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"Friedliche Stille, wenn auch trügerisch..."
Marie Lina ist seit Langem glücklich verheiratet, ihr Leben scheint in geordneten Bahnen zu verlaufen. Wäre da nicht diese alte Wut, die unter der Oberfläche schlummert. Jahrzehnte zuvor, Marie war noch ein Kind, büßte ihre Mutter für einen Mord, den sie nicht begangen hat. Seitdem lässt Marie Lina der Gedanke an die Ungerechtigkeit nicht los - bis sich eines Tages die Gelegenheit ergibt, Rache zu nehmen.…mehr

Produktbeschreibung
"Friedliche Stille, wenn auch trügerisch..."

Marie Lina ist seit Langem glücklich verheiratet, ihr Leben scheint in geordneten Bahnen zu verlaufen. Wäre da nicht diese alte Wut, die unter der Oberfläche schlummert. Jahrzehnte zuvor, Marie war noch ein Kind, büßte ihre Mutter für einen Mord, den sie nicht begangen hat. Seitdem lässt Marie Lina der Gedanke an die Ungerechtigkeit nicht los - bis sich eines Tages die Gelegenheit ergibt, Rache zu nehmen.
  • Produktdetails
  • dtv Taschenbücher .14731
  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 268
  • Erscheinungstermin: 23. August 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 122mm
  • Gewicht: 298g
  • ISBN-13: 9783423147316
  • ISBN-10: 3423147318
  • Artikelnr.: 56408510
Autorenporträt
Moor, Margriet de
Margriet de Moor, geboren 1941, studierte in Den Haag Gesang und Klavier. Nach einer Karriere als Sängerin, vor allem mit Liedern des 20. Jahrhunderts, studierte sie in Amsterdam Kunstgeschichte und Architektur. Sie veröffentlichte zunächst die Erzählungsbände "Rückenansicht" (dtv 11743) und "Doppelportrait" (dtv 11922). Schon ihr erster Roman "Erst grau, dann weiß, dann blau" (dtv 12073) wurde ein sensationeller Erfolg und in alle Weltsprachen übersetzt.

Beuningen, Helga van
Helga van Beuningen (geboren 1945) absolvierte ein Studium der Englischen und Niederländischen Sprache an der Universität Heidelberg, das sie mit dem Übersetzer-Diplom abschloss. Anschließend unterrichtete sie 15 Jahre lang Niederländisch und ist seit 1984 als freie Übersetzerin in Bad Segeberg ansässig. Zu den von ihr übertragenen Autoren gehören Cees Nooteboom, Adrianus F. Th. van der Heijden und Margriet de Moor.
Rezensionen
"Ein psychologisch-raffinierter Kriminalroman mit wechselnden Perspektiven und Stilmitteln äußerst rasant erzählt." Paula Pfoser, ORF

"Ein erschreckend schönes Bild der grausamen Menschennatur." Katharina Granzin, Tageszeitung, 09.06.18

"Ein ganz stiller, sanfter Krimi." Elke Heidenreich, WDR 4, 13.04.18

"Ein wundersames Puzzle, Märchen und knallhartes Familiensoziogramm zugleich. Ein neuer Beweis dafür, dass die 76-jährige niederländische Meisterin immer wieder zu überraschen vermag." Meike Schnitzler, Brigitte 8/2018

"Margriet de Moor ist die Grande Dame der niederländischen Literatur ... Es ist eine große Stärke von ihr: Dieses Nebeneinander von der Grausamkeit des Lebens und der Banalität des Alltags." Nicola Steiner, SRF Literaturclub, 12.03.18

"Margriet de Moot schreibt sehr musikalisch. Ganz leist und fein erzählt. Man hat das Gefühl, man ist in einem Märchen, in einer ganz versponnenen Geschichte. Wie die Figuten geschildert sind, das hat eine feine Eleganz ... Die größten Dinge erzählt sie ganz beiläufig." Elke Heidenreich, SRF Literaturclub, 12.03.18

"Das Buch ist so faszinierend, weil es einen Gedanken vertritt, den man sonst nirgends findet: Die Idee, dass die Entgleisung des Lebens nur so weit von unserem Alltag entfernt ist wie eine U-Bahn zu verpassen." Philipp Tingler, SRF Literaturclub, 12.03.18

"Margriet de Moor ist eine Expertin für Seelenschwingungen ... Sie vermag von diesem letzten Quäntchen Rätselhaftigkeit, das uns umfängt zu erzählen wie keine andere." Martin Oehlen, Frankfurter Rundschau, 03.03.18

"Poetisch oder unverblümt, stets ist der von Helga Beuningen ins stimmige Deutsch gebrachte Stil frisch und überraschend, mitunter von haikuhafter Konzentriertheit." Klaus Nüchtern, Falter, 8/2018

"De Moor weiß Spannung zu inszenieren ... Sie beschreibt ihre Personen genau, beleuchtet deren Beziehungen, analysiert Entwicklungen, Brüche und Glücksmomente und hat so einen Familienroman geschrieben, der in der genauen Zeichnung zweier alter Männer und der Erzählung über die seelische Befindlichkeit von drei Frauen nicht zuletzt ein Krimi geworden ist über die Alltäglichkeit des Verbrechens." Stephan Lohr, SPIEGEL online, 20.02.18

"Nah dran an den Figuren und geschickt erzählt, nähert sich der Roman dem Kern aller psychologischen Fragen: warum wir so handeln, wie wir handeln." Natalja Fischer, Literatur Spiegel, Februar/2018
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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

In ihrem neuen Roman "Von Vögeln und Menschen" betrachtet Margriet de Moor drei Frauenfiguren, die über einen Mord miteinander verbunden sind, aus nächster Nähe, so Rezensentin Katharina Granzin. Die Vögel dienen de Moor dabei in den Augen der Rezensentin als metaphorischer Hintergrund, vor dem sie die menschliche Existenz ausleuchtet. In die Psyche der Figuren lasse sie dabei allerdings nicht blicken, vielmehr zeichne sie mit wunderschöner Sprache, die laut Granzin auch sehr gut übersetzt wurde, "antipsychologische Nahporträts". Dass die, wie sie findet, ästhetisch äußerst ansprechende Erzählung alle wichtigen Antworten schuldig bleibe, empfand Granzin zugleich als hohe Kunst als auch als nachhaltig verstörend.

© Perlentaucher Medien GmbH