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Bei einer Zwischenlandung der griechischen Troiakämpfer auf der Insel Chryse wurde Philoktet, der den Bogen des Herakles besitzt, von einer Schlange am Bein gebissen. Der Biss verursachte eine sehr schmerzhafte, nicht heilende Wunde. Wegen seiner Schmerzensschreie wurde Philoktet, schlafend, ganz allein, an einem unbewohnten Küstenstrich der Insel Lemnos ausgesetzt. Neun Jahre später erfahren die Griechen durch einen Seher, dass Troia nur erobert werden kann, wenn Philoktet mit seinem Bogen nach Troia kommt.
In Sophokles' Tragödie wird problematisiert, ob und wie es möglich ist, einen
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Produktbeschreibung
Bei einer Zwischenlandung der griechischen Troiakämpfer auf der Insel Chryse wurde Philoktet, der den Bogen des Herakles besitzt, von einer Schlange am Bein gebissen. Der Biss verursachte eine sehr schmerzhafte, nicht heilende Wunde. Wegen seiner Schmerzensschreie wurde Philoktet, schlafend, ganz allein, an einem unbewohnten Küstenstrich der Insel Lemnos ausgesetzt. Neun Jahre später erfahren die Griechen durch einen Seher, dass Troia nur erobert werden kann, wenn Philoktet mit seinem Bogen nach Troia kommt.

In Sophokles' Tragödie wird problematisiert, ob und wie es möglich ist, einen Menschen, den man so hintergangen und jahrelang seinen Schmerzen und unsäglichen Lebensbedingungen überlassen hat, dazu zu bringen, ebenjenen zu helfen, die ihm das angetan haben. Führt eine neuerliche Intrige oder freundschaftliches Zureden zum Ziel, oder ist der Konflikt menschlich überhaupt nicht zu lösen?

Die Ausgabe bietet eine Einführung, eine neue deutsche Übersetzung und die erste ausführliche Kommentierung in deutscher Sprache. Griechischkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Für griechischkundige Leser sind zusätzlich ein kritisch durchgesehener griechischer Text und textkritische und sprachliche Erläuterungen beigegeben.


Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

Autorenporträt
Bernd Manuwald, University of Cologne, Germany.
Rezensionen
"[...] this is a strong contribution to a valuable series." P.J. Finglass in: Exemparia Classica 22 (2018), 221-223

"The volume is most valuable for the reader without any Greek who wants the translation at one extreme and the Hellenist working on the play at the other. Its strengths are philological, and philologists will want to consult it." Ann Arber/Ruth Scodel in: Gnomon, 2020, H. 4, 362-363

"Unterm Strich ist aber der Band als Ganzes geradezu ohne Einschränkungen zu begrüßen. Wie angekündigt erhält der Leser und Liebhaber vielfältigste Informationen und eine kaum genügend zu würdigende Einführung in einen - trotz oder wegen knapp zweieinhalbtausend Jahre Beschäftigung und Wirkungsgeschichte - nicht leicht zugänglichen Gegenstand. [...] So wünscht abschließend zumindest der Rezensent der ganzenReihe2 alles Gute und hofft darauf, dass noch möglichst viele weitere, ähnlichbelehrend-anregende Bände erscheinen werden." Friedemann Weitz in: Göttinger Forum für Altertumswissenschaften, 2019, Bd. 22, 1084-1091

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Rezensent Thomas Ribi liest die Neuübertragung von Sophokles' Stück durch Kurt Steinmann als "böses Kammerspiel". Wie der Übersetzer die Qualitäten des Dramas herausarbeitet, präzise und geschmeidig zugleich, findet Ribi bemerkenswert. Als Spiel über Betrug und Täuschung mit der Figur des Philoktet als zweifachem Opfer offenbart der Text dem Rezensenten, dass Krieg die Menschen zu Lügnern macht, nicht zu Helden.

© Perlentaucher Medien GmbH