siebenjährigen Krieg gezielt ein, um ihre Politik einer breiten, interessierten Öffentlichkeit plausibel zu machen. Anhand zahlreicher Flugschriften und umfangreichem Archivmaterial werden die jeweiligen Ziele, Inhalte und Methoden der politischen und militärischen Propaganda miteinander verglichen, wobei auch die Rezipientenebene miteinbezogen wird. Letztlich erwies sich die preußische Seite als überlegen, da der König die Klaviatur der Propaganda virtuos beherrschte und das Heft des Handelns jederzeit in…mehr

Produktbeschreibung
Sowohl Friedrich der Große als auch Maria Theresia setzten die staatliche Publizistik im Siebenjährigen Krieg gezielt ein, um ihre Politik einer breiten, interessierten Öffentlichkeit plausibel zu machen. Anhand zahlreicher Flugschriften und umfangreichem Archivmaterial werden die jeweiligen Ziele, Inhalte und Methoden der politischen und militärischen Propaganda miteinander verglichen, wobei auch die Rezipientenebene miteinbezogen wird. Letztlich erwies sich die preußische Seite als überlegen, da der König die Klaviatur der Propaganda virtuos beherrschte und das Heft des Handelns jederzeit in der Hand behielt, während der Wiener Hof lediglich reagierte, die Befindlichkeiten weiter Kreise ignorierte und seine Defizite durch nicht mehr zeitgemäße Restriktionen zu kompensieren versuchte.
Autorenporträt
Der Autor: Manfred Schort, Studium der Geschichte und Geschichte der Naturwissenschaften und Technik an der Universität Stuttgart; Promotion 2004; Doktorandenstipendium der Graduiertenförderung des Landes Baden-Württemberg; im September 2002 Teilnahme an der Sommerakademie des Instituts für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg zum Thema Wissensfelder der Neuzeit. Entstehung und Aufbau der europäischen Informationskultur und Veröffentlichung der Forschungsergebnisse.